Ein Blatt vom Baum

Es reißt der Wind ein Blatt vom Baum.
Von vielen Blättern eines.
Dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von meinem Leben
drum wird dies eine Blatt allein,
mir immer schrecklich fehlen.

 

Diese Seite widmen wir all unseren Schützlingen, die nicht das Glück hatten, für einen anderen Menschen dieses eine Blatt sein zu können. Wir werden Euch dennoch nie vergessen!

 

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Stöpsel war der letzte von drei überlebenden Katzenkindern vom Bauernhof. Ein Geschwisterchen hat der Hund totgebissen („Der Hund muss ja auch seinen Spass haben“, sagte der Bauer), den Rest haben Mädchen in eine Pferdebox retten können. Dort lagen die wenigen Tage alten Kätzchen ohne ausreichende Nahrung und Wärme, weil der Bauer verbot, dass sich die Mädchen weiter kümmerten. Vor lauter Hunger lutschten die Katzenkinder gegenseitig an ihren Genitalien. Weil sie das Schreien der verhungernden Kätzchen nicht mehr ertragen konnten, brachten die Mädchen die Welpen heimlich zu uns. Hier wurde sie aufgepäppelt und gut versorgt. Für Stöpsel kam die Hilfe aber zu spät. Sein Penis war so kaputt gelutscht, dass er nicht mehr richtig Urin lassen kann. Wir liessen ihn operieren und er entwickelte sich zu einem richtigen Schmusekater.

Leider blieb Stöpsel trotz seines liebenswerten Wesens die Chance auf ein Familienleben verwehrt. Am Abend des 11.05.2005 musste er bedauerlicherweise aufgrund einer unheilbaren, nicht behandlebaren Krankheit eingeschläfert werden.

Stöpsel 004 klein

geboren 05/2004 - gestorben 05/2005

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leines-gestorben

Linus, verstorben im April 2005

Ein netter Kater, der immer auf der Suche nach etwas besonderem zu Essen war. Wenn man in Richtung Kühlschrank ging, wurde es laut, denn dann kam Leines schreiend an und forderte mit Schnurren und Miauen ein Leckerchen.

 

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Bonnie 1993-2004, Ein Leben im Zwinger

Sein ganzes Leben musste Labradormischling Bonnie in einem engen, meist völlig verkotetem Zwinger sitzen. Seine Halter, die ihn als Welpen vom Bauernhof gekauft hatten, gingen weder mit ihm spazieren, noch liessen sie ihn jemals hinaus. Er sollte als Wachhund dienen und sonst nichts, dabei bellte Bonnie nie.

Mehrmals wurden Anzeigen beim Veterinäramt erstattet und jedesmal kam auch jemand, um sich Bonnies Unterbringung anzusehen.Unbegreiflicherweise wurde der Hund aber nicht beschlagnahmt. Es wurde nur verwarnt, den Zwinger doch sauberzuhalten, da der Gestank bereits eine Geruchsbelästigung der Nachbarn bedeutete. Tierfreunde versuchten Bonnie seinen Haltern abzukaufen. Mit den Worten "nein, auf keinen Fall, wir hängen doch so an dem Tier " wurden diese Angebote ausgeschlagen.Bonnie02

Das Einzige, was ich für Bonnie tun konnte, war ihn regelmässig aus seinem Zwinger zu holen und mit ihm spazierenzugehen. Stundenlang streiften wir durch die Senne, Bonnie liebte das Wasser, lernte nach anfänglicher Scheu schwimmen und war trotz seiner schlechten Haltung von einem ausgesprochen freundlichen Wesen Mensch und Tier gegenüber. Jedesmal brachte ich ihn danach schweren Herzens wieder in seinen Verschlag zurück. Das ging 9 Jahre so. Letztes Jahr musste Bonnie eingeschläfert werden. Ich erfuhr davon, als ich ihn abholen wollte. Ich war traurig und erleichtert zugleich, weil Bonnies Leiden nun zu Ende war.

Ich konnte Bonnie nicht helfen.

Kurz darauf bin ich dem Bund für Tier- und Naturschutz OW e. V. als aktives Mitglied beigetreten, in der Hoffnung, in Zukunft anderen Tieren besser helfen zu können.

Britta G.

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Elsbeth, geb. 2000, verstorben Juni 2005

Die süße kleine Elsbeth suchte liebe Menschen, bei denen sie der Mittelpunkt gewesen wäre. Sie war sehr lieb und verschmust und wurde leider nur 5 Jahre alt.

 

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Fünkchen (verstorben August 2005)

war eine bunt melierte, herzkranke Katze, die keine anderen Katzen mochte, sich aber an Felix angeschlossen hatte und ihn als Kuschelkissen benutzte. Nach 6 Jahren in der Pflegestelle ist sie dort gestorben.

Fünkchen klein
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Paula

Katze Paula war  eine alte Oma Katze, die wir auf ihre alten Tage nicht mehr vermitteln mochten. Wir suchten daher liebe Menschen, die ein wenig zu Paulas wohlverdienter Rente beitragen konnten, indem Sie eine Patenschaft übernahmen. Paula verstarb nach vielen Jahren in ihrer Pflegestelle.

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Bella

war eine Mischlingshündin, die aus chaotischen Verhältnissen kam und mehrfach die Familie wechselte, bevor sie zu uns kam.

Sie litt unter chronischen Hautproblemen, die kontinuierlich tierärztlich behandelt werden mussten. Mit 15 Jahren ist sie nun in der Pflegestelle gestorben.

 

Bella
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Benny benny2

12 Jahre hatte Benny, ein kleiner Colliemischling, ein schönes Zuhause bei einem guten Herrchen in einem kleinen Ort, wo Benny allmorgendlich seinen Dorfspaziergang machte, was niemanden störte.

 Dann starb Bennys Besitzer, und seine Schwiegertochter nahm ihn zu sich. Weil Benny nicht mehr ganz sauber war, lebte er dort fortan im Garten mit Zugang zu einem kleinen Vorbau am Hintereingang. Auch von hier aus ging Benny seinen bekannten Weg durchs Dorf, was noch immer niemanden störte, denn er war verkehrssicher und freundlich zu Mensch und Tier.

Dann trat das Landeshundegesetz in Kraft. In wohnbebauten Gebieten haben Hunde angeleint zu sein. Nun zeigte eine zugezogene Nachbarin Bennys Besitzerin an. Benny wurde daraufhin im Garten angebunden. Und schliesslich musste Benny dann doch gehen.

Benny starb im Alter von 17 Jahren in seiner Pflegestelle, in der er liebevoll umsorgt wurde.

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Grizzly

auf dem Foto mit seinem blinden Schwesterchen. Grizzly blieb bis zu Lizzys Tod 6 Jahre in der Pflegestelle, weil Lizzy sich an ihm orientierte und sehr an ihn gebunden war. Nach 3 Versuchen gaben wir es auf, Grizzly zu vermitteln, weil er in fremder Umgebung absolut panisch reagiert und die Nahrungsaufnahme verweigert. Das hat er jedes Mal länger ausgehalten als seine neuen Leute. Jetzt darf er, auch ohne Lizzy, in der Pflegestelle bleiben. Obgleich Grizzly keine Fremde mag, würde er sich über einen Paten bestimmt freuen.

Grizzly wurde im September 2006 überfahren.

Grizzly mit Lizzy klein
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Arco

"Wenn wir ihn doch wenigstens noch ein Jahr hätten..." sagt Marianne Koch und sieht Arco liebevoll an. Es war am 2. Weihnachtstag, als das Ehepaar Koch den 9jährigen Arco zu sich nahm, weil er im Tierheim nicht fraß und vor Trauer um sein verlorenes Zuhause zugrunde zu gehen schien. Aber es stellte sich heraus, dass Arco einen schweren Nierenschaden hat und die totale Nahrungsverweigerung, das Erbrechen, der Durchfall und das Muskelzittern auf alarmierend schlechte Nierenwerte zurückzuführen waren.

Arco sollte eigentlich nur vorübergehend Pflegehund bis zu seiner Vermittlung bei den Kochs sein. Nachdem sie ihre ganzen Ferien seiner Pflege geopfert hatten und nun erfahren mussten, dass mit einem völligen Zusammenbruch der Nierenfunktion und einem baldigen Tod von Arcor gerechnet werden müsse, entschieden sie, dass Arco bis zu seinem Ende bei ihnen bleiben solle.

Und ihr grosses Herz wurde belohnt! Nach immer neuen Versuchen, Arco zur Nahrungsaufnahme zu bewegen, begann er sporadisch Futter aufzunehmen. Vom ersten Tag an war er glücklich über sein neues Heim und er entwickelte sich zu einem lebhaften, fröhlichen Hund, der Kochs begeistert auf langen Spaziergängen begleitet.

Er frisst, er hat zugenommen und kann mit seiner eingeschränkten Nierenfunktion leben.

Wir danken dem Ehepaar Koch für alle Mühe und Aufopferung und wünschen, dass Arco diesen beiden gutherzigen Menschen noch lange Freunde bereitet.

Wer etwas zu Arcos hoher Tierarztrechnung beitragen oder sich an den Kosten für die Medikamente beteiligen möchte, die er fortwährend einnehmen muss, rufe bitte an.

April 2007: Arco ist leider inzwischen verstorben. Wir sind dankbar, dass Arco noch Menschen gefunden hatte, die ihm so schöne Jahre bereitet haben. Danke!

Arco 2
Arco 1
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Gerti klein02

Gertie

wurde mit einem Oberschenkelbruch auf der Landstrasse gefunden. Der Tierarzt hielt sie für eine junge Katze, vermutlich, weil sie “nur eine Handvoll” war, aber wir denken, dass sie ein älteres Mädchen, eine ehemalige Bauernkatze ist. Gerti wurde zweimal vermittelt und kam zweimal zurück, weil sie keinerlei Kontakt aufnahm und offenbar fortwährend Heimweh hatte, was wir nicht recht glauben mochten. Einen dritten Versuch wollten wir ihr nicht zumuten, aber dann bot sich für sie eine “Traumstelle” bei einer Katzenfreundin, die noch nie aufgegeben hat. Doch wer kennt schon die Seele einer Katze! Nach einer Woche zeigte Gerti schwerste Krankheitssymptome. Vom Tierarzt, wo sie stationär behandelt werden sollte, holten wir sie eilends zurück in ihr altes Heim. Und Gerti wurde umgehend gesund.

Im August 2007 mussten wir die kleine genügsame Gertie, die in ihrer Pflegestelle noch glückliche Jahre hatte, aufgrund einer Niereninsuffizienz euthanisieren.

 

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Charly

der Cockerspaniel wurde auf seine alten Tage wegen Zeitmangels seiner Besitzer abgegeben und landete im Tierheim. Für ein altes Tier, dass zeitlebens in einem Zuhause war, oftmals ein regelrechter Schock: für Charly auf jeden Fall, denn er gab sich beinah völlig auf.

Er frass kaum noch, bellte unentwegt und lief, wie ein Tiger im Käfig, pausenlos am Gitter auf und ab. Als sich dies auch nach Wochen nicht besserte, eine Vermittlung aber auch nicht in Sicht war, fanden wir glücklicherweise eine Pflegestelle, die Charly aufnahm, und die trotz des teils schwierigen Charakters des Hundes (er blieb nicht allein, schnappte schon mal, wenn ihm etwas nicht passte), ihn bis zum Schluss behielt, so dass ihm keine weitere Trennung mehr zugemutet werden musste.

Dafür sind wir Familie W. sehr dankbar. (Er musste nun leider, inzwischen schwerkrank, eingeschläfert werden.)

Charly (2)02
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Joe Joe 203- der Hund, der nicht schlafen konnte....

Joe kam ursprünglich aus Polen und landete im hiesigen Tierheim, doch da er sich dort völlig aufgab, bemühten wir uns um eine Pflegestelle für ihn. Wir wissen nicht im Einzelnen, was Joe in seinem Leben durchmachen musste, doch sein gestörtes Verhalten und zahlreiche verheilte alte Knochenbrüche, die ein Tierarzt diagnostizierte, liessen nur den Verdacht zu, dass es vorwiegend Schlechtes war.

Die Pflegestelle hatte es nicht leicht mit ihm, da Joe anfangs kaum frass, später dann nur frisches Hackfleisch, (dass täglich besorgt werden musste), nachts herumwanderte (dabei einmal den Fernseher runterriss), und dadurch nachts immer brennendes Licht haben musste.

Ausserdem wirkte Joe unbeteiligt und emotionslos, so als wenn er alle Hoffnung aufgegeben hätte. Erfreulicherweise legte sich das mit der Zeit und Joe zeigte in einigen Situationen wieder Anteilnahme und Freude.

Wir sind der Pflegestelle sehr dankbar, dass sie Joe, inzwischen alt geworden, trotz der Belastung und Schwierigkeiten bis zu seinem Tode behalten haben, denn wir denken, dass Joe es psychisch nicht verkraftet hätte, noch einmal weitergegeben zu werden.

 

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Ferkel stürzt vom Viehtransporter

Ein Ferkel, dass während der Fahrt vom Viehtransporter auf die Strasse gestürzt ist und von der Autobahnpolizei aufgelesen wurde, gelangte, nachdem es tierärztlich versorgt worden war, in die Obhut unseres Vereines, wo es sich in einer Pflegestelle von seinen Verletzungen erholte: Ferkel2eine schwierige Zeit für seine Pflegerin, da das Tier auf menschliche Berührung anfangs völlig panisch reagierte.

Als sich die Angst vor Menschen endlich gelegt und Schwein Ferdinand wieder gesund war, machten wir uns auf die Suche nach einer artgerechten Unterbringung. Wir wollten nicht, dass der kleine Eber zurück in die industrielle Massentierhaltung geht, sondern ihm den Weg auf die Schlachtbank ersparen, den jährlich 50 Millionen seiner Artgenossen allein in Deutschland (die meisten nach qualvoller Haltung in drangvoller Enge auf Spaltenböden und in Dämmerlicht) gehen müssen.

Unsere Suche hatte Erfolg: Die Verler Tierschützerin Regina Krautwurst, die derzeit ein verwaistes Wildschweinjunges bei sich aufzieht, meldete sich auf unsere Suchanzeige. Sie hat Ferkel Ferdinand bei sich aufgenommen, damit weder er, noch Frischling Lenie alleine aufwachsen müssen. Nachdem erst einige Tage lang die Rangordnung geklärt wurde, kehrte Ruhe ein. Ein Riesenglück für das ehemalige Mastschwein, dass sonst wohl nie in seinem Leben eine Wiese und Sonnenlicht gesehen hätte.

Lenie und Ferdinand bekamen bei Frau Krautwurst nun ein eigenes Außengehege, wo sie nach Schweineart leben dürfen. Für Ferdinand trägt unser Verein weiterhin die Futterkosten.

Deshalb würden wir uns über eine Patenschaft für ihn sehr freuen.

Leni und Ferkel2Leni und Ferdi im Teich7

 

Leni und Ferdi im Teich9Leni und Ferkel102

Leider erreichte uns im August 2008 die Nachricht, dass Ferdinand eines Morgens tot im Gehege aufgefunden wurde. Wir wissen nicht, woran er gestorben ist und bedauern, dass er, nachdem er dem Schlachthof entgangen war, nur so kurz leben durfte. Die Patin, die Ferdinand inzwischen hatte, möchte ihre finanzielle Patenschaft weiterhin für unsere anderen Tiere zur Verfügung stellen, wofür wir sehr dankbar sind.

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Hallo Fr. G.,

hier noch Fotos von Flecki und Cara die beide leider dieses Jahr gestorben sind. Cara wurde vom Nachbarhund tot gebissen und Flecki musste ich leider einschläfern lassen wegen seiner Niereninsuffizienz.

Vielen Dank im voraus
Leona Witkowski

Flecki und Cara202
Flecki und Cara
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Bommel, ein Zwergkaninchenbock, kam aus Käfig-Einzelhaltung zu uns. Ein ausrangiertes "Kinderspielzeug", da war er bereits 7 Jahre alt und das Kind, für den er ursprünglich angeschafft wurde, längst kein Kind mehr. Wir kastrierten ihn und vergesellschafteten ihn mit zwei alten Zwerghäsinnen. Bommel lebte noch viele Jahre mit ihnen in einem Gehege bis er nun 2008 an Altersschwäche gestorben ist.

Bommel unter Bäumen4 Bommel
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Die Häsin Lara (links), die zusammen mit Vincent dem Schlachter entging, ist leider im Herbst 2008 an einem Infekt gestorben. Sie ist nur 4 Jahre alt geworden, lebte aber dafür die letzten Jahre so, wie es den wenigsten Hauskaninchen vergönnt ist: in einem Gehege mit Artgenossen und einem "festen Hasenpartner". Wir sind froh, dass der kastrierte Bock Vincent, der innig an ihr hing, inzwischen ein neues Weibchen im Gehege gefunden hat: ein schwarzes Zwergkaninchen - wo die Liebe eben hinfällt.

 

Lara und Vincent
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Mieze02

Mieze

wurde mit 21 Jahren von ihrem Besitzer abgegeben, weil dieser meinte, nicht mehr genügend Zeit für sie zu haben. Sie hat sich von Anfang an in ihrer Pflegestelle sehr wohl gefühlt und aufgrund ihres hohen Alters konnte man ihr einen nochmaligen Wechsel nicht mehr zumuten.

Mai 2009: Mieze ist in Ihrer Pflegestelle gestorben.

 

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Kyra

Mit Bedauern haben wir vom Tode Kyras gehört. Vier Jahre hatte die alte Hündin bei ihren neuen Besitzern noch ein schönes Leben. Sie war nicht nur selbst glücklich, sie hat auch ihre neuen Halter durch ihr liebevolles und dankbares Wesen glücklich gemacht.

Hier zeigte sich wieder, dass es nicht auf die Länge der Zeit ankommt, die man seinen Hund hat, sondern auf die Intensität dieser Zeit. Wir möchten Kyras Fall, die es zum ersten Mal in ihrem Leben bei L.s gut hatte, zum Anlass nehmen, andere Hundefreunde zu ermuntern, einem älteren oder altem Tier eine Chance zu geben.

 

Husky Kyra02
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Der Schlachter stand schon auf dem Hof
 

Wallace 01602Wallace 12202

Die Betreiberin des Tierfriedhofs Delbrück bat uns Anfang Oktober, ein 20-jähriges Pferd vor dem Schlachter zu retten. Als Voltigierpferd, lebendes Turngerät für Kinder, hatte „Wallace“ ausgedient, obgleich er noch immer ein gesundes und kraftvolles Pferd ist. Geduldig und sanftmütig ertrug er viele Jahre die akrobatischen, aber oft auch ungeschickten Übungen der Kinder auf seinem Rücken, während er dabei immerzu im Kreise laufen musste. Die Kinder liebten ihn, aber vermutlich machten sich weder sie noch ihre Eltern Gedanken darüber, ob ein Pferd so leben sollte. Viele Voltigierpferde kommen zeitlebens nicht auf die Weide, Kontakt zu Artgenossen beschränkt sich oft nur auf Blickkontakt durch das Boxengitter.

Leben oder Tod dieses Voltigierpferdes hingen nun von unserer Entscheidung ab. Die Entscheidung war nicht leicht, weil die gesicherte Zukunft unserer Gnadenbrottiere an unsere finanzielle Lage gebunden bleibt und verantwortlich überlegt sein will. Aber wir wollten, dass es weiterlebt!

Als wir Kauf und Transport organisiert hatten, schien es zu spät zu sein:

Der Schlachter stand schon auf dem Hof des Bauern, der die ausgedienten Pferde vom Reiterhof übernimmt. Aber Bitten und Flehen der Pferdefreundin brachten ihn dazu, den erbosten Schlachter wegzuschicken. Wallace ging, willig wie immer, auf unseren Hänger, nicht ahnend, dass er soeben dem Tod entronnen war.

Inzwischen fanden wir durch einen Glücksfall einen guten Dauerpflegeplatz für 100,- € monatlich, was unter dem Zeitdruck nicht ganz einfach war. Wir waren glücklich, als Wallace sich bei Frau Ohler (Foto) und Wallach „Rasant“ sofort heimisch fühlte und interessierten und freundlichen Kontakt zu beiden aufnahm. Er geht gern auf die Weide und hat jetzt, nach 6 Wochen, gut zugenommen; anfangs war er bei seiner beeindruckenden Grösse erschreckend mager. Seine neue Lebensfreude zeigt sich in wachsendem Selbstbewusstsein und grosser Anhänglichkeit an seine Pflegerin.

Leider mußte Wallace im September 2011 eingeschläfert werden.

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Schweine grausam verendet, siehe unter "Presse"

46 Schweine überlebten diese Tragödie, allerdings in erbärmlichem Zustand. Wir wollten verhindern, dass diese elenden Tiere "zwecks Entsorgung" direkt zum Schlachthof gebracht werden und nach mühevoller Suche gelang es uns für 39 dieser Schweine eine artgerechte Unterbringung auf Stroh und in Freilandhaltung bei verschiedenen Bauern zu finden. Dass sie auch hier letztendlich den Weg aller Nutztiere, den Weg zum Schlachthof, gehen müssen, können wir leider nicht verhindern.

Lediglich einem Schwein, dass wegen seines schlechten Zustandes nachträglich noch zum Schlachten verladen wurde, konnten wir das Leben erhalten, indem der Gnadenhof Four Seasons sich bereit erklärte es aufzunehmen. Entgegen allen Voraussagen, dass es nicht möglich sei, dieses Tier noch aufzufüttern, ist es inzwischen ein stattliches Schwein in Gesellschaft von zwei Hängebauchschweinen geworden und entlastet uns durch seinen erfreulichen Anblick etwas von den schrecklichen Bildern seiner verhungerten Artgenossen.

 

Schwein1
Schwein2

Januar 2009: Schwein Wutz hat inzwischen gewichtsmässig deutlich aufgeholt

. Schwein Wutz3Schwein Wutz

Wutz ist im September 2011 gestorben.

Seine Patin hat Ihre Patenschaft dankenswerterweise auf ein anderes unserer Gnadenbrotschweine übertragen.

 

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