Auf dieser Seite möchten wir Texte, Zitate, Gedichte etc. veröffentlichen, die sich mit dem Tier- und Naturschutzgedanken befassen und zum Nachdenken anregen. Gern nehmen wir auch Vorschläge von Ihnen an.

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Gnadenbrotschwein Lucky

"Dass einmal das Wort „TIERSCHUTZ“ erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten menschlicher Entwicklung."

Theodor Heuss, erster Bundespräsident Deutschlands 1949-1959

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EIN TIER ZU RETTEN VERÄNDERT NICHT DIE WELT,
ABER FÜR DIESES EINE TIER VERÄNDERT SICH SEINE GANZE WELT

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Wehe dem Menschen, wenn auch nur ein Tier im Strafgericht Gottes sitzt.

Franz von Assisi

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Ich glaube, die Tiere könnten sehr gut ohne Menschen leben. Aber der Mensch braucht die Tiere, aus verschiedenen Gründen. Es sind unsere Nachbarn, wir kennen sie durch die ganze Evolutionsgeschichte hindurch. Das Problem im menschlichen Verhältnis zum Tier aber ist, dass man immer versucht, sich das Tier anzueignen, darüber zu bestimmen, ihm bestimmte Verhaltensweisen aufzudrängen

Luc Jacquet

Rotfuchs 4
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"Tierschutz ist keine Liebhaberei, sondern eine ernste, sittliche Pflicht
im Interesse des Volks, des Staates und der Menschlichkeit."

Manfred Kyber

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Jede Zeit stellt ihre Fragen neu, und keine Antwort war bisher so, als das die Nachfolger nichts Verbesserungswürdiges an ihr gefunden hätten. Die Geschichte der Ideen ist eine Geschichte der Unzulänglichkeiten, und deshalb steht jede Generation vor der Aufgabe, über das bereits Gedachte hinauszugehen und es zu neuer Erkenntnis zu bringen.

Renate Feyl

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Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere aus der vorhandenen Moral auszuschließen.

Helmut Kaplan, dt.Philosoph

 

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Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.

Ghandi

 

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Du bist nicht schuld, wenn die Welt ist wie sie ist.
Du bist nur schuld, wenn sie so bleibt

 

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Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Unermessliche steigen.

Christian Morgenstern

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Hier einige Kurzfilme von den Organisationen "Tatort Wald" und "Wir Füchse“:

Hasensong: http://www.youtube.com/watch?v=vjnbWTkgnWk

Waidmannsheil: http://www.youtube.com/watch?v=Q0KoAcUMJh0

Museum: http://www.youtube.com/watch?v=szsiGp37K3s (seit dem 21.08.06 wurde er 168 mal angeschaut)

Bruno Blues: http://www.youtube.com/watch?v=6ZKbNk3jdps (seit dem 17.09.06 wurde er 60 mal angeschaut)

 

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Alles was der Mensch den Tieren antut,
kommt auf den Menschen wieder zurück.

Pythagoras

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Ich esse nichts, was Augen hat

Paul McCartney

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Es gibt Augenblicke, in denen Nichtstun zur Schuld
und Handeln zur Notwendigkeit wird.

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Solange es Schlachthöfe gibt,
wird es auch Schlachtfelder geben

Leo Tolstoi

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Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.

Mahatma Gandhi

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Es gibt Zeiten, und das nicht selten, da treten mir Tränen in die Augen, wenn ich von der erbärmlichen Notlage von Tieren höre oder lese. Ihr Schmerz, ihr Leid, ihre Einsamkeit, ihre Unschuld, ihr Tod. Zorn. Wut. Mitleid. Sorge. Ekel.

Die ganze Schöpfung seufzt unter dem Gewicht des Bösen, mit dem wir Menschen diese stummen, machtlosen Kreaturen heimsuchen. Es sind unsere 'Herzen', nicht unsere Köpfe, die nach einem Ende all dessen rufen, die von uns verlangen, dass wir die Gewohnheiten und Kräfte hinter ihrer systematischen Unterdrückung überwinden.

All unsere Bewegungen, so wird geschrieben, durchlaufen drei Stadien: Spott, Diskussion und Annahme. Die Verwirklichung dieses dritten Stadiums, der Annahme, verlangt sowohl unsere Leidenschaft, wie auch unsere Disziplin, unsere Herzen und Köpfe. Das Schicksal der Tiere liegt in unserer Hand."

Prof. Dr. Tom Regan, amerikanischer Philosoph

 

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Niemand begeht einen grösseren Fehler, als derjenige,
der nichts tut, weil er meint, dass er wenig tun könnte.

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Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.

Arthur Schopenhauer

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Das Wenige, was du tun kannst, ist viel,
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem einzigen Wesen nimmst.

Albert Schweitzer

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Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken

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Gott hat uns die Tiere anvertraut, nicht ausgeliefert.

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Glücklich, wer das, war er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.

Ovid (römischer Dichter)

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Es ist die Anonymität unserer Tieropfer, die uns taub macht für ihre Schreie

Luise Rinser

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Jagd ist doch immer eine Form von Krieg.

Johann Wolfgang Goethe

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Es hat mir nie eingeleuchtet, was manche Leute für Freude daran haben, Tiere totzuschießen.

Bernhard Grzimek

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Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.

Alexander von Humboldt

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Nichts auf der Welt ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Victor Hugo

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Das der Mensch das edelste aller Geschöpfe sei, lässt sich schon daraus ersehen, dass ihm noch kein anderes Geschöpf widersprochen hat

Georg Christoph Lichtenberg

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Mir scheint, als sei das tiefgehendste Merkmal der menschlichen Schwäche unsere Unfähigkeit, mit den Tieren zu kommunizieren

Claude Levi-Strauss

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ein paar Worte
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Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

George Bernard Shaw (1856-1950, irischer Dramatiker und Nobelpreisträger)

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Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.

Gilian Anderson

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Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, den es aber, sobald er ausser Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und das es zuckt, der hat wohl Nerven, aber Herz hat er nicht.

Bertha von Suttner

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Am 4. Oktober ist Welttierschutztag - Anlässlich dieses Tages möchten wir Bilanz ziehen

Das Tier – und das heisst alle Tiere in ihren Millionen von Erscheinungsformen und Billionen von Individuen - hat von unserer Kultur kein eigenes, aus sich selbst gegründetes Existenzrecht zugestanden bekommen. Es ist Objekt menschlicher Projektionen, sowie kultureller und zivilisatorischer Entwicklungen. Gut ist es dem Tier dabei noch nie gegangen, aber das technisch-industrielle Zeitalter, in dem wir leben, ist dabei, ihm den Rest zu geben.

Die Erbarmungslosigkeit des Menschen angesichts der Leiden, die er dem Tier zufügt, erscheint unbegreiflich. Das Schlimmste, was einem Tier angetan wird, ist immer noch deutlich weniger schlimm als ein kleines Übel, dass einem Menschen widerfährt. Barbarische Haltungsformen, die Marter im Tierversuch, die Zurschaustellung zu Vergnügungszwecken, Genmanipulation - all diese Prozeduren, denen Tiere in unfassbaren Grössenordnungen ausgesetzt werden, werden gleichgültig hingenommen. Die Priorität der eigenen Ansprüche des Menschen steht ausser Zweifel. Selbst bescheidene Versuche, Tieren in Not zu helfen, werden als eine Art Marotte betrachtet - es gibt doch schliesslich Wichtigeres. Was aber wichtig ist, entscheidet der Mensch, und dabei kommt am Ende der Rechnung wieder er selbst heraus.www.tierschutzbilder.de

Je mehr sich der Mensch als Zentrum und Massstab aller Wertungen sieht, desto schlimmer ergeht es dem Tier. So hat eine fatale Entwicklung dazu geführt, dass Missachtung und Ausbeutung der Tiere in unserer hochzivilisierten Zeit noch schlimmere Ausmasse angenommen haben, als in früheren Zeiten.

Aber es lohnt doch, dem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung nachzuspüren, der inzwischen stattgefunden hat und weiter stattfindet. Am deutlichsten ist dieser Wandel in den Medien zu beobachten. Kritische Berichterstattungen und schonungslose Reportagen über Tiermissbrauch sind keine Seltenheit mehr. Viele Menschen, gerade auch aus der jüngeren Generation, denken heute anders und setzen sich mit dem Thema Tierschutz auseinander.

Leider hat sich dadurch für die Tiere konkret aber nichts geändert. Die Kluft zwischen der wachsenden Erkenntnis und der immer schneller laufenden Ausbeutungsmaschinerie wird immer tiefer. In der nationalen sowie internationalen Politik sind hauptsächlich Rückschläge zu vermerken. Die miserable finanzielle Unterstützung des Tierschutzes durch Staat und Gemeinden trägt nicht unerheblich dazu bei.

Es ist an der Zeit, dass endlich vernünftig bezahlte und geschulte Kräfte in ausreichender Zahl für praktische Tierschutzarbeit eingesetzt werden.

Es ist an der Zeit, dass der Gesetzgeber mit der Auffassung Schluss macht, dass jeder beliebige Vorteil des Menschen jedes beliebige Leiden von Tieren rechtfertigt.

Um die Verwirklichung der Grundrechte der Tiere wirksam vorantreiben und kontrollieren zu können, sind Beauftragte von Nöten, denen ein entsprechendes Mandat mit gesetzlichen Befugnissen erteilt wird. Hierzu gehört insbesondere die Möglichkeit der Verbandsklage für Tierschutzorganisationen.

Im Jahre 2002 wurde der Tierschutz als Staatsziel ins Grundgesetz aufgenommen.

Das war ein grosser Sieg für alle Tierschützer.

Aber jetzt müssen die Politiker auch endlich für die Umsetzung sorgen!

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Die Ausstellung dressierter Tiere verabscheue ich. Welch ein Mass an Leiden und brutaler Behandlung müssen die armen Kreaturen erdulden, um den gefühls- und gedankenlosen Menschen einige Augenblicke der Freude zu bereiten.

Albert Schweitzer

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Der Metzger des Mittelalters hat vermieden, das Tier vor dem Schlachten zu ängstigen, weil dies den wert und die Haltbarkeit des Fleisches beeinträchtige.

Sollen wir heute nun glauben, dass Fleisch und Eier gesund für uns sind, die von sonnenlos und bewegungslos gehaltenen Tieren stammen, die sich blutig rupfend in halbirrer Verfassung befinden?

Dr. Felix Wankel, Erfinder des Wankelmotors

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Die schlichte Tatsache, dass mein Hund mich mehr liebt als ich ihn, ist einfach nicht wegzuleugnen und erfüllt mich immer mit einer gewissen Beschämung.

Der Hund ist jederzeit bereit, für mich sein Leben zu lassen. Hätte mich ein Tiger oder Löwe bedroht – Bulli, Tito und wie sie alle hiessen, sie alle hätten ohne einen Augenblick zu zögern den aussichtslosen Kampf aufgenommen, um mein Leben auch nur für einige Sekunden zu schützen.

Und ich ?

Konrad Lorenz

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Die Grausamkeit gegen Tiere und auch die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihrem Leiden ist nach meiner Ansicht eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts.

Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Ich habe niemals an diese Millionen von still und geduldig ertragenen Leiden denken können, ohne von ihnen bedrückt zu werden.

Wenn der Mensch soviel Leid schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn er selbst leidet?

Romain Rolland, Nobelpreisträger für Literatur 1915

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"Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs" - so steht es im alten Testament.

"Erbarmt!"- welch ein Ausdruck! Man erbarmt sich eines Sünders, eines Missetäters, nicht aber eines unschuldigen, treuen Tiers, welches oft der Ernährer seines Herrn ist und meist nichts davon hat als spärliches Futter.

- Erbarmt !

Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man dem Tier schuldig.

Arthur Schopenhauer

 

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Wer einen Hund oder Affen, ja jedes höhere Säugetier wirklich genau kennt und trotzdem nicht davon überzeugt wird, dass dieses Wesen Ähnliches erlebt wie er selbst, ist seelisch abnorm. Er gehört meines Erachtens in eine geschlossene psychatrische Klinik, da seine Schwäche ihn zu einem gemeingefährlichen Wesen macht.

Konrad Lorenz

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Ethik gegenüber dem Menschen und Roheit gegenüber den Tieren sind zwei Verhaltensweisen, die sich nicht vereinbaren lassen, denn Grausamkeit gegen Tiere geht nahtlos in Grausamkeit gegen Menschen über.

Robert Jungk

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Der Panther
(Im Jardin des Plates, Paris)

Sein Blick ist im Vorübergehn der StäbePanther Käfig
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein grosser Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf - dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke

        

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Es geht nicht darum, ob sie denken können, oder ob sie sprechen können.
Es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können.

Jeremy Bentham

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Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie ihre Tiere behandeln.

Mahatma Gandhi

 

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Der Kettenhundkettenhund

Gewohnt, sich freundlich an den Herrn zu schmiegen,
der treue Hund, der sorgsam Tag und Nacht
dem undankbaren Haus und Hof bewacht,
er muß nun trauernd an der Kette liegen.

O Mensch, wie kannst du in dem Wahn dich wiegen,
dass dir allein die süße Freiheit lacht- ?
Ach, so mißbrauchst du grausam deine Macht,
das Tier, statt es zu schützen, zu besiegen!

Dein Hund gar oft des Nötigsten entbehrt,
von Hunger, Durst und Sonnenglut verzehrt,
gefesselt, elend und herabgekommen.

Wird deine Menschenwürde so geehrt?
Du gibst ihm nichts, was noch des Lebens wert,
dem Ärmsten, dem doch alles du genommen!

Karl Landsteiner, Ehrenpräsident des Wiener Tierschutzvereins
Aus dem Tierschutzkalender 1915

 

Anmerkung: das Halten von Kettenhunden ist nun endlich verboten, wird leider aber immer noch praktiziert.Dafür ist die reine Zwingerhaltung von Hunden weiterhin erlaubt und das Leid dieser Hunde ist nur wenig geringer.

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Von der Schwierigkeit helfen zu wollen

Heute ist Aufräumen angesagt. Aschenbecher sollten ausgeleert, Flaschen weggeräumt werden. Der Mülleimer quillt über, die Flaschenecke klebt. Mülleimerbeutel sind ausgegangen. Kleingeld für den Kauf der Tüten ist in der Hosentasche der Jeans, die im Stapel waschbedürftiger Textilien liegt. Das Putzmittel steht in der Eckbank, auf der jetzt ein Blumentopf abgestellt ist. Auf die Spüle kann man ihn nicht stellen, dort stehen schmutzige Gläser. Vielleicht zuallererst mal lüften... Kennen Sie das?

Dann können Sie sicher auch nachvollziehen, wie das mit dem Tierschutz ist.

Wie oft werden unsere Aktiven abgewunken: “ Gibt es nichts Schützenswerteres als das?“ oder „wo soll man denn da anfangen - ist doch völlig ineffektiv.“

Da gibt es eine Geschichte:

Ein Mann begegnet auf einem Strandspaziergang einem anderen Mann, der gerade dabei ist, Seesterne zurück in das Meer zu werfen, die ein Sturm an vor wenigen Stunden an Land gespült hatte. Der Spaziergänger fragt nach der Sinnhaftigkeit dieses Tuns angesichts der unüberschaubaren Anzahl der Seesterne, die hier gerettet werden müssten. Daraufhin antwortet der Angesprochene mit Blick auf den Seestern:“ Mag sein, dass die Wirkung insgesamt nicht sehr gross ist. Aber für ihn bedeutet es alles.“

Wenn der Spaziergänger mithülfe, Seesterne zurückzuwerfen, dann wäre der „globale“ Effekt schon doppelt so groß. Wenn jemand hilft, die Wohnung aufzuräumen, geht es doppelt so schnell. Vielleicht fängt einer in der Küche an, der andere im Wohnzimmer, der Motorisierte erledigt die Einkäufe, der Vorsichtige das Gläserspülen.

Entscheidend ist nicht, wo man anfängt, sondern dass man etwas tut. Allerdings: Auch eine Wohnung ist nie „fertig“. Hat man aufgeräumt, geputzt und gespült, fallen die schmutzigen Fenster auf, die vergilbte Tapete, der abgelaufene Teppichboden...

Das ist doch aber kein Grund, nie anzufangen, oder?

Autor unbekannt.

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