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Seit Kindertagen zieht Brigitta Brockmann, unsere 1. Vorsitzende, verwaiste bzw. hilflose Wildvögel und Wildtiere auf oder pflegt sie gesund. In der Jungvogelsaison von Ende Mai bis Mitte August sind es im Schnitt jedes Jahr 60-70 Vögel unterschiedlicher Arten, die nach einer Ausgewöhnungsphase in die Freiheit entlassen werden. Mit jeder neuen Art, so sagt Frau Brockmann, sind ihre Erfahrungen gewachsen. Für Wildkaninchen, Feldhasen, Füchse, Eichhörnchen, Spitzmäuse, Waschbären, Wiesel, Marder, Igel, Rehe und Fledermäuse war sie Ziehmutter und gibt ihre Kenntnisse und Erfahrungen gern weiter, wenn Sie selbst einen Wildvogel oder ein Wildtier aufziehen müssen (Tel. 05251-71550) |
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Greifvögel gehen nach der Erstversorgung durch uns zur Pflege und späteren Auswilderung zu der Greifvogel-Station „Essenthoer Mühle“ in Marsberg, deren Arbeit wir sehr schätzen. |
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Neues aus der Wildtierpflege: |
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September 2010 Ein wenige Tage altes , vermutlich von einem Hundebiss verletztes weibliches Rehkitz wurde von Spaziergängern aufgefunden. Über unseren Verein kam „Bambi“ in eine Pflegestelle. Obgleich zunächst keiner glaubte, dass es überleben würde, entwickelte sich das winzige Kitz zu einem gesunden unternehmungslustigem Pflegling, der jetzt, in einem Außengehege untergebracht, auf seine Entlassung in die Freiheit wartet. |
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Diese Fotos zeigen Hoppel, einen jungen Feldhasen, der hilflos aufgefunden und in einer Stadtwohnung aufgezogen wurde. Er brauchte nur einen kurzen Orientierungsaufenthalt in einer unserer Aussenvolieren und konnte dann jenseits des Zaunes mitten im Grünen sein freies Leben beginnen. Wir hoffen, das es nicht bereits mit der ersten Treibjagd enden muss. |
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Hope, die Marderin, die von einem 12jährigem Jungen hilflos als Jungtier aufgefunden und handaufgezogen wurde, hat nach mehrwöchiger Ausgewöhnungszeit in einer unserer Pflegestellen nun endgültig ihren Weg in die Freiheit angetreten. |
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Hier ein paar Eindrücke von unserem Einsatz für hilfsbedürftige Waschbären: |
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Tierrettung Beinah täglich rufen Menschen bei uns an, die ein Tier in Not gefunden oder gesehen haben und uns um Hilfe bitten. Häufig sind es verletzte Tiere, die angefahren, angeschossen, oder verunglückt sind. Oder es sind Tiere, die sich verfangen oder verirrt haben. Insbesondere Vögel und Fledermäuse verfliegen sich nicht selten in grosse Gebäude und finden allein nicht wieder hinaus. Aber auch für herrenlose Haustiere, die verletzt oder krank umherirren, werden wir häufig um Hilfe gebeten. Man kann sich sicherlich vorstellen, wie schwierig solche Fang- bzw. Rettungsaktionen von wilden, scheuen und verängstigten Tieren sich gestalten. Es bedarf viel Geduld, Ausdauer, aber auch Erfahrung (manchmal sogar akrobatisches Geschick). All dies leisten wir unermüdlich für notleidende Tiere und freuen uns über jedes, das wir retten können. Aber wir benötigen dafür finanzielle Unterstützung. Da etliche Fahrten häufig über weitere Strecken gehen, die Tiere oft tierärztlich versorgt (oder leider manchmal auch eingeschläfert) werden müssen, benötigen wir dringend Spendengelder, um diesen Bereich unserer Tierschutzarbeit auch weiterhin leisten zu können. Wenn auch Sie finden, dass nicht nur Menschen im Notfall gerettet werden sollten, sondern auch Tiere, dann spenden Sie bitte mit dem Zusatz „Tierrettung“. |
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Artenliste der aufgezogenen Vögel Amsel * Singdrossel * Misteldrossel * Wacholderdrossel * Blaumeise * Star * Kohlmeise * Buchfink Dompfaff * Zeisig * Hänfling * Kernbeißer * Heckenbraunelle * Neuntöter * Rotkehlchen Zaunkönig * Rotschwanz * Fliegenschnäpper * Wiesenpieper * Zilpzalp * Grasmücke * Bachstelze Baumläufer * Buntspecht * Waldkauz * Steinkauz * Bussard * Sperber * Habicht * Turmfalke Elster * Eichelhäher * Saatkrähe * Rabenkrähe * Dohle Ringeltaube * Türkentaube * Wachtel * Fasan * Kiebitz * Bekassine * Lachmöwe * Silbermöwe * Graureiher * Mehlschwalbe * Rauchschwalbe * Mauersegler * Feldsperling * Haussperling * Wasserrralle * Bläßhuhn * Grünspecht |
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Hier sehen Sie eine kleine Auswahl unserer “wilden” Schützlinge, die wir im Laufe der Zeit gesundgepflegt und wieder aufgepäppelt haben. Die Auswilderung bleibt dabei immer das oberste Ziel: |
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Sicher halten wir den Artenschwund nicht damit auf, dass wir junge Amseln aufziehen, und der gefährdeten Vogelwelt hilft es gar nicht, wenn jemand eine flügellahme Stadttaube gesundpflegt. Aber wer an dem nackten Vogelkind, das hilflos auf der Erde liegt, wer an der Taube mit gebrochenem Flügel einfach vorbeigeht, wird gewiss nicht für den Artenschutz und die Erhaltung der Vogelwelt zu motivieren sein. Das Erbarmen mit dem einzelnen Tier und der Versuch ihm zu helfen, sind dagegen oft die „Initialzündung“, Tierschutzprobleme überhaupt wahrzunehmen. Man sollte diesen Bereich des Tierschutzes, als „caritativer Tierschutz“ apostrophiert, nicht belächeln oder gering achten, weil er viel Zeit und Kraft kostet, ohne die Übel an der Wurzel zu packen. Aber auch im Tierschutz zählt jede „kleine Tat der Liebe“, und die Bewusstseinsveränderung gegenüber den Tieren vollzieht sich meist nur in kleinen Schritten. Brigitta Brockmann ( 1. Vorsitzende) |
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Kontakt@tierschutz-ostwestfalen.de * fon: 0 52 51 / 7 15 50 * fax: 0 52 58 / 93 85 58 * |
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