Kastratationspflicht GT


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Erfolg: Umfangreiches Tierschutzprogramm im NRW-Koalitionsvertrag

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist erfreut, dass die neue rot-grüne Landesregierung in Nordrhein -Westfalen umfangreiche Neuregelungen zum Tierschutzrecht in ihrem Koalitionsvertrag vorsieht und damit zentrale Forderungen des Bundesverbandes umsetzen will.

Dazu gehören: Die Umsetzung des Staatsziels Tierschutz, die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage, eine Reduzierung der Tierversuche, eine artgerechte und qualfreie Nutztierhaltung, die Förderung tiergerechter Haltungsformen, die Verkürzung von Tiertransporten, neue Regelungen für die Haltung und Dressur von Wildtieren, Ausrichtung des Jagd- und Fischereirechtes nach ökologischen und Tierschutzkriterien und die Untersagung von Praktiken, die mit dem Tierschutz unvereinbar sind.

Lesen Sie mehr zum Tierschutzprogramm im NRW-Koalitionsvertrag unter:
www.tierschutzwatch.de

Hier lesen Sie die Pressemitteilung des Bundesverbandes:
www.tierrechte.de

 

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Brandaktuelle Meldung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 Verraten und verkauft: Mastkaninchen

Kein Thema für die "Tierquäler-Parteien!"

Verraten und verkauftDie Bundesregierung, vertreten durch die Mitglieder von CDU/CSU und FDP des Agrarausschusses, die von Anfang an durch ihre ignorante und von Lobbyisten gesteuerte Politik der Tierquälerei Vorschub leistet,  zeigte wieder einmal ihr wahres Gesicht. Die Damen und Herren der Koalitionsclique haben heute erneut – wie bereits am 13.05.2009 – gegen eine bundesweit verbindliche Mastkaninchen-Haltungsverordnung gestimmt. Hierzu lagen drei unterschiedliche Anträge von Bündnis90/Die Grünen, von SPD und der Partei DIE LINKE vor, die zu einer signifikanten Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen geführt hätten.

Die Koalitionsparteien, die blind und taub gegenüber dem Leiden der Tiere sind, haben es zu verantworten, dass die Haltungsart in der kommerziellen Kaninchenmast, die weder artgemäß noch tiergerecht ist, beibehalten wird.  Das Vegetieren und Sterben der hochsensiblen „Langohren“ geht damit unvermindert weiter!

Es ist nichts weniger als ein Akt der Schamlosigkeit und Tierverachtung, dass CDU/CSU und FDP ihre Stimmenmehrheit im Agrarausschuss missbrauchten, um die Anträge der drei Oppositionsparteien mit fadenscheinigen Begründungen auszuhebeln.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hatte zu einer Mahnwache im Vorfeld der Abstimmung vor dem Deutschen Bundestag aufgerufen, der knapp über 30 Personen aus unterschiedlichen Organisationen gefolgt waren. Neben Mitgliedern unserer Partei nahmen Vertreter/innen von ödp, Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Berlin Vegan, Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, Deutsches Tierschutzbüro und Tierschutzbündnis „Mastkaninchen, nein danke!“ teil, verteilten Flugblätter und machten die Passanten durch Transparente und Gespräche auf das Anliegen der Mahnwache aufmerksam.

Es ist wieder einmal ein trauriger Tag für den Tierschutz und für unsere Partei, die sich seit ihrer Gründung 1993 für die Abschaffung der tierquälerischen Haltungsbedingungen von Mastkaninchen einsetzt.

Wir rufen hiermit alle Tierfreundinnen und Tierfreunde auf, Merkel und Westerwelle für ihre schändliche und tierfeindliche Politik beim nächsten Urnengang (Landtagswahlen im Jahr 2011 in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg) die Quittung zu präsentieren.

Wer kein Herz für Tiere hat, hat auch kein Herz für Menschen!

 Das Web-Team der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 

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Gemeinsam zum Schutz der Tiere!
- Der Strupie Gedenktag -

Der Verein Natur ohne Jagd e. V. veranstaltet am 18.09.2010 in Kassel auf der Friedrichsplatzrandstraße von 10:00 bis 17:00 Uhr einen bundesweiten Tierschutztag.

Dieser Tag findet zum Gedenken an unseren ermordeten Kater "Strupie" statt, der durch das Hobby Jagd ums Leben kam und steht stellvertretend für alle Tiere, die täglich durch Menschenhand gequält oder getötet werden.

An diesem Tag geht es um folgende Themen:

  • Tiere als Opfer der Jagd
  • Tiere als Opfer im Versuchslabor
  • Tiere als Opfer im Zirkus
  • Tiere als Opfer in Pelztierfarmen
  • Tiere als Opfer der Massentierhaltung
  • Tiere als Opfer unserer Wohlstandsgesellschaft

Verschiedenen Vereine und Organisationen werden auf dem Friedrichsplatz mit ihren Informationsständen auf die unterschiedlichsten Missstände hinweisen und gleichzeitig aufzeigen, was wir gemeinsam dagegen tun können.

Sie sind herzlich eingeladen, sich über unser marodes Tierschutzgesetz zu informieren, Forderungen und Reformen zu unterstützen, um den allgemeinen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen zu verbessern und sich für strengere Strafen bei Missachtung des Tierschutzgesetzes einzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.tatort-wald.de/tierschutztag/

Bitte verteilen Sie diese Einladung in Ihrem Netzwerk!

Kristine Conrad
Natur ohne Jagd e. V.
Sektionsleitung „Hessen“

Telefon: 05671 – 500190
www.natur-ohne-jagd.de

 

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+++ bitte unterzeichnen, bitte weiterleiten +++

... die Tiere können nicht sprechen, sie brauchen unsere Stimme ...

Tiere brauchen einen Anwalt!

Online-Petition für die Einführung des Tierschutz-Verbandsklagerechtes in Nordrhein-Westfalen:

http://petition.dietierfreunde.de/

 


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Wichtigster Artikel der Woche: Tagesthemen zur Schlachtung - Fehlbetäubungen im Akkordferkel_k_150

Das Thema ist sehr bedrückend, aber immerhin haben die Tagesthemen ein Millionenpublikum mit der Botschaft erreicht, dass in jedem Jahr hunderttausende Schweine und Rinder bei vollem Bewusstsein gesiedet oder zerteilt werden.

Die Albert-Schweitzer-Stiftung  weist in ihrer Pressemitteilung zusätzlich darauf hin, dass die Situation bei Geflügel ähnlich dramatisch ausfällt.

Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren

 

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Pressespiegel: Düsseldorf, 14. Januar 2010 Presseschau zum Antrag der SPD-Fraktion

Ausschuss beschließt Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für freilebende Katzen

Rheinische Post: Kastrationsgebot für Katzen beschlossen von Christian Herrendorf

Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung Applaus der Zuhörer für eine seiner Entscheidungen erhalten. Das Gremium hatte bei zwei Enthaltungen dafür gestimmt, ein Kastrationsgebot für freilaufende Katzen einzuführen. Damit war der Ausschuss dem Anliegen zahlreicher Tierschützer und einem Antrag der SPD-Ratsfraktion
gefolgt. In Zukunft sollen Katzen, die sich regelmäßig im Freien bewegen systematisch kastriert und mit einem Mikrochip versehen werden. Kosten entstehen der Stadt durch die neue Regelung nicht. Sie werden von den Tierhaltern übernommen, deren Katzen frei laufen, beziehungsweise bei streunenden Katzen und Fundtieren von Schutzorganisationen getragen.

Das neue Kastrationsgebot gilt als wichtiges Mittel für den Schutz von Menschen und Tieren gleichermaßen. Die Katzen-Population ist in Düsseldorf in den vergangenen Jahren unkontrolliert auf mehr als 50.000 angestiegen. Dies hat dazu geführt, dass die Tierheime einen Aufnahmestopp verhängten. Dies wiederum hat zur Folge, dass Katzen auf der Suche nach Nahrung in großen Gruppen Spielplätze und Sportanlagen belagern und die Gesundheit der Menschen dort gefährden, zum Beispiel durch Krankheitserreger. Nächtliche Ruhestörungen durch streunende Katzen gelten als weiteres Problem des Populations-Anstiegs.

Vorbild für den Düsseldorfer Beschluss ist eine Verordnung der Stadt Paderborn. Dort muss jeder Bürger, der eine Katze hält, die älter als sechs Monate ist und ins Freie darf, sein Tier kastrieren lassen. Das Ordnungsamt hat seit der Einführung im November 2008 gute Erfahrungen mit der Kontrolle gemacht. "Wir bekommen ständig Anrufe besorgter Bürger", sagt der Paderborner Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski.

Erschienen in: Rheinische Post Düsseldorf, 14.01.2010

 

Westdeutsche Zeitung - Düsseldorfer Nachrichten: Hauskatzen mit Freigang: Alle müssen kastriert werden von Alexander Schulte

Politik beschließt neue Verordnung, um ausufernde Population der Tiere einzugrenzen.

In Düsseldorf wird es bald eine Kastrationspflicht für alle Hauskatzen geben, die frei herumlaufen können. Das beschloss am Mittwoch der Ordnungsausschuss auf Antrag der SPD einstimmig. Was für Unkundige brutal klingen mag, ist tatsächlich ein wichtiges Stück Tierschutz das betonen jedenfalls die Experten.

"Seit Jahrzehnten fordern Tierärzte und Tierschutz-Verbände die systematische Kastration von Katzen, die sich in menschlicher Obhut befinden, aber auch frei herumlaufen dürfen", sagt Peter Steinbüchel, der Leiter des Amtes für Verbraucherschutz und Chef-Veterinär der Stadt. Hauptgrund: Die Katzenpopulation auch in Düsseldorf wächst ebenso massiv wie unkontrolliert. Und das zeitigt Probleme - vor allem für die Katzen selbst. "Sie gefährden sich und den Straßenverkehr, sie dezimieren andere freilebende und bestandsbedrohte Tierarten und sie können Krankheiten übertragen", sagt Matthias Herz (SPD), selbst Besitzer von
kastrierten Katzen. Der Schutzbund kastriert bis zu 800 Tiere pro Jahr Vor allem um den Nachwuchs von sich in der freien Wildbahn paarenden Katzen kümmert sich meist niemand - sie verwildern rasch und sind schon nach etwa acht Monaten geschlechtsreif. Der Ausweg Rather Tierheim ist verstellt, denn dessen Kapazitätsgrenze ist fast erreicht. Deshalb wirbt auch der Düsseldorfer Katzenschutzbund vehement für die Kastrationspflicht. Zwischen 500 und 800 streunende Katzen im Jahr werden auf seine Initiative hin kastriert - viel zu wenig, meint Rudi Wolff, der Vorsitzende: "Die Katzen vermehren sich draußen wie verrückt und viele Junge verhungern und krepieren dann elendig." Wie viele freilaufende Katzen es in der Stadt gibt, ist unklar, die Katzenschützer schätzen die Zahl auf bis zu 50.000. Amtsleiter Steinbüchel ist da vorsichtiger: "Genau kann das niemand sagen, weil es keine Meldepflicht für Katzen gibt. Aber dass es zigtausende sind, ist klar." Dass Katzen Krankheiten auch auf den Menschen übertragen können, bestätigt der Amtsleiter: "Es kommt allerdings nur in Einzelfällen vor - etwa in Form von Flöhen oder Wurmeiern." Häufiger sei die Ansteckung von Tier zu Tier, zum Beispiel mit dem Katzenschnupfen, "auch das ist ein  Grund, die Population nicht unkontrolliert wachsen zu lassen", sagt Steinbüchel.  Neue Verordnung wird schwer durchsetzbar sein Bleibt die Frage, wie die Kastrationsanordnung umgesetzt, sprich überprüft werden kann. Katzenschützer Wolff ist da skeptisch: "Ich fürchte, viele Halter werden sich da nicht dran halten, denn sie müssen ja die Kosten beim Tierarzt tragen." Beim Weibchen kostet die Operation zwischen 100 und 150 Euro, beim Kater werden 60 bis 80 Euro fällig. Politiker Herz ist zumindest sicher, dass durch die Verordnung der Druck auf uneinsichtige Tierbesitzer wächst: "Natürlich schwärmt nicht der OSD zur Katzenkontrolle aus. Eine wichtige Rolle aber können die Tierärzte spielen, wenn Sie die Halter bei Behandlungen nachdrücklich auf die Pflicht zur Kastration hinweisen."

Erschienen in: Westdeutsche Zeitung - Düsseldorfer Nachrichten, 14.01.2010

Quelle: http://www.wz-newsline.de/?redid=728040

Antenne Düsseldorf: Freilaufende Katzen sollen kastriert werden

Düsseldorf - Halter von frei laufenden Katzen sind in Düsseldorf demnächst verpflichtet diese kastrieren zu lassen. Ein entsprechender > Antrag der SPD-Fraktion wurde gestern im Ordnungs- und Verkehrsausschuss einstimmig angenommen. Hintergrund ist die steigende Population frei laufender Katzen. Das Tierheim in Rath stoße bereits an seine Kapazitätsgrenzen, so die SPD. Die Tiere würden sich und den Straßenverkehr gefährden und könnten Krankheiten übertragen. Dem Antrag wurde auch deshalb zugestimmt, weil er die Stadt nichts kostet: Die 120 Euro für die Kastration trägt der Katzenhalter – beziehungsweise bei herrenlosen Tieren eine Tierschutzorganisation.


Erschienen am 14.01.2010
Quelle:
http://www.antenneduesseldorf.de/web/nachrichten/lokalnachrichten/index.php
http://www.spd-duesseldorf.de/meldungen/13298/76201/Ausschuss-beschlieszt-Kastrations--und -Kennzeichnungsgebot-fuer-freilebende-Katzen.html

 

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Kühe und Puten undercover

Der MDR hat über die Haltungs-bedingungen von Milchkühen berichtet. Kaum überraschend: Die Agrarindustrie schiebt die schlechten Bedingungen auf die niedrigen Milchpreise.

Auch beim Beitrag über die Putenhaltung auf Pro7 war die Agrarindustrie aktiv. Sie hat versucht, die Ausstrahlung zu verhindern - zum Glück vergeblich

Klicken Sie hier, um die beiden TV-Beiträge zu sehen

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Kurzes Glück für Schwan Lohengrin

Nachdem sie sich gerade während der Behandlung des Schwans Lohengrins in unserer Pflegestelle zu einem Paar zusammengefunden hatten, wurden die beiden Trauerschwäne wieder auseinandergerissen, weil Bad Lippspringe den Schwan als Maskottchen für den Arminiusteich zurückverlangte. Beide Schwäne auf das Becken zu übernehmen stand nicht zur Debatte, wäre auch für uns problematisch, weil über die Situation des Schwans Lohengrin immer wieder Beschwerden eingingen.

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Jamaika-Koalition für Tierschutz-Verbandsklage im Saarland

Die Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen im Saarland hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Tierschutz-Verbandsklage auf Landesebene einzuführen. Nachdem dieses Klagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen in Bremen - als bislang einzigem Bundesland - seit zwei Jahren existiert, ist dies ein weiterer Erfolg zur Umsetzung der Rechte der Tiere. Der Bundesverband hat - mit Unterstützung seines Landesverbandes Menschen für Tierrechte Saar - im Vorfeld der Wahlen am 30. August im Saarland sowie während der Koalitionsverhandlungen intensive Lobbyarbeit geleistet und sich für die Tierschutz-Verbandsklage ausgesprochen. Besonders erfreulich ist, dass sich erstmals CDU und FDP zum Klagerecht für Tierschutzverbände bekennen und damit Maßstäbe in Sachen Tierschutz setzen.

 

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CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen gegen Tierschutz-Verbandsklage

Während sich ihre Schwesterparteien im Saarland für die Tierschutz-Verbandsklage aussprechen, haben ihr CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen eine Abfuhr erteilt. Am 11. November hat sich der nordrhein-westfälische Umweltausschuss des Landtags erneut mit den Stimmen von CDU und FDP gegen den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Landesebene ausgesprochen. SPD und Bündnis 90/Die Grünen stimmten für den Antrag. Der Bundesverband hält das Klagerecht für ein unerlässliches Mittel für den Vollzug des geltenden Tierschutzrechts.

 

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Österreich: Keine Wildtiere im Zirkus - EU bestätigt Verbot

Das in Österreich geltende Wildtier-Verbot in Zirkussen ist rechtmäßig! Die EU-Kommission hat das Verbot erneut bestätigt und damit eine Beschwerde des Europäischen Zirkus-Verbands (ECA) abgewiesen. Damit ist der Weg auch für andere EU-Staaten frei, ein solches Verbot in Kraft zu setzen. In Deutschland hat der Bundesrat die Bundesregierung bereits 2003 beauftragt, Wildtiere - insbesondere Affen, Elefanten und Bären - in Zirkussen zu verbieten. Der Bundesverband erwartet nun, dass die Bundesregierung diesem Auftrag nachkommt.

Information des österreichischen Vereins gegen Tierfabriken

 

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Katze in Salzkotten-Scharmede, Hallenberg angeschossen!

Hier heisst es nicht nur Katzenbesitzer aufgepasst, schlimm genug, dass in einem Wohngebiet geschossen wird. Als nächstes könnte ein Kind getroffen werden. Halten Sie die Augen auf!

Melden sie uns verdächtiges sofort. Es wird auch vertraulich behandelt.

 

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Tierschutztipp der Woche: Zeigen Sie jemandem den Film »Earthlings«

 

Albert-Schweitzer-Stiftung: “Earthlings” ist wahrscheinlich der wichtigste und erfolgreichste Film über unseren Umgang mit Tieren. Er hat schon etliche Menschen dazu inspiriert, umzudenken und aktiv zu werden

Den Film können Sie kostenfrei auf unserer Webseite sehen. Zeigen Sie ihn möglichst vielen Freunden und Bekannten!

Klicken Sie hier, um Earthlings zu sehen

 

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Bilder aus der Brüterei

Aus den USA erreicht die Albert-Schweitzer-Stiftung eine erschütternde Undercover-Recherche aus der weltweit grössten Brüterei für Legehennen und ihre nicht gewollten Brüder

Ein Tierschützer wurde in das Unternehmen eingeschleust und hat mit einer versteckten Kamera gefilmt. Das so entstandene Video können Sie sich jetzt auf der Webseite ansehen. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und mit zu diskutieren

 

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Mahnwache vor Bielefelder Nerzfarm

Zum 3. Mal beteiligen wir uns an der Mahnwache von "die Tierfreunde" e.V.:

am Samstag, den 29.08.2009, von 10.00-17 Uhr vor der Nerzfarm an der Laarer Straße 70 in Bielefeld-Vilsendorf,

damit die dort eingesperrten Tiere mit ihrem grausamen Schicksal nicht in Vergessenheit geraten und um ein Zeichen gegen die Pelzindustrie zu setzen!

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Die Farm in Vilsendorf wird, wie weitere Pelzfarmen in Deutschland auch, von Alfons Grosser betrieben. Seit 1982 existiert der Betrieb an der Laarer Str. 70, von dessen Existenz bis heute kaum ein Bielefelder weiß. 1999 erhält Alfons Grosser von der Stadt die Genehmigung die Farm grossflächig auszuweiten, so dass mittlerweile dort ca. 16 .500 Nerze Jahr für Jahr auf ihren grausamen Tod warten.

Nerze in sog. Pelztierfarmen verbringen Ihr qualvolles Leben in engsten Drahtgitterkäfigen, in denen sie bis zur „Pelzernte“ vor sich hin vegetieren müssen. Die Drähte schneiden in die Füsse, es entstehen Wunden, die sich immer wieder entzünden, da eine Heilung auf dem Drahtgestänge nicht möglich ist. Sie müssen Tag ein Tag aus den beissenden Geruch Ihrer eigenen Exkremente ertragen, die sich unter den Käfigen auftürmen.

Tausende Nerze, die eigentlich Einzelgänger sind, werden direkt nebeneinander gehalten, teilweise sogar mehrere zusammen in einen Käfig gepfercht. Verhaltensstörungen, wie stereotype Bewegungsabläufe, Selbstverstümmelung, Apathie sind aufgrund der unerträglichen Haltungsbedingungen und dem psychischen Stress an der Tagesordnung.

Im Frühjahr wird der Nachwuchs geboren, im November wird dann „geerntet“ – so heisst es in der Pelzbranche. Damit das Fell nicht beschädigt wird, werden die Tiere aus den Käfigen gerissen, in ein Behältnis mit ihren Artgenossen geworfen und darin mit Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid vergast, bis sie qualvoll erstickt sind. Die Fähen bleiben allein zur Nachzucht zurück.

Mit der Mahnwache möchten wir auf das hinter hohen Mauern versteckte Leiden der Nerze aufmerksam machen und die Öffentlichkeit bitten, keinen Pelz mehr zu kaufen bzw. zu tragen, damit diese schreckliche Qual für die Tiere endlich beendet wird. Beachten sollte man dabei auch, dass nicht nur komplette Mäntel aus Pelz bestehen, sondern auch kleine Pelzbesätze an Kragen, Schuhen oder auch an kleinen Nippesfiguren echt sein können

 

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Bolivien verbietet Wild- und Haustiere im Zirkus

http://www.radio-utopie.de/2009/08/01/bolivien-gesetz-gegen-verwendung-von-tieren-im-zirkus/

...Bolivien hat als erstes Land in Südamerika am 1.Juli ein Gesetz zum Schutz dieser Tiere erlassen und verbietet “die Verwendung von Wild-und Haustieren als einen Akt der Grausamkeit” in Zirkussen....

 

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Erfolgreicher Ferkelprotest: McDonald´s und Burger King handeln

Seit vergangenem Jahr macht der Deutsche Tierschutzbund intensiv mit der Kampagne "Ferkelprotest" auf die betäubungslose Kastration von Ferkeln aufmerksam. Gerade erst hat der Verband mit einem Angriff auf die Fastfoodketten Burger King und McDonald´s seine Kampagne verschärft. Wie nun bekannt wurde, haben zunächst McDonald´s und dann auch Burger King reagiert. Spätestens ab 2011 wollen die Unternehmen kein Fleisch von kastrierten Schweinen mehr verarbeiten.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

 

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Was passt hier nicht?

 

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PRESSEMITTEILUNG Deutsches Tierschutzbüro – Recherche, Dokumentation und Aufklärung im Bereich Tierschutz

EU-Kommission lässt Impfstoff gegen Ebergeruch zu – Endlich Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration geschaffen

Deutsches Tierschutzbüro verweist auf aktuelle Videodokumentation „Das Schreien der Ferkel“DVD_Cover_Das_Schreien_der_Ferkel_Folterkammer_Schweinestall_02

Die Europäische Kommission hat einen Impfstoff für männliche Schweine zugelassen, der die Entstehung des so genannten Ebergeruchs unterbinden kann Damit steht nun auch in Deutschland endlich eine Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration zur Verfügung. Der Impfstoff unterdrückt die Hodenfunktion und damit die Produktion der für den Ebergeruch verantwortlichen Hormone. Die Impfung gegen Ebergeruch ist nun in insgesamt 52 Ländern zugelassen.

Bisher werden in Deutschland pro Jahr ca. 20 - 25 Millionen männliche Mastferkel betäubungslos kastriert. „Mit Hilfe eines Skalpells werden den Tieren mit schnellen Schnitten die Hoden herausgerissen, dieser Eingriff dauert nur Sekunden, eine Narkose gibt es meist nicht“, so Ingo Schulz vom Deutschen Tierschutzbüro. Das ohrenbetäubende Schreien der Tiere wird dabei ignoriert, obwohl Studien mittlerweile nahe legen, dass es sich hier eindeutig um Schmerzensschreie handelt. In vielen Ländern ist das betäubungslose Kastrieren deshalb bereits seit längerem verboten.

Betäubungslose Kastration von Ferkeln ist auch das Thema einer aktuell vom Deutschen Tierschutzbüro veröffentlichten Videodokumentation, mit welcher dem Verbraucher erstmals Einblick in die brutale Praxis der Schweinemäster gegeben wird. Nur selten lassen sich die Akteure in der industriellen Massentierhaltung in die Karten schauen und bei der Arbeit beobachten, die 20-minütige Videodokumentation gibt einen eindrucksvollen Einblick in die grausame Praxis der Mäster. Die routinierte Akkordarbeit der Mäster schockiert, einmal mehr wird der Umgang mit dem Tier als Ware auf brutale Art vor Augen geführt.

Ein Trailer kann auf der Website des Deutschen Tierschutzbüros unter www.tierschutz-videos.de angesehen werden.

Die Videodokumentation „Das Schreien der Ferkel – wenn Schweine betäubungslos kastriert werden“ kann über den Shop des Deutschen Tierschutzbüros bezogen werden. Kontakt: www.tierschutz-videos.de oder Tel.: 0221 -20463862. Der DVD-Film hat eine Spieldauer von 20 Minuten.

Weitere Informationen bei:

Ingo Schulz, Deutsches Tierschutzbüro, Tel.: 0221-20463862 (info@tierschutzbilder.de).

Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln

Tel.: 0221-20463862

www.tierschutzbuero.de

 

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Die Bahn wirbt für geringeren Fleischkonsum!

Bitte anklicken, denn für jeden Klick wird ein Baum gepflanzt: http://www.youtube.com/watch ?v=GAZCnEJsgEA&eurl=http%3A%2F%2Falbert%2Dschweitzer%2Dstiftung%2Ede%2Faktuell%2Fsechs%2Daktuelle%2Dgruende%2Dweniger%2Dfleisch%2Dzu%2Dessen&feature=player_embedded

 

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Gentechnikfreie Region Kreis Paderborn!

Wir unterstützen die Einrichtung einer gentechnik-freien Region Kreis Paderborn, in der auf jeglichen Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in allen Berechen der Landwirtschaft (Pflanzenbau und Tierzucht) verzichtet wird. Bitte beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion. Sie können die Liste hier herunterladen und ausdrucken

 

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TASSO-Newsletter: Meilenstein im Kampf gegen die Robbenjagd:

Europaweites Handelsverbot ab 2010

Tierschützer haben Grund zur Freude. Das EU-Parlament in Straßburg hat am 5. Mai 2009 für ein Einfuhr- und Handelsverbot von Robbenprodukten in allen 27 Mitgliedsstaaten gestimmt! Das Verbot muss formal noch von en EU-Regierungen abgesegnet werden und kann dann schon nächstes Jahr in Kraft treten. „Durch das Verbot dürfte mit Europa endlich einer der wichtigsten Absatzmärkte für Robbenprodukte einbrechen.“, so Philip McCreight von TASSO e.V. Ausschlaggebend für das längst überfällige Verbot waren die grausamen Tötungsmethoden der Robben mit Spitzhaken, was absolut nicht tierschutzkonform ist, so die Begründung des Parlaments. Mit dem Handelsverbot in Europa bricht eines der wichtigsten Glieder der Handelskette weg. Denn die aufwendige Verarbeitung der Felle zu Pelzmänteln, Mützen, Ölen und Handschuhen erfolgte hauptsächlich in Europa.

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20  65795 Hattersheim  Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300   Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net
HomePage: www.tassonet

 

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„Manege frei von Tierquälerei"

Protestaktion von Tierschützern gegen Zirkus Universal Renz in Gütersloh und Detmold im April/Mai 2009

Unter dem Motto „Manege frei von Tierquälerei" demonstriert die Tierrechtsorganisation „die Tierfreunde e.V.", am Mittwoch, den 29.04.2009, von 17.30 bis 19.30 Uhr gegen die Gastspiele des „Zirkus Universal Renz" in Gütersloh auf dem Marktplatz, um auf das Leid der Zirkustiere aufmerksam zu machen und für einen tierfreien Zirkus zu werben.

Die Tierrechtsorganisation „die Tierfreunde e.V." ruft zur Demonstration gegen den Zirkus Universal Renz am 29.04 .2009 in Gütersloh auf. Der Protest richtet sich gegen die Tierhaltung des Zirkus, der wegen Unfällen mit Zirkustieren immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Tragisches Ende nahm vergangene Woche der Ausbruch der Zirkusbären in Kassel: nach einem Angriff auf einen Polizisten wurde Bärin „Nena" durch Schüsse aus dessen Dienstwaffe getötet.

Die Tierfreunde werfen dem Zirkus nicht artgerechte Haltung der Tiere sowie fehlende Zuverlässigkeit vor. Sie fordern ein sofortiges behördliches Einschreiten und die Beschlagnahmung der verbliebenen Bären, für die der Zirkus nicht einmal die notwendige Genehmigung besitzt.

„Auch die Elefanten und Raubtiere des Zirkus fristen ein erbärmliches Leben jenseits aller Artgerechtigkeit und zeigen starke Verhaltensstörungen", so die Ortsgruppe Ostwestfalen der Tierfreunde. „Die Haltung solcher Tiere in Zirkusbetrieben muss aus Tierschutz- und Sicherheitsgründen untersagt werden".

Vom 25.04. - 09.08.2009 findet im Bielefelder Bauernhausmuseum eine Ausstellung zum Thema statt.

Geöffnet ist sie jeweils Di - Fr, 10 - 18 Uhr und Sa + So, 11 - 18 Uhr.

Es werden auch Führungen angeboten.

Mehr Infos unter www.manegefreivontieren.de

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TASSO-Newsletter:

Kanada tötet Robbenbabies – Jagd blutiger denn je

Seit einer Woche färbt sich das kanadische Packeis wieder einmal blutrot: Kanada hat dieses Jahr 338.200(!) Robben zum Töten freigegeben. Das sind 55.000 Tiere mehr als im letzten Jahr. Hauptschauplatz ist die Nordküste von Neufundland. 95 Prozent der Robben sind jünger als 3 Monate. „Die Robbenjagd, die eigentlich Robbengemetzel heissen müsste, hat deshalb so unglaublich brutale Ausmasse, weil die Regierung die Fangquoten nicht pro Schiff oder Robbenjäger festlegt, sondern für die gesamte Saison der Jagd.“, so Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Der Wettkampf, der so unter den Jägern ausbricht, sorgt dafür, dass einfach blind auf die Tiere eingeschlagen wird, um möglichst viele Robben in kurzer Zeit zu erlegen. Vielen Jungtieren wird dabei oft bei lebendigen Leib das Fell abgezogen; zum vorherigen Töten bleibt keine Zeit.“ Die kanadische Regierung unterstützt die jährliche Robbenjagd. Die Fischereiministerin Gail Shea kündigte an, sich auch weiterhin international für den Fortbestand der Robbenjagd einzusetzen. Darüber hinaus zeigte sie sich enttäuscht von den Plänen der Europäischen Union, den Handel mit Robbenprodukten zu verbieten. In der EU ist der Import des weissen Fells von Seehundebabies seit 1983 verboten. Das Europaparlament hat sich vor 3 Wochen einstimmig für ein Einfuhrverbot von Robbenprodukten in der EU ausgesprochen. Der Gesetzentwurf muss jedoch noch gebilligt werden. Belgien, die Niederlande und die USA haben bereits ein generelles Einfuhrembargo gegen Robbenprodukte. Erstmals hat Russland kurz vor Beginn der Jagdsaison sein Gesetz gegen das Töten von Jungtieren verschärft. Demnach stehen Tiere, die jünger als ein Jahr sind, unter Schutz. Die über 6.000 Robbenjäger kümmert das wenig. Sie sollen in den letzten drei Jahren fast 1 Million Robben getötet haben.

So können Sie protestieren

1. Schreiben Sie an den kanadischen Botschafter in Berlin

An den Botschafter von Kanada
Seine Exzellenz Herrn Paul Dubois
Leipziger Platz 17
10117 Berlin
Fax 030-20312-111
E-Mail: brlin-pa@international.gc.ca

2. Zusätzlich können Sie Ihren Protest an die Bundesregierung richten:

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
11055 Berlin
Telefon: 030-2006-0 oder 01888-529-0
Telefax: 030-2006-4262 oder 01888-529-4262
E-Mail: poststelle@bmelv.bund.de

3. Oder Sie helfen den Robben, in dem Sie sich beim EU-Umweltkommissar für ein Handelsverbot mit Robbenprodukten aussprechen:robben_202

Stavros Dimas
Generaldirektion Umwelt
EU-Kommission
1049 Brüssel
Belgien
Telefon: 0032-2 29 53 528
E-Mail: stavros.dimas@ec.europa.eu

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20
65795 Hattersheim
GERMANY

Tel.: +49 (6190) 93 73 00
Fax: +49 (6190) 93 74 00
eMail: info@tasso.net
URL: www.tasso.net

 

 

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Geplante Tierversuche am Herzzentrum

»In Bad Oeynhausen gehen die Uhren rückwärts«

Am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen sind Tierversuche geplant. Der neue Klinikchef Jan Gummert will Operationsübungen an Schweinen einführen. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche spricht von »rückwärtsgehenden Uhren«. Eine solche Neueinführung von Tierversuchen sei weder ethisch, noch gesellschaftlich, wissenschaftlich oder juristisch zu vertreten.

Mehr als 2,6 Millionen Tiere wurden im Jahr 2007 in Deutschland für Tierversuche verwendet, etwa 100.000 mehr als im Vorjahr. In der Politik ist man sich weitgehend einig, dass die seit Jahren steigenden Tierversuchszahlen alarmierend sind und dass wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dem Trend entgegenzuwirken. Der Bundesrat setzte sich erst kürzlich dafür ein, die Zahl der für Versuche verwendeten Tiere zu senken und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner forderte neue Wege zu gehen und auf die Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch zu setzen*.

»Doch in Bad Oeynhausen gehen die Uhren rückwärts«, so Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch, Chirurg und stellvertretender Vorsitzender von Ärzte gegen Tierversuche. Am Herzzentrum soll ein »Trainingszentrum für Herzchirurgen« entstehen, wo an Schweinen geübt werden soll.

»Diese Tierversuche sind nicht nur ethisch verwerflich, sondern gefährden auch Patienten«, warnt Unfallchirurg Hirsch. »Chirurgen, die an Tieren üben, erlernen nur eine falsche und gefährliche 'Sicherheit'«. Viel sinnvoller sind OP-Simulatoren, die wie Flugsimulatoren funktionieren sowie eine ausgiebige Assistenztätigkeit. »Nur so können Operateure mit der nötigen Sensibilität an menschliche Patienten herangeführt werden«, ist sich der Mediziner sicher. »Wer möchte schon von einem Tierexperimentator operiert werden?«, fragt Hirsch.

Auch das Testen von neuen Operationsmethoden, Herzklappen, Kunstherzen usw. am Tier sei nicht nur nutzlos, sondern irreführend. »Ein gesundes Jungschwein unterscheidet sich vom kranken Menschen ganz erheblich«, erklärt der Chirurg, der während seiner Weiterbildung selbst zwei Jahre in der Herzchirurgie tätig war. »Die Ergebnisse sind nicht übertragbar.«

Die Ärztevereinigung sieht auch ein gesellschaftliches Problem, da Tierversuche zunehmend in der Bevölkerung nicht mehr akzeptiert werden.** Bei einer von der EU-Kommission initiierten Online-Umfrage sahen 93% der mehr als 42.000 Teilnehmer die gegenwärtige Tierversuchspraxis kritisch.

Weiterhin warnt der Ärzteverband vor einem möglichen Rechtsbruch. Operationsübungen an lebenden Tieren widersprechen dem Tierschutzgesetz, da ihr Zweck auf andere Weise, nämlich durch Assistenz und OP -Simulatoren, besser erreicht werden kann.

Die Ärzte gegen Tierversuche e.V. fordern von Politik und Behörden die Einführung von Tierversuchen in Bad Oeynhausen zu verhindern.

* dpa-Meldung vom 13.03.2009 und äPresseerklrung des BMELV vom 21.11.2008
** http://ec.europa.eu/environment/chemicals/lab_animals/questionnaire1.htm

 

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Hinter jedem Inserat steht ein Schicksal

Die Internetnutzung hat erfreulicherweise in den letzten Jahren erheblich dazu beigetragen, dass die Vermittlungsanzeigen von Tieren aus Tierschutzvereinen einem breiteren, auch überregionalem Publikum zugänglich geworden sind. Auch wir können auf diese Art etliche viele Tiere vermitteln.

Doch deshalb ganz auf Zeitungsinserate zu verzichten geht leider nicht, denn es gibt viele Leute, insbesondere der älteren Generation, die man übers Internet nicht erreicht. Inserate sind leider sehr kostspielig, für so manches Tier in Not aber der Schlüssel in ein besseres Leben.

Im Jahr 2008 beliefen sich unsere Inseratenkosten auf 1.179,- Euro

Um auch weiterhin für Tiere inserieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Hier eine Auswahl aus dem letzten Jahr:

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Internationaler Meat-out-day am 21.3.09 - Aktionen in 17 deutschen Städten

Wir unterstützten die Protestaktion von "die Tierfreunde" e.V. vorm Schlachthof Tönnies:

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Pressemitteilung

Anlässlich des internationalen Meat-out (zu deutsch: "weg mit dem Fleisch") Aktionswochenendes demonstrieren am 21.3.09 Aktivisten der Ortsgruppe OWL von "die Tierfreunde" e.V. ab 12 Uhr vor dem Schlachtunternehmen Tönnies in Rheda Wiedenbrück mit Transparenten, Plakaten und Tiermasken.

Bei Tönnies, einem der grössten Schlachtbetriebe Deutschlands, wurden allein im Jahr 2007 über 11 Millionen Schweine geschlachtet. Die Tierrechtler wollen an diesem Tag darauf aufmerksam machen, dass hinter dieser gigantischen Zahl 11 Millionen Einzelschicksale stehen und den Verbraucher zum Fleischverzicht aufrufen:

"der durchschnittliche Bundesbürger verzehrt in seinem Leben rund 54 Schweine, des weiteren 4 Rinder, 1660 Hühner, 79 Enten. 104 Puten und 6 Gänse. Vom meist leidvollen Leben dieser Tiere und ihrem Sterben will der Verbraucher aber nichts wissen, damit möchte er sich nicht belasten. Dabei entscheidet der Konsum jedes einzelnen darüber, ob all die Qual und die Schlachtungen in Auftrag gegeben werden oder nicht."

so Sprecher Frank Worlitzer. "Schon Christian Morgenstern sagte: Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Unermessliche steigen." so Worlitzer weiter.

Tierschützer weltweit, allein in Deutschland in 16 Städten, werben an diesem Wochenende für eine vegetarische bzw. vegane Ernährung, die nicht nur das Leid der Tiere beenden würde, sondern auch der Gesundheit der Menschen und der Umwelt zuträglich wäre.

Mehr Infos unter:

www.meatout.de
www.die-tierfreunde.de

Frank Worlitzer
Ortsgruppe OWL von "die Tierfreunde" e.V.
Tel. 0521-1364857 oder Hdy 016094795977
Horstheider Weg 4
33613 Bielefeld

SM_F-Nr.-00202SM_F_Nr-11402

SMZ_F_Nr.-00902SM_F-Nr.-079s02

Schlachthof1702Schlachthof1802

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TASSO-Newsletter: Wichtiger Etappensieg im Tierschutz:
Ab März Verbot von Tierversuchen für kosmetische Inhaltsstoffe

Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet Tierversuche für die Entwicklung von Kosmetika bereits seit 1998. In der Europäischen Union waren Tierversuche für Kosmetik allerdings noch lange an der Tagesordnung. Erst seit 2004 sind Tierversuche für die Überprüfung kosmetischer Endprodukte auch in der EU verboten. Die Inhaltsstoffe oder Rohstoffe allerdings durften weiterhin an Tieren getestet werden. Am 11. März 2009 tritt nun die 7. Änderung der EU-Kosmetikrichtlinie in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind Tierversuche auch für kosmetische Inhaltstoffe und die Vermarktung von Kosmetik, die im Tierversuch getestet wurde, EU-weit verboten. Dies ist ein weiterer Meilenstein zur gänzlichen Abschaffung der Tierversuche in der Kosmetik. „Auch wenn es noch viele Lücken gibt, die Gesetze nur schwer zu überwachen sein werden und noch viel Arbeit vor uns liegt, bis es gar keine Tierversuche mehr gibt, ist die Novellierung der Kosmetikrichtlinie absolut begrüssenswert.“, freut sich Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO.

Verbrauchern, die verunsichert sind, rät McCreight auf Kosmetik von Herstellern, die Mitglied beim Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH) oder beim Internationalen Herstellerverband gegen Tierversuche in der Kosmetik (IHTK) sind, umzusteigen. „Mit der Wahl derartiger Produkte, die es übrigens auch schon in Drogeriemärkten gibt, kann man sicher sein, dass kein Tier in Versuchen leiden musste.“, so McCreight weiter.

TASSO e.V.

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

 

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Der Verein Natur ohne Jagd e.V. demonstrierte anlässlich der Jagdmesse "Jagd und Hund" in Dortmund am 7.2.09 gegen das blutige Hobby und Freizeitvergnügen Tiere zu töten.

Wir beteiligten uns an dem Protestmarsch. Hier ein paar Eindrücke:

Demo gegen Jadmesse102Demo gegen Jagdmesse302

Demo gegen Jagdmesse402Infostand Jagdmesse02

 

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Eine Videobotschaft zum Thema Rodeos an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner Rodeo02

Bundesministerin Ilse Aigner ist für Tierschutz zuständig. In Deutschland herrscht derzeit eine chaotische rechtliche Lage, was die Handhabung von Rodeos angeht. Nicht alle Bundesländer haben das Gutachten der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. - entgegen des gemeinsamen Beschlusses - umgesetzt. Dort, wo es umgesetzt wurde, hält es Gerichtsurteilen häufig nicht stand.

Was an einem Ort verboten ist, ist anderswo erlaubt. Freie Fahrt für die Cowboys, die mit immer neuen perfiden Ideen ankommen. Es besteht folglich akuter Handlungsbedarf, denn für die Tiere hat sich nicht viel verbessert. So wurde bei einem Rodeo in Ragow im Herbst 2008 ein Pferd vor laufender Kamera geschlagen und ein Kälbchen von einem Kind geritten. Ausserdem wurden Revolver nahe an den Ohren der verschreckten Pferde abgeschossen.Rodeo202

Weder die Bundesministerin noch einer ihrer Mitarbeiter standen für ein Gespräch zur Verfügung. Deshalb wurde der Weg einer Videobotschaft mit dem Titel: "Ein nie geführtes Gespräch mit Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner" gewählt, um auf die Problematik hinzuweisen. Nach einer kurzen Einleitung, die man überspringen kann, ist ein Querschnitt davon zu sehen, was über die Jahre hinweg in Deutschland gefilmt wurde.

Der Link: http://uk.youtube.com/watch?v=ksphIOpMHGU

Wenn möglich auch Kommentare unter dem Video hinterlassen, damit die Ministerin und ihre Mitarbeiter sich ein Bild darüber machen können, wie Rodeo empfunden wird.

Rückfragen gerne auch per E-Mail an mich (etwas Geduld bitte).

Vielen Dank,
Mechthild Mench

www.anti-rodeo.org
www.anti-corrida.de
www.ochsenrennen.org
www.animal2000.de

 

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ALDI Nord setzt neue Tierschutzstandards - Bundesregierung kämpft hingegen für Hühnerbarone

Berlin/Düsseldorf, 06.02.2009. Nachdem sich praktisch der gesamte deutsche Lebensmitteleinzelhandel dazu entschlossen hat, Käfig- und sogenannte „Kleingruppeneier“ auszulisten, begrüsst die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt jetzt ganz besonders die Entscheidung von ALDI Nord, in Zukunft auch bei versteckten Zutaten nur noch Eier aus alternativen Haltungsformen zu verwenden.

„Das ist grossartig, kommentiert Mahi Klosterhalfen, Vizepräsident der Albert Schweitzer Stiftung. „Das bedeutet , dass es bei ALDI Nord bald keine Nudeln oder Kekse mehr geben wird, die mit Käfigeiern hergestellt wurden. Nach Gesprächen mit uns und Kollegen war ALDI Nord im Jahr 2003 der erste Einzelhändler, der Käfigeier ausgelistet hat , und jetzt setzt das Unternehmen schon wieder neue Massstäbe im Tierschutz.“

Die Politik dagegen hinkt nicht nur hinterher, sie boykottiert sogar jeden Fortschritt. Nach wie vor setzt sich das Bundeslandwirtschaftsministerium für eine Sonderkennzeichnung zugunsten der neuen Käfigeier ein. „Damit macht Frau Aigner die Verbrauchertäuschung perfekt. Der Begriff ‚Kleingruppe‘ suggeriert landschaftliche Idylle, und die von Frau Aigner angestrebten Ziffern 4 oder 3+ sollen den Verbraucher vergessen lassen, dass er mit seinem Kauf das Leiden von Millionen Hennen in Käfigen unterstützt. Das ist weder Verbraucher- noch Tierschutz“, so Klosterhalfen weiter. „Für beides sollte sich die Ministerin ein wenig mehr ins Zeug legen.“

Auf die Spitze treibt es der niedersächsische Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU): Er gestattet es Gerd Stuke, dem grössten Hühnerbaron Deutschlands, per sogenanntem „Bestandsschutz“ noch mehr Hennen in die ohnehin zu engen Kleingruppenkäfige zu stopfen als gesetzlich erlaubt. „Wenn Frau Aigner diesen offensichtlichen Rechtsbruch ungehindert geschehen lässt, verspielt sie jede Glaubwürdigkeit als Ministerin. Sie würde eine Politik der Willkür, Klüngelei und Tierquälerei tolerieren“, fasst Klosterhalfen zusammen. „Was hier getrieben wird, geht zu weit. Nicht nur Tierschützer, sondern jeder, der darauf Wert legt, in einem Rechtsstaat zu leben, sollte protestieren.“

Details finden Sie auf www.albert-schweitzer-stiftung.de

 

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Paderborn zieht die Notbremse NW 30.1.0902

 

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Hubertusmessen in der Kritik - der Schutzpatron der Jäger war ein Jagdgegner!

 

Sonntag Infostand Domplatz NW 8.11.0802Hubertusmesse im Dom NW 8.11.0802

Hubertusmesse PB302Hubertusmesse PB402

Auch wir kritisieren die Hubertusmessen, siehe dazu mehr unter "Presse".

 

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Wir haben uns dem Aktionsbündnis gegen die Ausbaupläne des britischen Militärs in der Senne angeschlossen:

 

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500 Namen gegen Kampfdörfer NW 11.11.0802

 

Zum Download der Unterschriftenliste

 

Ausbaugegner formieren sich Nw 25.10.0802

 

Mehr Infos unter: http://progruen-pb.de/html/SenneKampf/PM_Kampfdoerfer_2008-10-24.html

 

Dieser Aufkleber ist bei pro grün erhältlich

 

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Arco

Wir hatten Weihnachten 2006 das Glück für den Hund Arco, der sich im Tierheim aufgegeben hatte, einen Platz bei der Autorin dieses Buches zu finden. Deshalb, und weil wir später einen Teil der Tierarztkosten getragen haben, soll unser Verein den Erlös eines jeden Buches erhalten. Das Buch, 41 S., mit zahlreichen Fotos kostet 11 ,80 Euro und ist für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen oder für Kinder ab 8 Jahren geeignet, aber auch für Erwachsene. Sehr anrührend und ansprechend geschrieben!

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25.10.2008.: WDR5 “Hallo Ü-Wagen” zum Thema Jagd in Paderborn

Wir waren vor Ort und machten mit Plakaten und Transparenten auf unseren Protest gegen die Jagd aufmerksam . Ausserdem nahm unsere Vorsitzende Frau Brockmann sowie weitere Jagdgegner an der Diskussion mit den Jägern teil, was in einer zweistündigen Radiolivesendung auf WDR 5 übertragen wurde.

Hier ein paar optische Eindrücke sowie der Link zum Nachhören

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Die zehn Tierrechtsaktivisten, die in Österreich widerrechtlich in U-Haft sassen, sind nun endlich wieder frei!

Lesen Sie die Stellungnahme von VGT (Verein gegen Tierfabriken)-Obmann Dr. Balluch nach seiner Freilassung:
http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080911_1.php?druck=true&nurText=true

 

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Tierschutzgefangene sind frei! U-Haft wurde für alle TierschützerInnen beendet

Wien, am 2. September 2008 Heute ließ die Oberstaatsanwaltschaft Wien mit einer Presseerklärung aufhorchen: Alle 9 restlichen inhaftierten TierschützerInnen werden umgehend freigelassen

Mittlerweile sind die TierschützerInnen bereits auf freien Fuß gesetzt worden. Sie wurden vor den Gefängnissen von Angehörigen, Bekannten und Freunden erwartet.

In der Presseerklärung der Oberstaatsanwaltschaft heisst es, dass nach Fallerörterung mit der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, diese heute angewiesen worden wäre, die Enthaftung der Tierschützer zu beantragen. Begründet wird das damit, dass die Dauer der Untersuchungshaft mittlerweile unverhältnismässig zu werden drohe.

"Mir fällt ein Stein vom Herzen und ich bin erleichtert, dass nun endlich Bewegung in die Sache gekommen ist", meint Harald Balluch, Geschäftsführer des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN. "Nun da die U-Haft beendet worden ist, kann man wohl davon sprechen, dass der gröbste Ausnahmezustand nun beendet ist."

"Nichts desto trotz schwebt weiterhin die Bedohung für zivilgesellschaftliches Engagement in der Luft. Die Behauptung, dass eine kriminelle Organisation vorliegen würde, ist ja nicht vom Tisch, aber gerade wenn diese juristische Konstruktion zu einem Präzedenzfall wird, hätte das weitreichende Folgen für eine ganze Reihe von Organisationen der Zivilgesellschaft. Alle die sich aktivistisch für Tierschutz, Umweltschutz, Menschenrechte oder was auch immer einsetzen, wären in Gefahr von den Behörden unter Verdacht gestellt, bespitzelt und letztendlich vor Gericht gestellt zu werden."

Quelle: Verein gegen Tierfabriken

 

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Schweiz verschärft Tierschutzgesetz

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Ausbildung von Hundehaltern

Wer sich nach dem 1. September 2008 in der Schweiz einen Hund zulegt, muss mit einer Übergangsfrist bis 2010 zuvor einen Kurs besucht haben. Im ersten Jahr müssen Hund und Halter ausserdem ein spezielles Training absolvieren. Alle Hundehalter, die Ihren Vierbeiner vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erworben haben, sind von der Regelung ausgenommen.

Sozial lebende Tiere

Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind grössere Gehege vorgeschrieben.

Mehr Auslauf für Pferde

Die Anbindehaltung für Pferde soll ab 2013 endgültig verboten sein. Jungpferde müssen in Gruppen aufgezogen werden. Um dem Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden, ist ein täglicher Auslauf bzw. Austritt Pflicht. Wer mehr als fünf Pferde besitzt muss eine Basisausbildung absolvieren.

Mehr Freiheit für Schafe und Ziegen

Die Anbindehaltung wird ab 2018 verboten. Liegeplätze müssen von 2010 an eingestreut werden. Einzeln gehaltene Tiere müssen Sichtkontakt zu Artgenossen haben. Schafe müssen jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Beschäftigung für Schweine

Um Verhaltensstörungen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass Schweine sich entsprechend beschäftigen können. Bauliche Anpassungen hierfür müssen bis 2013 umgesetzt werden. In Ställen müssen Abkühlvorrichtungen vorgesehen werden. Ferkel dürfen ab 2010 nur noch unter Betäubung kastriert werden.

Quelle: Tasso e.V.

 

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Demonstration gegen Circus Krone

Am 23.08.08 demonstrierten 25 Aktivisten der Ortsgruppe OWL von "die Tierfreunde" e.V. (www.die-tierfreunde.de) gegen die Tierhaltung des in Paderborn gastierenden Circus Krone.

Es wurden Flugblätter verteilt und die Zirkusbesucher über Megafon über die Hintergründe informiert.

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Protestaktion gegen Pamplonas Stierkampf

Mittelpunkt des diesjährigen Librori-Europafestes war Paderborns Partnerstadt Pamplona.

Auf der Euromeile informierte Pamplona am 02.08. über seine Geschichte, Kultur, Kunst, Wirtschaft und Essgewohnheiten. Doch besonders berühmt ist Pamplona für seine grausamen Stierkämpfe.

Aus diesem Grund veranstalten wir am 02.08. auf dem Rathausplatz eine Protestaktion.

Rund 200 PaderbornerInnen unterschrieben vorgefertigte Protestpostkarten an Pamplonas Bürgermeisterin Yolanda Barcina Angulo, die ihre Teilnahme am Europafest kurzfristig aus „Termingründen“ abgesagt hatte.

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Text des Flyers, den wir verteilten :

Wir fordern:

Beendigung des Stierkampfes in Paderborns Partnerstadt Pamplona!

Die spanische Stadt Pamplona gehört zu Paderborns Partnerstädten und aus diesem Grund ist Pamplonas Bürgermeisterin mit einer spanischen Delegation zu Gast in Paderborn.

Pamplona ist international bekannt für seine alljährlich im Juli stattfindenden Stierkämpfe. 7 Tage dauert das qualvolle Spektakel. Berühmt-berüchtigt ist auch die Stierhatz in Pamplonas engen Gassen als Auftakt der "Festlichkeiten",  die einer Kulturnation unwürdig sind. In Todesangst und Panik flüchten die Stiere vor ihren Verfolgern, viele Tiere stürzen und ziehen sich schwere Verletzungen zu. Das wird begleitet von dem Johlen einer gefühllosen Zuschauermenge. Die Stiere werden noch am selben Abend in der Arena mit Lanzen, Spiessen und Degen zu Tode gefoltert.

Das spanische Fernsehen überträgt diese Tierquälerei seit 20 Jahren live. Weltweit haben sich Protestbewegungen gegen dies blutige Schauspiel formiert.

Tierschützer aus vielen Nationen reisen alljährlich im Juli nach Pamplona, um durch die Teilnahme am spektakulären "Nacktrennen", organisiert von P.E.T.A. (der weltweit grössten Tierrechtsorganisation) gegen den Stierkampf zu protestieren.

Der Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen fordert vom Rat der Stadt Paderborn ein klares NEIN zum Stierkampf in Pamplona!

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Protest gegen Bielefelder Nerzfarm

Am 5.7.08 protestierten wir gemeinsam mit der Ortsgruppe OWL von „die Tierfreunde“ e.V. erneut gegen die Bielefelder Nerzfarm, sowie den Pelzverkauf bei Escada. Im Rahmen des Protestes wurde folgender Text in der Fußgängerzone mehrfach über Megafon durchgesagt, um auf die Qual der Tiere auf Pelzfarmen, gerade im Sommer , hinzuweisen:

Sommerliche Temperaturen: Das bedeutet für uns Menschen Eisessen, Baggersee und Biergartenbesuche. Doch während wir alle die Sommermonate genießen, bedeutet die Hitze für die ca. 16.500 Nerze, die sich derzeit in Bielefelds Pelzfarm befinden, - pure Qual.

Die winzigen Drahtkäfige, in die die Tiere gepfercht sind, werden jetzt zu den reinsten Backöfen. Schätzungen der Pelzindustrie zufolge sterben jährlich 10 Prozent der Tiere an Hitzschlag.

Um auf diese Tierquälerei aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass das Thema Pelztiere nicht nur im Winter aktuell ist, stehen wir heute abermals hier und fordern die Schließung der Bielefelder Nerzfarm. Wir demonstrieren für ein nationales Pelzfarmverbot, wie es z. B. in Österreich und England bereits seit Jahren besteht.

Unser heutiger Standort vor dem Modegeschäft Biba ist Teil unseres Protestes:

Biba gehört der internationalen Modekette Escada an, die stark im Pelzhandel vertreten ist. Biba-Escada ist mitverantwortlich dafür, dass Nerztierfabriken wie hier in Bielefeld existieren können. Trotz internationaler Proteste von Tierschützern will Biba-Escada am Pelzhandel festhalten. Bitte unterstützen Sie unsere Forderungen mit Ihrer Unterschrift

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Österreich: Übertriebener Kampf gegen Tierschützer

Menschenrechtler in Österreich sind skeptisch: Sie vermuten, dass die Gesetze zur Terrorabwehr dazu missbraucht werden könnten, Kritiker zu kriminalisieren - aus gutem Grund. Von Michael Frank

Tierschützer, die gequälten Kreaturen helfen wollen, sind in Österreich ins Visier der Ermittler geraten.

Nach Ansicht von Menschenrechtsexperten könnte in Österreich der Kampf gegen den Terrorismus dazu missbraucht werden, kritische Organisationen zu kriminalisieren.

Anlass der Kritik ist die Tatsache, dass zehn als militant eingeschätzte Tierschützer inzwischen fast zwei Monate in Untersuchungshaft sitzen und die Haftbefehle soeben um weitere acht Wochen verlängert wurden. Im Morgengrauen eines Maitages hatten in Wien und Umgebung maskierte Soldaten der österreichischen Anti-Terror -Sondereinheit Wega 23 Wohnungen besetzt und die Tierschützer mit groben Methoden festgenommen.

Begründet wurde die Aktion von der Staatsanwaltschaft mit dem Paragraphen 278a des österreichischen Strafgesetzbuches. Der bedroht jeden, der eine "kriminelle Vereinigung" bildet und ist gemünzt auf Terroristen, Drogendealer, Schlepper, Menschenhändler und Kinderschänder.

Er ist aber so vage gefasst, dass ohne weiteres Nichtregierungsorganisationen, die sich bei ihren Protesten im Graubereich zwischen berechtigtem Protest und strafbarer Handlung bewegen, als kriminelle Vereinigung eingestuft werden können.

Der Beschuldigungskatalog im konkreten Fall bewegt sich von Sachbeschädigung über schwere Nötigung, Brandstiftung, Hausfriedensbruch bis zur Bildung einer solchen "kriminellen Vereinigung". Brandstiftung ist bisher nicht belegt. Stinkbomben-Attentate auf Textilgeschäfte, der Einstieg in Tierfabriken, um quälerische Zustände im Bilde zu dokumentieren, sind die Hauptvergehen.

Der Tierschutzsprecher der SPÖ, Dietmar Keck, wirft der Staatsanwaltschaft vor, dies als "organisiertes Verbrechen" in "mafiösen Zusammenschlüssen" zu interpretieren. Während Tierquäler unbestraft herumliefen, säßen die Protestierer, deretwegen es ein akzeptables Tierschutzgesetz gebe, im Gefängnis.

Auch die Oberstaatsanwaltschaft Wien scheint nicht glücklich mit der Sache zu sein. Neutrale Rechtsexperten befürchten, dass der schwammig formulierte Paragraph sogar die bloße Mitgliedschaft in einer engagierten Organisation zum Verbrechen machen könnte. Der Umgang mit den Tierschützern scheint dies zu bestätigen. Österreichs Justizministerin hat sich bislang nicht geäußert.

Quelle: sueddeutsche.de GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH vom 12.07.2008

 

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Pressemitteilung: Deutsches Tierschutzbüro – Recherche, Dokumentation & Aufklärung

Bau von Tiermastställen nimmt zu, Deutsches Tierschutzbüro ruft zum Widerstand auf – Videodokumentationen als HintergrundinformationSM_F_Nr-11302

Köln, 14.05.2008. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt entstehen Mega-Schweinefabriken, teilweise mit mehr als 80.000 Schweinen pro Betrieb. Holländische Investoren kommen mit riesigen EU-Subventionen im Gepäck nach Deutschland. Dabei suchen die Investoren offensichtlich absichtlich Standorte, wo eine hohe Arbeitslosigkeit vorhanden ist. Mit dem Versprechen von Jobs versuchen die Investoren, Einwände der Bevölkerung gegen mögliche Umweltschäden und Verletzungen von Tierschutzstandards zu unterbinden. „Mastbetriebe mit bis zu 80.000 Schweinen, das kann nur in einer Katastrophe enden“, so Ingo Schulz vom Deutschen Tierschutzbüro in Köln.

Das Deutsche Tierschutzbüro hat in den vergangenen Jahren ständig im Bereich von Schweinezüchtern und -mästern recherchiert. „Dabei sind immer wieder Mega -Betriebe negativ aufgefallen. Von artgerechter Tierhaltung keine Spur, die hygienischen Zustände waren ,unter aller Sau‘“, so Schulz weiter. PM_F-Nr.-03403

Aber auch bei dem Geflügel sieht es nicht besser aus; Hühner-, Hähnchen-, Enten- und Putenställe, die Bauanfragen häufen sich.

Bauboom bei Großmastanlagen: Laut einer Greenpeace-Umfrage liegen den Kreisverwaltungen bundesweit mehr als 1.000 Anträge für den Neubau oder die Erweiterung von Großmastanlagen vor, die sich zum grössten Teil auf Stallungen für Schweine, Puten und Hähnchen beziehen.

Wie es in bestehenden Großmastanlagen aussieht, kann in den Videodokumentationen des Deutschen Tierschutzbüros „Hähnchenalltag – zum Sterben geboren“ und „Hinter den Kulissen, so entsteht Billig-Fleisch“ gesehen werden. Beide Dokumentationen können über den Onlineshop des Deutschen Tierschutzbüros unter www.tierschutz-videos.de bzw. per Tel.: 0221-20463862 bezogen werden.

Weitere Information bei:

Ingo Schulz, Deutsches Tierschutzbüro, Tel.: 0221-20463862 (info@tierschutzbilder.de).
Deutsches Tierschutzbüro
Bonner Straße 484-486
50968 Köln
Tel.: 0221-20463862

www.tierschutzbuero.de
www.tierschutzbilder.de
www.tierschutz-Videos.de

 

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Petition gegen die qualvolle Ferkelkastration ohne Betäubung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,

um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 20 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung – bei vollem Bewusstsein, bei vollem Schmerzempfinden. Dies ist nach dem deutschen Tierschutzgesetz erlaubt. Mit unserer neuen Kampagne „Ferkelprotest“ fordert der Deutsche Tierschutzbund die Bundesregierung und im Besonderen den für Tierschutz zuständigen Bundesminister Horst Seehofer auf, das Tierschutzgesetz zu ändern und das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln zu verbieten.

Morgen wird Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Kampagne vorstellen. Alle Interessierten können sich dann auf der Kampagnenpage www.ferkelprotest.de am Protest des Deutschen Tierschutzbundes beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen

Pressestelle

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
D-53115 Bonn
Tel: 49-(0)228-60496-0
Fax: 49-(0)228-60496-40
E-Mail: presse@tierschutzbund.de

8521_Flyer         Informationen zur Ferkel-Kastration

 

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Pressemitteilung (Radio Hochstift berichtete am 30.4.08)

Frau B. mit Falle703

Der Ausschusssitzung vom 26.2.08 lag der Antrag der SPD-Ratsfrau Cornelia Welz vor, die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in der Satzung der Stadt Paderborn zu verankern. Vorausgegangen war ein zweimaliger Aufnahmestopp im Tierheim Paderborn- Schloss Neuhaus wegen Überfüllung sowie Eingaben des Bundes für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V., der Arche Noah Gudrun Lumpp sowie der örtlichen Vertretung von aktion tier, weil die unkontrollierte Vermehrung freilebender und privat gehaltener Katzen alarmierende Ausmasse erreicht habe.

Auch diese Vereine waren ausserstande weitere Tiere aufzunehmen. Das Maß war voll, obgleich die Vereine nach Zählung des Veterinäramtes, zum Teil mit finanzieller Unterstützung der Kommunen, insgesamt in 2007 über 1000 Katzen kastrieren ließen.

"Fassungslos war ich", sagt Brigitta Brockmann, Vorsitzende vom Bund für Tier- und Naturschutz OW, "als ich las , dass 1 Paderborner Tierarzt, zur Sache befragt, kein Problem und keinen Handlungsbedarf sieht!

Die Katzen, von denen und für die wir sprechen, laufen ja nicht in Scharen auf den Straßen umher, und die Leute stehen (leider) auch nicht in Scharen vor den Tierarztpraxen, um Katzen kastrieren zu lassen. Aber die Logik "was ich nicht selbst sehen kann, existiert auch nicht!" wäre in diesem Fall fatal, und ich kann nur hoffen, das die Ahnungslosigkeit der befragten Tierärzte ohne Einfluss auf die künftige Entscheidung der Stadt bleibt. Denn darin, dass Handlungsbedarf besteht, war man sich nach dem Aufnahmestopp des Tierheims in 2007 bereits einig, kontrovers war lediglich die Frage, wieweit es rechtlich möglich und praktisch durchführbar ist, Katzenhalter und Katzenfreunde in die (Kosten-) Pflicht zu nehmen. Dies ist mit Sicherheit noch nicht ausdiskutiert und vor allem nicht vorschnell mit „Quatsch“ (Tretow-Hardt, Grüne) abzutun.

Dass private Halter die Kastrationskosten für ihre eigenen Katzen tragen, setzen wir voraus. Für verwilderte Katzen muss, wie bislang schon praktiziert, eine Kostenregelung gefunden werden, an der sich neben den Tierschutzvereinen auch die Kommunen beteiligen (sollten). Dass „Bürger, die verwilderte Katzen füttern, für die Kastration Sorge tragen müssen“ bedeutet nicht, dass sie diese auch bezahlen müssen! Sie sollen vielmehr verpflichtet werden, sich darum zu kümmern, dass die Katzen kastriert werden, indem sie diese bei den Tierschutzvereinen, dem Ordnungsamt oder dem Veterinäramt melden und beim Einfangen der Katzen und Transportieren kooperieren. Unbedingt anzustreben ist das Engagement der Tierärzte, indem sie verbilligte Kastrationen anbieten. 20 Euro bezahlen Bürger, die eine verwilderte Katze füttern, vielleicht selbst, bei ca. 90 Euro (verbindlicher Richtpreis ) hören der private Einsatz und die Eigenverantwortung meist auf. Und für private Halter könnte auch die Befürchtung von Gaby Votsmeier (Tierheim Tiere in Not Paderborn, Schloss Neuhaus) zutreffen, dass diese sich lieber der Katze entledigen, als 90,- € oder mehr für eine Kastration zu zahlen.

Wir gehen davon aus, dass eine Kastrationspflicht in vielen Fällen helfen könnte, den Anfängen zu wehren, vor allem da, wo wohlmeinende Tierfreunde verwilderte oder heimatlose Katzen füttern, aber dann einfach zusehen, wie der Nachwuchs immer zahlreicher und schliesslich lästig wird.

Dann sind es oft nicht nur Vermieter, Mieter oder Anwohner sondern auch die Katzenfreunde selbst, die fordern "die Katzen sollen weg!"

Vier Fälle allein aus der letzten Woche, an deren Anfang jeweils eine unkastrierte Katze stand:

Sennelager - 15 Katzen, bisher von den Hausbesitzern im Gewächshaus eines Gartens gefüttert und inzwischen über Aktion Kitty kastriert, " sollen weg". (siehe auch Vermittlung)

Ottbergen - 7 verwilderte, bislang gefütterte Katzen "sollen weg", damit die Nachbarn Ruhe geben, die mit Steinwürfen und Stacheldraht die Katzen von ihrem armseligen Zufluchtsort unter einer Tanne vertreiben wollen.

Wewelsburg - 4 bisher von einem alten Mann gefütterte unkastrierte Katzen "sollen weg", eine davon 10jährig mit einer Atemwegserkrankung. Der Mann ist verstorben, das Haus verkauft, der neue Besitzer will die Katzen nicht dulden.

Wohnpark Lippling - Der Verwalter des Wohnparks rief um Hilfe, weil die Vermehrung der unkastrierten verwilderten und herrenlosen Katzen im Wohnpark überhand nahm. Allein hier wurden über die Aktion Kitty 24 Katzen kastriert. Der Bewohner, der sich bislang um die Fütterung der hungrigen, inzwischen von Tierschützern kastrierten Katzen kümmerte, zieht weg. Damit die Katzen, die er füttert, nicht unversorgt zurückbleiben "sollen sie weg".

Verwilderte Katzen in einem Tierheim unterzubringen ist kaum möglich. Deshalb versuchen wir zunächst mit den Beschwerdeführern zu reden, dass die Katzen nach der Kastration in ihr Revier zurückkönnen und notfalls Tierschützer die Fütterung übernehmen. Aber dann wird oft, wie derzeit wieder in Sennelager, die Fütterung boykottiert, und in vielen Fällen ist auch das Leben der Katzen nicht mehr sicher.

Deshalb suchen wir dringend für diese Katzen, die nach einer Eingewöhnungszeit zwar vermutlich nicht zahm aber bestimmt gute Mäusefänger werden, Plätze auf ländlichen Anwesen, Bauernhöfen oder in Reitställen wo auch zugefüttert wird.

 

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NRW versagt Förderung tierversuchsfreier Verfahren

14.12.07

Mit den Stimmen der CDU und FDP hat gestern der Forschungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags eine besondere Förderung von Ersatzverfahren zum Tierversuch abgelehnt. Beim Bundesverband Menschen für Tierrechte stösst dies auf völliges Unverständnis. Diesen Methoden gehöre die Zukunft, aber offenbar wolle die Regierungskoalition Wissenschaftler bei der Entwicklung neuer Technologien im Land nicht sonderlich unterstützen.

Die SPD-Fraktion im NRW-Landtag brachte im Juni 2007 einen Antrag ein, der vorsah, Alternativen zum Tierversuch gezielt zu fördern. Im Rahmen eines Landesprogramms sollte ein Lehrstuhl für Tierversuchsersatzverfahren an einer Hochschule in NRW eingerichtet und ein Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler vergeben werden. Im Forschungsausschuss - dessen Empfehlung der Landtag voraussichtlich folgen wird - fiel jetzt das Aus für den Antrag. Nach Auffassung von CDU und FDP gebe es genügend Anreize auf Bundes- und Bundesländerebene für tierversuchsfreie Verfahren. SPD und Grüne führten hingegen aus, dass weitere Fördermassnahmen zu schaffen sind, so wie Baden Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz es bereits tun.TV_F_Nr.-00705

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fördern Ersatzverfahren zum Tierversuch mit einem eigenen Etat und haben zusätzlich einen Forschungspreis für Alternativverfahren ausgeschrieben. Einen solchen Forschungspreis vergibt auch Hessen.

Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte kommentiert: »Wir sind sehr enttäuscht über die Entscheidung. CDU und FDP rennen der Zeit hinterher. Richtig wäre, insbesondere den Universitäten Gelder zur Verfügung zu stellen, die einen Lehrstuhl für Tierversuchsersatzverfahren einrichten wollen. Damit bestände die Chance, auf diesem Gebiet führend zu werden, was letztlich auch den Standort Deutschland sichern würde.«

Zwei aktuelle Beispiele machten ganz deutlich, dass tierversuchsfreie Testverfahren noch immer Mangelware sind und einer besonderen Förderung bedürfen: Das EU-Chemikalienprogramm REACH wird zum überwiegenden Teil im Tierversuch erfolgen und das EU-Handelsverbot für im Tierversuch getestete Kosmetika droht zu kippen, da entsprechende tierversuchsfreie Verfahren fehlen.

Quelle: Menschen für Tierrechte

 

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Österreich beschliesst Käfigverbot für Kaninchen

Als weltweit erstes Land verbietet Österreich ab 2012 die Käfighaltung von Kaninchen zur Fleischerzeugung! Mit diesem wegweisenden Schritt ist Österreich - wie auch schon beim Haltungsverbot von Wildtieren im Zirkus - in Sachen Tierschutz anderen Ländern weit voraus.

Auch in Deutschland werden Millionen Kaninchen in kommerziellen Haltungen ähnlich wie Legehennen in kleinen Käfigen, in denen sie sich nicht aufrichten oder artgemäss fortbewegen können, auf Drahtboden gehalten. Pfotenverletzungen, Kannibalismus und eine hohe Sterblichkeitsrate sind die Folge.

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Anstatt sich an der österreichischen Vorgehensweise zu orientieren, will die deutsche Bundesregierung laut Koalitionsvertrag auf EU-Ebene „für hohe Tierschutzstandards“ sorgen, damit nationale Alleingänge nicht notwendig werden. Bislang ist aktiver Einsatz allerdings nicht zu erkennen. So wie die jetzige Regierung unter Herrn Seehofer die Bedingungen für Legehennen und Masthühner sogar noch verschlechtert hat (Aufhebung des Käfigverbotes für Legehennen, noch weniger Platz für Masthähnchen), bleibt wenig Hoffnung, dass unsere Politiker hier tätig werden.

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Was Sie tun können:

Verzichten Sie auf Kaninchenfleisch.

Protestieren Sie schriftlich bei unserem Landwirtschaftsminister Herrn Seehofer gegen die tierquälerischen Haltungsbedingungen von Kaninchen, die klar gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstossen und fordern Sie ihn auf, sich Österreich anzuschliessen und ebenfalls die Käfighaltung zu verbieten. Selbst ein paar wenige Sätze auf einer Postkarte, per Fax oder per Mail sind wirksam, denn jeder Absender ist ein potentieller Wähler und bekommt ein Antwortschreiben.

Bundesminister Horst Seehofer
Bundesministerium für Landwirtschaft
Wilhelmstr.54
10117 Berlin
poststelle@bmelv.bund.de
Fax. 030-2006-4262

 

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Die Proteste gegen das pelzverkaufende Modeunternehmen Escada gehen weiter...

Am Samstag, den 24.11.07 unterstützten wir die Demonstration der Ortsgruppe OWL des Vereins „die Tierfreunde“ e.V. in der Bielefelder Fussgängerzone gegen den Pelzverkauf des Modeunternehmens Escada. Wir konnten mehre hundert Unterschriften sammeln, die anschliessend direkt der Escada-Geschäftsleitung zugeschickt wurden.

Bitte unterstützen Sie die weltweite Protestaktion und helfen dadurch mit, das Unternehmen Escada zum Ausstieg aus dem Pelzhandel zu bewegen. Dass dies zu bewirken ist, haben die Ausstiege der zahlreichen Modeketten gezeigt, die in den letzten Jahren in der Kritik der Tierschutzbewegung standen, wie z.B. Peek & Cloppenburg, Kaufhof, Adler und viele mehr...

Protestieren Sie bei:

web@escada-campaign.org
Escada AG Munich
Geschäftsleitung
Margaretha-Ley-Ring 1
85609 Aschheim

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Die Felle von Fuchs, Katze und Mardern stammen aus dem Nachlass eines verstorbenen Jägers und wurden uns von seinem Erbe zu Demo-Zwecken überlassen, der Pelzkragen der Puppe stammt ebenfalls aus einem Nachlass.

 

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Pressemitteilung: Zoo- und Zirkusbetriebe in der Kritik

Deutsche Zoos, u. a. der Safaripark Stukenbrock, haben zahlreiche ihrer nachgezüchteten Tiger an einen chinesischen Tierpark verkauft, wo diese Recherchen einer Tierschützerin zufolge, geschlachtet wurden. (Ihre Zeitung berichtete).

Diesen Skandal sowie die derzeit zahlreichen gastierenden Zirkusunternehmen in der Region, nahm der Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V. gestern (10. November) zum Anlass, um in der Paderborner Fußgängerzone über das Elend der Wildtiere in Zoos- und Zirkusbetrieben aufzuklären.

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Als Exoten verkleidete Aktivisten verteilten Flyer, zeigten Filmmaterial, sammelten Unterschriften gegen das neu geplante Delfinarium auf Rügen und in Nürnberg, verschenkten Luftballons mit der Aufschrift „Zirkus ohne Tiere“ und schminkten Kindern Tigergesichter.

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In Deutschland gibt es derzeit rund 300 Zoounternehmen und 350 Zirkusbetriebe. Viele der dort gehaltenen Tiere sind Wildfänge, die der Freiheit und ihren Familien entrissen wurden.

Im Zoo erwarteten sie Stahlgitter, Beton und Kacheln. Mit dem Argument des Artenschutzes rechtfertigen die Zoobetreiber das Einsperren von Exoten und das Nachzüchten, doch die nachgezüchteten Tiere sind in der Wildnis gar nicht überlebensfähig, ohnehin sollen sie nicht ausgewildert, sondern nachdem die niedlichen Tierkinder als Kassenmagnet (siehe Eisbär Knut) ausgedient haben, an andere Zoos und Zirkusse gewinnbringend verkauft werden. Dies führt zu einem Überschuss, der sogar dazu führt, dass Zootiere an andere Tiere verfüttert oder an Versuchslabore verkauft werden, so wie jetzt der Zoo Recklinghausen Schweinsaffen ins Tierversuchslabor abgegeben hat (Quelle: Deutscher Tierschutzbund, aktuelle Ausgabe „du und das Tier“, Artikel: Zoos, Auslaufmodell für viele Tierarten).

Bei jedem Zoobesuch kann man das stereotype Verhalten (permanente, sinnlose Zwangsbewegungen), wie ständiges Hin- und Herlaufen, im Kreis gehen, stetes Kopfschütteln (bei Elefanten), und sich wund lecken, vieler der eingesperrten Tiere, insbesondere der Raubtiere, beobachten. Diese Stereotypen sind Folge der grenzenlosen Langeweile und Ausdruck schwersten psychischen Leidens.

Noch schlimmer ergeht es den Wildtieren in den fahrenden Zirkusunternehmen:

Hinter der glitzernden Fassade verbringen die Tiere ein Leben, in viel zu engen Transportkäfigen,

sind Kälte, Reisestress, Langeweile, Einsamkeit und des harten Drills durch Dompteure ausgesetzt. Zuckerbrot und Peitsche ist hier die Devise. Auf Filmmaterial zeigten die Tierschützer, mit welcher physischen und psychischen Brutalität und Grausamkeit der Willen der Tiere gebrochen wird, um sie dazu zu bringen, völlig absurde Dinge zu tun.

Die Zirkusse versuchen der immer lauter werdenden weltweiten Kritik und dem drohenden Haltungsverbot von Großtieren in Deutschland zu begegnen, indem sie die Dompteure (übersetzt: Tierbändiger; bändigen bedeutet unterjochen, knechten, beugen, zwingen...) inzwischen in „Tierlehrer“ umgenannt haben und von „sanfter Dressur“ sprechen. Diese sogenannte „sanfte Dressur“ kann bei domestizierten Tieren, also Haustieren wie z.B. Hunden funktionieren, bei Wildtieren kommt man so nicht zum gewünschten Ziel.

„Zirkusse und Zoos erniedrigen Tiere zum bloßen Objekt der Unterhaltung und Belustigung und nehmen Ihnen Ihre Würde. Sie vermitteln den Kindern, dass es in Ordnung ist, wilde Tiere einzusperren und beliebig über sie zu verfügen. Doch Tiere sind keine Sachen, sie sind Lebewesen, die ein Recht auf Freiheit und ein Dasein nach ihrer Art haben,“ so Sprecherin Britta Gorsler.

 

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