An dieser Stelle möchten wir Sie über den Schriftverkehr informieren, den wir in den vergangenen Jahren - neben der ganzen praktischen Arbeit - geführt haben.

Der Schriftverkehr fand in Form von Protestschreiben, Stellungnahmen und Leserbriefen als E-Mails, Faxen, Postkarten und Briefen statt. Darüberhinaus wurden zahllose Telefonate geführt.

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Im Jahr 2008

Politische Themen

  • Protestbrief an Schwaneys Bürgermeister Herrn Wessels gegen den dort geplanten Bau einer Hähnchenmastanlage mit 30.000 Plätzen
  • Brief an Landwirtschaftsminster Uhlenberg gegen die beschlossene Bejagung von Kormoranen
  • Brief an Herrn Seehofer mit der Forderung ein nationales Einfuhrverbot von Robbenfellen zu beschliessen
  • Protestbrief an die kanadische Botschaft gegen das Robbenschlachten in Kanada
  • Brief an Frau Merkel, sich endlich, wie versprochen "für höhere Tierschutzstandards einzusetzen"
  • Schreiben an den japanischen Botschafter gegen den Fang von Schneeaffen für die Versuchstierindustrie

Kritik an folgenden Unternehmen

  • Beschwerdebrief an die Deutsche Kreditbank, die ein Jagdwochenende als Werbegeschenk für Kunden verloste
  • jeweils einen Brief an den Zoo Duisburg, Nürnberg und Münster mit der Forderung die bestehenden Delfinarien zu schliessen
  • einen Brief an Berlins Zoodirektor Herrn Blaszkiewitz als Reaktion auf seine "Verbalattacken" gegen Tierschützer im STERN-Interview
  • Beschwerdebriefe an die Bielefelder Fressnapf-Filiale (neben Ikea) und den benachbarten Gartencenter aufgrund der Haltung von wildgefangenen Haien in einem viel zu kleinen Aquarium als Kundenattraktion
  • Protestbrief an den MONA-Versand wegen des dortigen Pelzverkaufes
  • Brief an das Unternehmen "Friendly Fur", dass das Fell von Jägern erschossener oder in Totschlagfallen getöteter Füchse als "ökologischen korrekten Pelz" anpreist und verkauft
  • Protestmail an das Restaurant "Hummerkorb" in Warnemünde gegen das Lebendigkochen von Hummern

Medien

  • Leserbriefe an den STERN wegen der mehrfachen unkritischen und einseitigen Berichterstattung über deutsche Zoos
  • Brief an den WDR mit der Bitte Tierparkfeste im Zoo Nadermann, über dessen Tierhaltung uns etliche Beschwerden von Besuchern vorliegen, künftig zu überdenken
  • jeweils eine DVD mit Filmmaterial über die Dressurmethoden von Zirkustieren an die Neue Westfälische und das Westfälische Volksblatt geschickt, mit der Bitte es sich anzusehen, um zu erreichen, dass die Lokalpresse künftig kritischer mit dem Thema "Zirkustiere" umgeht
  • Leserbrief gegen die geplante Abholzung der Bäume unterhalb der Wewelsburg ans Westfälische Volksblatt

 

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Im Jahr 2007

Politische Themen:

  • mehrfach Briefe an Frau Merkel, Herrn Seehofer und Herrn Rüttgers mit der Forderung nach einem gesetzlichen Haltungs- und Importverbot von Reptilien und exotischen Tieren für Privatleute
  • Protestbrief an Frau Julia Klöckner von der CDU, die sich gegen die Einführung einer Kennzeichnungspflicht für Tierqualprodukte stellt
  • Briefe an alle Bundestagsfraktionen mit der Forderung nach einer artgerechten Haltungsvorschrift für die bislang ungeregelte und tierquälerische Mastkaninchenhaltung
  • Brief an Herrn Seehofer mit der Forderung nach einem Herstellungs- und Verkaufsverbot von Tellereisen, dessen Einsatz in Deutschland verboten ist, während die Herstellung und der Verkauf dieser Fallen weiterhin erlaubt ist
  • Protestbriefe an die Detmolder Bezirksregierung und diverse dortige Entscheidungsträger gegen den geplanten Kormoranabschuss in Minden
  • Briefe und E-Mails an alle Nürnberger Fraktionsvorsitzenden sowie den Bürgermeister mit der Forderung
  • gegen den geplanten Ausbau des dortigen, wegen seiner hohen Delfinsterblichkeit berüchtigten Delfinariums zu stimmen (leider wurde der Ausbau aber genehmigt)
  • Offener Protestbrief an alle Bad Lippspringer Fraktionsvorszitzenden und dem Bürgermeister gegen die geplante Groß-Baumfällaktion im Stadtbereich
  • Offener Brief an den Schwaneyer Bürgermeister gegen den Bau der dort geplanten Hähnchenmastanlage

Artikel und Berichte in den Medien:

Zu folgenden Berichten äusserten wir uns kritisch:

  • TV-Sender Phönix, der über die „Kormoranplage“ berichtete, ohne Biologen zu befragen, nur Jäger kamen zu Wort
  • TV-Sender Pro 7, in der Show „Germanys next topmodel“ wurden von den Kandidatinnen Pelzmoden vorgeführt
  • Bildzeitung berichtete unsachlich und einseitig über die „Taubenplage“
  • Stern-Artikel über Berlins Zoodirektor, der gegen Tierschützer, Grüne etc. „wettert“
  • Berichte in diversen Zeitungen über gestiegene Milch- und Fleischpreise, die lediglich die wirtschaftlichen Hintergründe, nicht aber die Haltungsbedingungen beleuchteten

Proteste und Kritik an folgenden Unternehmen

  • die Jagdzubehörgeschäfte Kieferle, Hauer- Schmidt und Sportwaffen Schneider, die trotz des Einsatzverbotes von Tellereisen, diese zu „Dekorationszwecken“ verkaufen und damit den Missbrauch begünstigen und möglich machen
  • die Backwarenhersteller Bahlsen, Birkel, Verpoorten und Coppenrath, die für ihre Produkte Käfigeier verwenden
  • das Unternehmen Metro, das Stopfleber anbietet
  • die Paderborner Modeunternehmen Sittig, Klingenthal, Paschen, Madeleine Mode wegen des Verkaufs von Echtpelzartikeln, sowie die Modekette Escada
  • die Messeveranstalter Frankfurt aufgrund der alljährlich stattfindenden Pelzmesse „Fur and Fashion“
  • die Veranstalter des Salzsiederfest Bad Salzuflen, auf dem eine Pelzmodenschau veranstaltet wurde

 

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Im Jahr 2006

Politische Themen:

  • Protestschreiben an die Parteivorsitzenden der grossen Koalition aufgrund der Aufhebung des Käfigverbotes für Legehennen und die Einführung der sogenannten Kleinvoliere
  • Briefe an Landwirtschaftsminister Uhlenberg und Umweltminister Seehofer mit dem Anliegen, sich für die Impfung statt Tötung des Geflügels anlässlich der Geflügelpest einzusetzen.
  • ein Brief an Paderborns Bürgermeister Herrn Paus mit der Bitte sich für die Beendigung des Stierrennens / Stierkampfes in unserer spanischen Partnerstadt Pamplona einzusetzen und keine Delegationen mehr zu diesen Veranstaltungen zu entsenden.
  • Beschwerdebrief an die Parteivorsitzenden der grossen Koalition, weil sie kein Einfuhrverbot von Hund- und Katzenfellen aus China für Deutschland beschlossen haben und dies, obwohl bereits einige europäische Länder ein Einfuhrverbot beschlossen haben, da diese Tiere auf brutalste und grauenvollste Art gehalten und getötet werden (z.B. teilweise lebendiges Kochen und Häuten der Tiere)
  • ein Brief an das Bundesverwaltungsgericht Leipzig, dass trotz deutschlandweiter Proteste aller Tierschutzorganisationen beschlossen hat, dass Muslime in Deutschland weiterhin eine Ausnahmegenehmigung zum Schächten (Schlachten ohne Betäubung) erhalten dürfen und damit Religionsfreiheit über das Leid von Tieren gesetzt hat.

Artikel in regionalen und überregionalen Tageszeitungen:

Zu folgenden Artikeln in diversen Tageszeitungen schrieben wir Leserbriefe oder Pressemitteilungen:

  • Brieftaubensport
  • Abschuss von Waschbären
  • Werbeartikel über Reptilienausstellungen und -shows sowie für Zirkusbetriebe mit Exotenhaltung
  • die allgemeine Panikmache in der Presse bzgl. des Fuchsbandwurmes (ca. 20 Menschen sterben jährlich daran, dagegen ca. 40 jährlich durch Jägerwaffen)
  • Aufruf der Westfälischen Rundschau an seine Leser "unliebsame" Marder der Jägerschaft zwecks Fang und Erschiessung zu melden
  • die "Babybooms" in Zoobetrieben
  • Berichte über Züchter und deren Ausstellungen trotz Hunde- und Katzenelends (überfüllte Tierheime)
  • Berichte und Einladungen zu Hubertusmessen (Schutzpatron der Jäger)

Proteste und Kritik an folgenden Unternehmen

  • Bahlsen und Coppenrath und Wiese, die für ihre Bachwaren ausschliesslich Eier von Käfighühnern verwenden
  • die Volksbank, die finanzielle Unterstützung für die sogenannte "Waldschule" der Kreisjägerschaft geleistet hat
  • das private Gymnasium Schloss Wittgenstein, dass in seiner Schule eine Arbeitsgemeinschaft Jagd für die Kinder anbietet
  • den Hersteller des Unkrautvernichtungsmittels “Round up” bzgl. Amphibienschutzes
  • 11 diverse deutsche Restaurants, die ihren Gästen Gänsestopfleber anbieten
  • Vitakraft aufgrund von Katzenspielzeug, dass mit Echtfell besetzt ist
  • die Modeunternehmen Peek & Cloppenburg, Kaufhof Galeria (beide haben mittlerweile offiziell ihren Ausstieg aus dem Pelzhandel für 2007 bekanntgegeben).
  • den Versandhandel Klingel und ProIdee wegen Verkaufs von Echtpelzprodukten
  • die Burda-Zeitschrift InStyle aufgrund von mehrseitiger ProPelz-Seiten
  • die Paderborner Modehäuser Sittig, Klingenthal und Paschen wegen Verkauf von Echtpelz

 

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Im Jahr 2005

Politische Themen:

Vor und nach der Bundestagswahl schickten wir etliche Schreiben an CDU- und FDP-Politiker, die Landwirtschaftsminister der jeweiligen Bundesländer und ans Landwirtschaftsministerium zu folgenden Bereichen:

  • geplante Aufhebung des Verbotes der Hühnerkäfighaltung ab 2007
  • die unbestimmte Vertagung über die Abstimmung der verbesserten Pelztierhaltungsverordnung
  • die drohende Abschaffung der neuen, verbesserten Schweinehaltungsverordnung
  • die Forderung nach einer Verbandsklage für Tiere
  • Forderung nach gesetzlicher Regelung der Hundezucht ( Hundeschwemme)
  • der geplante verschärfte Abschuss von Vögeln u.a. Tieren in Schleswig Holstein durch den CDU-Landwirtschaftsminister
  • geplante Schweinemastanlage (85.000 Schweine) im brandenburgischen Hassleben
  • geplante Staatsjagd von Landwirtschaftsminister Dr. Boetticher (SH)
  • Erweiterung der Jagdzeiten bei Vogelarten

Artikel in regionalen Tageszeitungen:

Hier bekommen die Redaktionen meist einen Leserbrief und dasselbe Schreiben ging als "offener Brief" an die entsprechende Adresse.

Zu folgenden Artikeln haben wir uns schriftlich geäussert, insbesondere im ersten Fall mehrfach:

  • die regelmässige und intensive Werbung regionaler Tageszeitungen für sämtliche gastierende Zirkusbetriebe, sowie regelmässige, grossflächige und werbende Berichterstattungen über Zoos und Safariparks ohne Berücksichtigung der dahinterstehenden Tierschutzproblematik.
  • Bericht über Zuwachs im Herforder Schulzoo
  • Kälberrodeo in Bentfeld
  • Die erste Jagdveranstaltung der neuen Detmolder Regierungspräsidentin
  • Jubiläumsfeier eines Pelzgeschäftes in Bielefeld
  • Werbung für Pelzmoden

Fernsehberichte und Artikel in überregionaler Presse:

Leider ist in den letzten Jahren folgender Trend in der Medienberichterstattung zu beobachten:

Berichte über tierquälerische Missstände haben absoluten Seltenheitswert. Ausnahme: ARD und ZDF.

Zeitschriften, wie STERN und SPIEGEL (sowie deren Sendungen), die früher Vorreiter von öffentlicher Aufklärung zu Tiermissbrauch waren, berichten immer öfter im Stil der Boulevardpresse. Sämtliche Frauen - und Modemagazine bewerben wieder Kleidungsstücke mit Echtpelz. Insbesondere an das STERN- Magazin und STERN TV gingen deswegen besonders viele Schreiben:

  • 3 SAT, unkritische und werbende Berichterstattung über Braunbärendressur fürs Showgeschäft
  • STERN- Magazin und STERN-TV.:
    • intensive Werbung für den Safaripark Stukenbrock durch 5 !!! -fachen Auftritt der weissen Löwenbabys samt Betreiber-Tochter Wurms in der Show von Günther Jauch, sowie Verlosung eines Wochenendes im Safaripark für den Gewinner einer Namensfindung für ein Löwenbaby
    • Auftritt von gepamperten und buggyfahrenden Affen aus einem Affenzirkus bei STERN- TV
    • Unter der Rubrik "Style" Werbung für Pelzmantel von Aigner im Magazin STERN
    • 12-seitige Fotoserie über angezogene, Kunststücke-zeigende Elefanten (vorgestellt von einem Modeschöpfer) im Magazin STERN
    • mehrseitige Werbebeilagen von Pelzverkäufer Peek & Cloppenburg bei den Zeitschriften STERN und SPIEGEL
  • VOX, Fernsehserie " Wildes Wohnzimmer", Berichterstattung über Exotenhaltung in Deutschland, die völlig unkritisch war und dem Zuschauer suggerierte, jeder könne sich einen Exoten halten.
  • VOX, Sendung "Alles für die Katz", Haustierhaltung in Deutschland- suggerierte, dass alle deutschen Haustiere ein Luxusleben führen (Luxus-Hundehotels, Feinschmeckerfutter, Tierfriedhof)
  • WDR, Live-Sendungen aus diversen Zoos, sogenannte "Tierparkfeste".
  • WDR, lobhudelnde Berichterstattung über den Safaripark Stukenbrock mit Auftritt Frau Wurms

Proteste und Kritik an Zoos, Zoohandlungen etc.:

Folgende Institutionen schrieben wir an:

  • Delfinarium im Allwetterzoo Münster
  • Adlerwarte Berlebeck, nachdem ein Besucher der Adlerwarte uns die Missstände geschildert hatte.
  • Tierpark Herford, das Gleiche
  • Europas grösste Reptilienshow in der Gütersloher Stadthalle, Schreiben an die Gütersloher Bürgermeisterin
  • Reptilienshow in Brilon, Schreiben an die Stadt
  • Zoofachgeschäft Fressnapf, Verkauf von wildgefangenen Haien (Artikel im Westf.Volksblatt ) in einer Filiale in Paderborn, sowie Papageienverkauf in einer Bielefelder Filiale
  • Fressnapf-Journal, Patensuche für Zootiere
  • Kaunitzer Tiermarkt, nach zweifachem Kontrollbesuch Schreiben an den zuständigen Bürgermeister, die Gemeinde Verl, sowie das Gütersloher Veterinäramt mit Hinweis auf die dortigen Missstände.
  • Raiffeisenmarkt Elsen, bisher kein Verkauf von lebenden Tieren, ist jetzt aber dazu übergegangen Zwergkaninchen und Meerschweinchen zu verkaufen, trägt damit zur Kleintierschwemme bei..
  • Paderborner Discothek AnDante, der dort eingesetzte gigantische Lichtstrahler (Skybeamer) beeinträchtigt die Orientierung der Zugvögel über Paderborn.

Thema Pelzhandel:

Bei folgenden Modehäusern protestieren wir auch schriftlich:

  • Peek & Cloppenburg
  • Kaufhof Galeria
  • Sittig Paderborn
  • Thieme Paderborn

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