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Ein Blatt vom Baum Es reißt der Wind ein Blatt vom Baum.
Doch dieses eine Blatt allein,
Diese Seite widmen wir all unseren Schützlingen, die nicht das Glück hatten, für einen anderen Menschen dieses eine Blatt sein zu können. Wir werden Euch dennoch nie vergessen!
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Bonnie 1993-2004, Ein Leben im Zwinger Sein ganzes Leben musste Labradormischling Bonnie in einem engen, meist völlig verkotetem Zwinger sitzen. Seine Halter, die ihn als Welpen vom Bauernhof gekauft hatten, gingen weder mit ihm spazieren, noch liessen sie ihn jemals hinaus. Er sollte als Wachhund dienen und sonst nichts, dabei bellte Bonnie nie. Mehrmals wurden Anzeigen beim Veterinäramt erstattet und jedesmal kam auch jemand, um sich Bonnies Unterbringung anzusehen.Unbegreiflicherweise wurde der Hund aber nicht beschlagnahmt. Es wurde nur
verwarnt, den Zwinger doch sauberzuhalten, da der Gestank bereits eine Geruchsbelästigung der Nachbarn bedeutete. Tierfreunde versuchten Bonnie seinen Haltern abzukaufen. Mit den Worten "nein, auf keinen Fall, wir hängen
doch so an dem Tier " wurden diese Angebote ausgeschlagen. Das Einzige, was ich für Bonnie tun konnte, war ihn regelmässig aus seinem Zwinger zu holen und mit ihm spazierenzugehen. Stundenlang streiften wir durch die Senne, Bonnie liebte das Wasser, lernte nach anfänglicher Scheu schwimmen und war trotz seiner schlechten Haltung von einem ausgesprochen freundlichen Wesen Mensch und Tier gegenüber. Jedesmal brachte ich ihn danach schweren Herzens wieder in seinen Verschlag zurück. Das ging 9 Jahre so. Letztes Jahr musste Bonnie eingeschläfert werden. Ich erfuhr davon, als ich ihn abholen wollte. Ich war traurig und erleichtert zugleich, weil Bonnies Leiden nun zu Ende war. Ich konnte Bonnie nicht helfen. Kurz darauf bin ich dem Bund für Tier- und Naturschutz OW e. V. als aktives Mitglied beigetreten, in der Hoffnung, in Zukunft anderen Tieren besser helfen zu können. Britta G. |
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Benny 12 Jahre hatte Benny, ein kleiner Colliemischling, ein schönes Zuhause bei einem guten Herrchen in einem kleinen Ort, wo Benny allmorgendlich seinen Dorfspaziergang machte, was niemanden störte. Dann starb Bennys Besitzer, und seine Schwiegertochter nahm ihn zu sich. Weil Benny nicht mehr ganz sauber war, lebte er dort fortan im Garten mit Zugang zu einem kleinen Vorbau am Hintereingang. Auch von hier aus ging Benny seinen bekannten Weg durchs Dorf, was noch immer niemanden störte, denn er war verkehrssicher und freundlich zu Mensch und Tier. Dann trat das Landeshundegesetz in Kraft. In wohnbebauten Gebieten haben Hunde angeleint zu sein. Nun zeigte eine zugezogene Nachbarin Bennys Besitzerin an. Benny wurde daraufhin im Garten angebunden. Und schliesslich musste Benny dann doch gehen. Benny starb im Alter von 17 Jahren in seiner Pflegestelle, in der er liebevoll umsorgt wurde. |
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Arco "Wenn wir ihn doch wenigstens noch ein Jahr hätten..." sagt Marianne Koch und sieht Arco liebevoll an. Es war am 2. Weihnachtstag, als das Ehepaar Koch den 9jährigen Arco zu sich nahm, weil er im Tierheim nicht fraß und vor Trauer um sein verlorenes Zuhause zugrunde zu gehen schien. Aber es stellte sich heraus, dass Arco einen schweren Nierenschaden hat und die totale Nahrungsverweigerung, das Erbrechen, der Durchfall und das Muskelzittern auf alarmierend schlechte Nierenwerte zurückzuführen waren. Arco sollte eigentlich nur vorübergehend Pflegehund bis zu seiner Vermittlung bei den Kochs sein. Nachdem sie ihre ganzen Ferien seiner Pflege geopfert hatten und nun erfahren mussten, dass mit einem völligen Zusammenbruch der Nierenfunktion und einem baldigen Tod von Arcor gerechnet werden müsse, entschieden sie, dass Arco bis zu seinem Ende bei ihnen bleiben solle. Und ihr grosses Herz wurde belohnt! Nach immer neuen Versuchen, Arco zur Nahrungsaufnahme zu bewegen, begann er sporadisch Futter aufzunehmen. Vom ersten Tag an war er glücklich über sein neues Heim und er entwickelte sich zu einem lebhaften, fröhlichen Hund, der Kochs begeistert auf langen Spaziergängen begleitet. Er frisst, er hat zugenommen und kann mit seiner eingeschränkten Nierenfunktion leben. Wir danken dem Ehepaar Koch für alle Mühe und Aufopferung und wünschen, dass Arco diesen beiden gutherzigen Menschen noch lange Freunde bereitet. Wer etwas zu Arcos hoher Tierarztrechnung beitragen oder sich an den Kosten für die Medikamente beteiligen möchte, die er fortwährend einnehmen muss, rufe bitte an. April 2007: Arco ist leider inzwischen verstorben. Wir sind dankbar, dass Arco noch Menschen gefunden hatte, die ihm so schöne Jahre bereitet haben. Danke! |
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Joe Joe kam ursprünglich aus Polen und landete im hiesigen Tierheim, doch da er sich dort völlig aufgab, bemühten wir uns um eine Pflegestelle für ihn. Wir wissen nicht im Einzelnen, was Joe in seinem Leben durchmachen musste, doch sein gestörtes Verhalten und zahlreiche verheilte alte Knochenbrüche, die ein Tierarzt diagnostizierte, liessen nur den Verdacht zu, dass es vorwiegend Schlechtes war. Die Pflegestelle hatte es nicht leicht mit ihm, da Joe anfangs kaum frass, später dann nur frisches Hackfleisch, (dass täglich besorgt werden musste), nachts herumwanderte (dabei einmal den Fernseher runterriss), und dadurch nachts immer brennendes Licht haben musste. Ausserdem wirkte Joe unbeteiligt und emotionslos, so als wenn er alle Hoffnung aufgegeben hätte. Erfreulicherweise legte sich das mit der Zeit und Joe zeigte in einigen Situationen wieder Anteilnahme und Freude. Wir sind der Pflegestelle sehr dankbar, dass sie Joe, inzwischen alt geworden, trotz der Belastung und Schwierigkeiten bis zu seinem Tode behalten haben, denn wir denken, dass Joe es psychisch nicht verkraftet hätte, noch einmal weitergegeben zu werden.
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Ferkel stürzt vom Viehtransporter Ein Ferkel, dass während der Fahrt vom Viehtransporter auf die Strasse gestürzt ist und von der Autobahnpolizei aufgelesen wurde, gelangte, nachdem es tierärztlich versorgt worden war, in die Obhut
unseres Vereines, wo es sich in einer Pflegestelle von seinen Verletzungen erholte: Als sich die Angst vor Menschen endlich gelegt und Schwein Ferdinand wieder gesund war, machten wir uns auf die Suche nach einer artgerechten Unterbringung. Wir wollten nicht, dass der kleine Eber zurück in die industrielle Massentierhaltung geht, sondern ihm den Weg auf die Schlachtbank ersparen, den jährlich 50 Millionen seiner Artgenossen allein in Deutschland (die meisten nach qualvoller Haltung in drangvoller Enge auf Spaltenböden und in Dämmerlicht) gehen müssen. Unsere Suche hatte Erfolg: Die Verler Tierschützerin Regina Krautwurst, die derzeit ein verwaistes Wildschweinjunges bei sich aufzieht, meldete sich auf unsere Suchanzeige. Sie hat Ferkel Ferdinand bei sich aufgenommen, damit weder er, noch Frischling Lenie alleine aufwachsen müssen. Nachdem erst einige Tage lang die Rangordnung geklärt wurde, kehrte Ruhe ein. Ein Riesenglück für das ehemalige Mastschwein, dass sonst wohl nie in seinem Leben eine Wiese und Sonnenlicht gesehen hätte. Lenie und Ferdinand bekamen bei Frau Krautwurst nun ein eigenes Außengehege, wo sie nach Schweineart leben dürfen. Für Ferdinand trägt unser Verein weiterhin die Futterkosten. Deshalb würden wir uns über eine Patenschaft für ihn sehr freuen.
Leider erreichte uns im August 2008 die Nachricht, dass Ferdinand eines Morgens tot im Gehege aufgefunden wurde. Wir wissen nicht, woran er gestorben ist und bedauern, dass er, nachdem er dem Schlachthof entgangen war, nur so kurz leben durfte. Die Patin, die Ferdinand inzwischen hatte, möchte ihre finanzielle Patenschaft weiterhin für unsere anderen Tiere zur Verfügung stellen, wofür wir sehr dankbar sind. |
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Hallo Fr. G., hier noch Fotos von Flecki und Cara die beide leider dieses Jahr gestorben sind. Cara wurde vom Nachbarhund tot gebissen und Flecki musste ich leider einschläfern lassen wegen seiner Niereninsuffizienz. Vielen Dank im voraus |
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Bommel, ein Zwergkaninchenbock, kam aus Käfig-Einzelhaltung zu uns. Ein ausrangiertes "Kinderspielzeug", da war er bereits 7 Jahre alt und das Kind, für den er ursprünglich angeschafft wurde, längst kein Kind mehr. Wir kastrierten ihn und vergesellschafteten ihn mit zwei alten Zwerghäsinnen. Bommel lebte noch viele Jahre mit ihnen in einem Gehege bis er nun 2008 an Altersschwäche gestorben ist. |
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Der Schlachter stand schon auf dem Hof
Die Betreiberin des Tierfriedhofs Delbrück bat uns Anfang Oktober, ein 20-jähriges Pferd vor dem Schlachter zu retten. Als Voltigierpferd, lebendes Turngerät für Kinder, hatte „Wallace“ ausgedient, obgleich er noch immer ein gesundes und kraftvolles Pferd ist. Geduldig und sanftmütig ertrug er viele Jahre die akrobatischen, aber oft auch ungeschickten Übungen der Kinder auf seinem Rücken, während er dabei immerzu im Kreise laufen musste. Die Kinder liebten ihn, aber vermutlich machten sich weder sie noch ihre Eltern Gedanken darüber, ob ein Pferd so leben sollte. Viele Voltigierpferde kommen zeitlebens nicht auf die Weide, Kontakt zu Artgenossen beschränkt sich oft nur auf Blickkontakt durch das Boxengitter. Leben oder Tod dieses Voltigierpferdes hingen nun von unserer Entscheidung ab. Die Entscheidung war nicht leicht, weil die gesicherte Zukunft unserer Gnadenbrottiere an unsere finanzielle Lage gebunden bleibt und verantwortlich überlegt sein will. Aber wir wollten, dass es weiterlebt! Als wir Kauf und Transport organisiert hatten, schien es zu spät zu sein: Der Schlachter stand schon auf dem Hof des Bauern, der die ausgedienten Pferde vom Reiterhof übernimmt. Aber Bitten und Flehen der Pferdefreundin brachten ihn dazu, den erbosten Schlachter wegzuschicken. Wallace ging, willig wie immer, auf unseren Hänger, nicht ahnend, dass er soeben dem Tod entronnen war. Inzwischen fanden wir durch einen Glücksfall einen guten Dauerpflegeplatz für 100,- € monatlich, was unter dem Zeitdruck nicht ganz einfach war. Wir waren glücklich, als Wallace sich bei Frau Ohler (Foto) und Wallach „Rasant“ sofort heimisch fühlte und interessierten und freundlichen Kontakt zu beiden aufnahm. Er geht gern auf die Weide und hat jetzt, nach 6 Wochen, gut zugenommen; anfangs war er bei seiner beeindruckenden Grösse erschreckend mager. Seine neue Lebensfreude zeigt sich in wachsendem Selbstbewusstsein und grosser Anhänglichkeit an seine Pflegerin. Leider mußte Wallace im September 2011 eingeschläfert werden. |
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Schweine grausam verendet, siehe unter "Presse" 46 Schweine überlebten diese Tragödie, allerdings in erbärmlichem Zustand. Wir wollten verhindern, dass diese elenden Tiere "zwecks Entsorgung" direkt zum Schlachthof gebracht werden und nach mühevoller Suche gelang es uns für 39 dieser Schweine eine artgerechte Unterbringung auf Stroh und in Freilandhaltung bei verschiedenen Bauern zu finden. Dass sie auch hier letztendlich den Weg aller Nutztiere, den Weg zum Schlachthof, gehen müssen, können wir leider nicht verhindern. Lediglich einem Schwein, dass wegen seines schlechten Zustandes nachträglich noch zum Schlachten verladen wurde, konnten wir das Leben erhalten, indem der Gnadenhof Four Seasons sich bereit erklärte es aufzunehmen. Entgegen allen Voraussagen, dass es nicht möglich sei, dieses Tier noch aufzufüttern, ist es inzwischen ein stattliches Schwein in Gesellschaft von zwei Hängebauchschweinen geworden und entlastet uns durch seinen erfreulichen Anblick etwas von den schrecklichen Bildern seiner verhungerten Artgenossen.
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Januar 2009: Schwein Wutz hat inzwischen gewichtsmässig deutlich aufgeholt . Wutz ist im September 2011 gestorben. Seine Patin hat Ihre Patenschaft dankenswerterweise auf ein anderes unserer Gnadenbrotschweine übertragen.
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Kontakt@tierschutz-ostwestfalen.de * fon: 0 52 51 / 7 15 50 * fax: 0 52 58 / 93 85 58 * |
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