Am 21.1.2012 zogen 23.000 Menschen vor das Bundeskanzleramt in Berlin

um für eine faire, bäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft zu demonstrieren. Sie forderten die Bundesregierung auf, eine Agrarwende einzuleiten und die Agrarsubventionen an ökologische, soziale und Tierschutzkriterien zu binden sowie die Subventionen für den Agrarexport zu stoppen. Aufgerufen zu der Demonstration "Wir haben es satt! - Bauernhöfe statt Agrarindustrie" hatte die Kampagne "Meine Landwirtschaft", ein Bündnis aus 40 Trägerorganisationen aus den Bereichen Tier-, Umwelt- und Naturschutz, bäuerlicher Landwirtschaft, Entwicklungspolitik und Verbraucherschutz

Hier Eindrücke von der Demo:

http://www.youtube.com/watch?v=00suS9ItaFY&feature=related

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Newsletter: Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Wenn nichts mehr dazwischen kommt, steht die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Nordrhein-Westfalen kurz bevor. Das Gesetz soll Anfang 2012 verabschiedet werden. Am 30. November findet noch eine Anhörung im Umweltausschuss statt, zu der auch der Bundesverband Menschen für Tierrechte eingeladen ist.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition!

Was die Einführung des wichtigen Klagerechtes jetzt noch gefährden könnte, ist die massive Lobbyarbeit der Gegner. Um der Landesregierung jetzt den Rücken zu stärken, haben wir eine Online-Petition eingerichtet, in der wir die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage fordern. Die gesammelten Unterschriften dieser Petition werden wir rechtzeitig im Vorfeld der Abstimmung an den zuständigen Minister übergeben.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition unter: openpetition.de

Stellungnahmen des Bundesverbandes

In den Briefen der Gegnern an die Ministerpräsidentin wird viel Unzutreffendes über die Tierschutz-Verbandsklage verbreitet. Dies lies der Bundesverband nicht unkommentiert und schickte seine Stellungnahmen zu diesen Schreiben an die Ministerpräsidentin, die Wissenschaftsministerin, den Umweltminister sowie an die Mitglieder des Umweltausschusses. Auch die Absender selbst erhielten unsere Stellungnahme.

Die Stellungnahmen des Bundesverbandes zu den Schreiben der Gesellschaft für Versuchstierkunde und den Tierärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe können Sie sich hier einsehen sowie herunterladen: www.tierrechte.de

 

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Pressemitteilung 18.05.2011: Grausame Tötung von Fuchsfamilien derzeit an der Tagesordnung

Nahezu überall in Deutschland ist die gnadenlose Tötung ganzer Fuchsfamilien derzeit an der Tagesordnung: Jungfüchse werden am Bau erschossen oder in speziellen Jungfuchsfallen gefangen, ihre Eltern mit der Flinte getötet. Das Saarland beweist, dass es auch anders geht. Seit letztem Jahr schützt dort eine Schonzeit Welpen und ihre Eltern vor Nachstellungen. Die von Jägern erwartete "Fuchsschwemme" ist dabei ausgeblieben - es gibt im Saarland heute eher weniger Füchse als vor Einführung der Jagdruhe.

Füchse dürfen in den meisten Bundesländern ganzjährig erschossen oder in Fallen gefangen werden. Lediglich die Eltern noch unselbständiger Jungtiere sind vor Nachstellungen geschützt. Trotzdem spielen sich gerade jetzt im Mai, wo Jungfüchse ihre ersten tapsigen Schritte aus dem elterlichen Bau wagen, grausame Szenen an vielen Fuchsbauen ab: Der Abschuss oder Fang von Welpen durch Jäger ist an der Tagesordnung; den Fuchseltern wird mit "raubwildscharfen" Hunden und Gewehren der Garaus gemacht.

Familienstrukturen begrenzen Fuchspopulation

Angeblich, so argumentieren Jäger, sei die Jungfuchsbejagung notwendig, um zu verhindern, dass Füchse überhandnähmen. Tatsächlich wird die Bestandsdichte von Füchsen aber durch das Nahrungsangebot reguliert, und zusätzlich verhindert die füchsische Sozialstruktur, dass es "zu viele" Füchse gibt. Der als Fuchsexperte geltende Biologe Erik Zimen beschrieb dieses Phänomen mit den Worten "Geburtenbeschränkung statt Massenelend". Je stärker Füchsen dagegen nachgestellt wird, desto stärker vermehren sie sich, weil hohe Todesraten die bestandsbegrenzend wirkenden Familienstrukturen auseinanderbrechen lassen.

Schonzeit im Saarland: Keine "Fuchsschwemme"

Im Saarland schob die regierende Jamaika-Koalition der Welpenvernichtung letztes Jahr durch die Einführung einer sechsmonatigen Schonzeit einen Riegel vor. Der Saarländische Jagdverband protestierte lautstark gegen diese Beschneidung seiner Rechte und prophezeite eine regelrechte "Fuchsschwemme". Nun, ein Jahr nach Einführung der Schonzeit, zog das zuständige Ministerium Bilanz: Im Vergleich mit dem Vorjahr seien deutlich weniger Fuchswelpen in Wildtierauffangstationen abgegeben worden, und auch die Anzahl im Straßenverkehr umgekommener Füchse sei zurückgegangen. Es gibt also kein Indiz für eine Zunahme der Fuchspopulation - ganz im Gegenteil, die Fuchsdichte scheint gegen den bundesweiten Trend sogar zurückgegangen zu sein.

Siebzig Organisationen fordern Schonzeit für Füchse

"Die Fuchsjagd ist grausam und unnötig", erläutert Britta Gorsler, Schriftführerin beim Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V., einer von siebzig Tier - und Naturschutzverbänden, die sich im Rahmen der Initiative "Schonzeit für Füchse" für eine mindestens neunmonatige Jagdruhe auf Meister Reineke stark machen " Zudem ist die Tollwut in Deutschland ausgerottet, und den Fuchsbandwurm kann man nur durch Entwurmungsköder, aber nicht den massenhaften Abschuss von Füchsen bekämpfen.“

Auch Dr. Harald Grünau, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag Paderborn, die ebenfalls Unterstützer der Schonzeitkampagne sind, äußert sich in diesem Sinne:

„Es gibt keine vernünftige Begründung für die intensive Verfolgung, der der Fuchs derzeit ausgesetzt ist. Unser gewachsenes Verständnis für ökologische Zusammenhänge und unser Respekt vor dem Mitgeschöpf Tier gebieten, dass wir den Fuchs nicht als vermeintlichen Schädling verfolgen, sondern ihn als wichtigen Teil unserer Natur anerkennen und als einen Regulator des ökologischen Gleichgewichts achten.“

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Fuchswelpen in einer Jungfuchsfalle. Die Tiere wurden kurz nach Aufnahme dieses Fotos getötet, ihr Vater wurde erschossen, auf die Mutter wurde ein Jagdhund gehetzt. Der Jagdhund musste mit schweren Verletzungen vom Tierarzt behandelt werden (Foto: Johanna Kurz)

Initiatoren / V.i.S.d.P:

· Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, lovis.kauertz (at) gmail.com (www.wildtierschutz-deutschland.de)
· Dag Frommhold, Eichbergstr. 47, 72639 Neuffen, dag.frommhold (at) fuechse.info (www.fuechse.info)

Kampagnen-Webseite: www.schonzeit-fuer-fuechse.de (hier finden Sie neben weiterführenden Informationen und Links auch kostenfreies professionelles Bildmaterial zur Kampagne)

 

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Hessen forciert die Fallenjagd

Lucia Puttrich (CDU), von ihrem ersten Jagderlebnis gemeinsam mit rund 100 Gästen im Reinhardswald noch immer tief beeindruckt ("Das war eine grosse Bereicherung für mich"), nutzt die Novellierung des hessischen Landesjagdgesetzes um die Fallenjagd zu forcieren. Die Jagdzeit des Dachses soll von derzeit 3 auf 7 Monate ausgeweitet werden.dachs2

Meister Grimbart, der im vergangenen Jahr durch die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Wildtier des Jahres gekürt wurde, ist nachtaktiv. Mit der herkömmlichen Ansitzjagd ist ihm kaum beizukommen. Deshalb wird ihm mittels Fallen und der Baujagd nachgestellt.

Laut Gesetz sind zwar nur "sofort tötende" oder "unversehrt fangende" Fallen zugelassen, doch zeigen Studien, dass auch der Einsatz legaler Fallentypen zu übler Tierquälerei führt. Tiere, die in einer angeblich „unversehrt fangenden“ Kastenfalle gefangen werden, geraten oftmals in Panik, wenn sich die Falle schließt. Sie toben umher, verletzten sich selbst oder sterben an Kreislaufversagen. Totschlagfallen sollen das Tier, welches den Köder annimmt, dagegen durch den Schlag eines Metallbügels auf Hals oder Brustkorb töten. Wenn ein Tier die Falle jedoch mit der Pfote auslöst, führt dies zu Quetschungen und blutigen Verletzungen bis hin zur Verstümmelung. Häufig beißen sich die Tiere bei den verzweifelten Versuchen, aus Totschlagfallen zu entkommen, auch selber die Extremitäten ab, wie Untersuchungen des Tiermediziners Hans Frey aus Österreich belegen.

Bei der Baujagd werden kleine, aggressive Jagdhunde in den Dachsbau geschickt, um dort verharrende Tiere den wartenden Jägern vor die Finte zu jagen. Mutige Füchse oder Dachse lassen es bisweilen auf einen Kampf mit dem Hund ankommen, der im schlimmsten Fall für beide Beteiligten tödlich enden kann, meist aber zumindest zu gravierenden Verletzungen führt. In Internet-Foren zur Jagd finden sich zahlreiche Bilder übel zugerichteter Jagdhunde, mit denen Jäger die "Raubwildschärfe" ihrer Hunde beweisen.

Die hessische Landwirtschaftsministerin kommt mit der Verlängerung der Jagdzeit auf den Dachs einer Forderung ihres Landesjagdverbandes nach und begründet eine intensivere Jagd mit zunehmenden Schäden in der Landwirtschaft. "Belastbare Daten liegen dem Ministerium weder zu den Dachsbeständen noch zu vermeintlichen Schäden vor", sagt Lovis Kauertz, Mitgründer der Initiative "Schonzeit für Füchse" und Betreiber des Tierschutzblogs Jagdaberfair.de.

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PS. Das anhängende Bild eines durch eine Totschlagfalle verletzten Dachses stelle ich Ihnen gerne auch hochauflösend zur Verfügung.

Ansprechpartner Presse:

Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177-7230086, lovis.kauertz@gmail.com
www.JagdAberFair.de

www.schonzeit-fuer-fuechse.de

Open-PR: Pressemappe

 

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Fuehl_dich_wie_ein_Schwein_Hochformat_800Sie spart an Geld. Sie spart an Zeit. Aber sie spart nicht an Leid, die übliche Form der Ferkelkastration . Um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden hierzulande jedes Jahr über 20 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung – bei vollem Bewusstsein, bei vollem Schmerz. Und das deutsche Tierschutzgesetz erlaubt diese Qual.

Höchste Zeit, etwas zu tun. Wir fordern die Bundesregierung und die für Tierschutz zuständige Ministerin Ilse Aigner auf: Ändern Sie das Tierschutzgesetz und verbieten Sie die betäubungslose Ferkelkastration!

Kampagnen-Spot

Den neuen Film-Spot zur Kampagne gegen die betäubunglsose Ferkelkastration hat der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit der Agentur Frese & Wolff aus Oldenburg, Niedersachsen, realisiert. Der Betrachter wird in die Perspektive des Tieres versetzt. Er soll angeregt werden, über den Schmerz nachzudenken bzw. sich in die Tiere und das, was ihnen angetan wird, hineinzufühlen.

der Spot: http://www.youtube.com/watch?v=YGPZqCEwP5E

Unterstützen Sie unseren Protest!

Beteiligen Sie sich an der Protestaktion unter

www.ferkelprotest.de

http://www.tierschutzbund.de/ECARD/ferkelprotest.php

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

 

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alleredenvomessen

Videodokumentation aus einer Schweinemast

RTL Nachtjournal strahlt Bilder aus Mastanlage aus, die dem Verbraucher den „Appetit gründlich verderben“

Siegen, Fulda, 05.02.11: Die Diskussion rund um das Essen tierischer Produkte ist mitten in der Gesellschaft angekommen. Dauerthema in Print- und TV-Medien, angeheizt durch den aktuellen Dioxinskandal. Was der Konsum tierischer Produkte und im speziellen das Fleischessen für die Tiere bedeutet, zeigen aktuelle Aufnahmen aus einer Schweinemast bei Fulda/Hessen. Die Bilder aus der Anlage wurden von uns veröffentlicht und am 5.2. im RTL Nachtjournal ausgestrahlt. Das Nachrichtenmagazin spricht dabei von Bildern, die dem Verbraucher den „Appetit gründlich verderben“. Bilder, die Nahe gehen, die aber keineswegs einen Einzelfall darstellen. Es handelt sich um eine Schweinemast mittlerer Grösse mit etwa 1.000 Tieren und durchschnittlichen Zuständen.

Seit Jahren dokumentieren wir den alltäglichen Irrsinn, anders kann man es kaum bezeichnen, der sich in der Tierindustrie abspielt. Das einzelne Tier in dieser Maschinerie erleidet sein Leben lang ein unvorstellbares Leid. Behördliche Kontrollen können keine Abhilfe schaffen, da die dokumentierten Zustände Folgen des Systems sind und Schlichtweg dazu gehören und unvermeidbar sind. Daher bleibt nur eins: die Zustände mit solchen Bildern aufdecken, die den Verbraucher beim Einkauf an das Leid in den Ställen erinnern sollen.

Quelle: die Tierfreunde e.V., www.die-tierfreunde.de

4 Minuten Schweinemastalltag in 2011/Hessen, der Link zum Video

 

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Hier ein paar Eindrücke von der am 29.1. 2011 statt gefundenen Mahnwache.

Die Luftballons, die von den Kindern mit „traurigen Hühnergesichtern“ bemalt in einem 1-Quadrat-Meter-Käfig steckten, sollten die Enge verdeutlichen, auf der 25 Masthähnchen in einer Mastanlage leben.

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„Es riecht nach Ärger“: Investor beantragt Bau eines Hähnchenmastbetriebes in Nordborchen

(Siehe auch WB-Artikel unter der Rubrik Presse)

  • Was ist daran so schlimm?
  • Wie sieht die Haltung in solchen Mastställen aus?

Die Antworten finden Sie hier:

http://www.gefluegelmast.de/tierschutzvideos.html

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Pressemitteilung:  Bundesweite Initiative fordert Einstellung der Massentötung von Füchsen

 

11. Januar 2011. Vielerorts finden dieser Tage so genannte „Fuchswochen" statt, bei denen Füchsen über mehrere Jagdreviere hinweg mit allen verfügbaren Mitteln nachgestellt wird. Die Initiative „Schonzeit für Füchse" fordert die zuständigen Ministerien auf, Fuchswochen schon während der Paarungszeit im Januar und Februar zu unterbinden.

Die „Fuchswochen", bei denen unter Zuhilfenahme revierloser Jäger revierübergreifend oft Dutzende von Füchsen getötet werden, finden vornehmlich im Januar und Februar statt. In der winterlichen Paarungszeit sind die Füchse weitaus weniger vorsichtig als sonst, und der Schnee macht sie und ihre Spuren leichter sichtbar. Die getöteten Tiere werden grösstenteils verscharrt oder in der Tierkörperbeseitigung entsorgt – kritische Jäger sprechen bereits vom Rotfuchs als „Wegwerfartikel Nummer eins" in unseren Wäldern (ÖJV Saar, http://www.oejv-saar.de/seite400.html).

Als Begründung für die Veranstaltung von Fuchswochen wird meist angeführt, man müsse die Fuchspopulation „regulieren", etwa, um der Ausbreitung von Seuchen (Tollwut) und Fuchsbandwurm Einhalt zu gebieten. Tatsächlich kann man die Fuchsdichte mit jagdlichen Mitteln jedoch keineswegs kontrollieren: Je mehr Füchse durch Jagd oder Unfälle sterben, desto stärker steigt die Geburtenrate. Andersherum führt eine sinkende Sterblichkeit durch soziale Regulationsmechanismen zu weniger Nachwuchs. Von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse zur vermeintlichen Bestandsreduktion zu bejagen, kann also keine Rede sein.

Dabei verursachen gerade die Fuchswochen viel unnötiges Tierleid. Zum einen sorgt die intensive Jagd gerade jetzt im Winter, wo Wildtiere mit ihrer Kraft haushalten müssen und nicht unnötig beunruhigt werden sollten, für massive Störungen in Wald und Feld. Darüber hinaus können die zahllosen Fuchsrüden, die nach der erfolgreichen Paarung mit einer Füchsin getötet werden, ihre wichtige Rolle bei der Aufzucht des Nachwuchses nicht mehr erfüllen. Wie Forschungsarbeiten jedoch unmissverständlich zeigen, sinken Überlebenschancen und Kondition der Welpen deutlich, wenn der Fuchsvater die Familie nicht mit Nahrung versorgen und vor Konkurrenten schützen kann.

Der Fuchs ist ein hübscher und intelligenter, mit unseren Haushunden verwandter Beutegreifer, der als Gesundheitspolizist und Mäusejäger wichtige Dienste leistet. Um so unverständlicher ist, warum er wie ein Schädling verfolgt und ihm in den meisten Bundesländern nicht einmal eine Schonzeit zugestanden wird.

Im Rahmen der kürzlich formierten bundesweiten Initiative „Schonzeit für Füchse" (www.schonzeit-fuer-fuechse .de ) haben Tier- und Naturschutzorganisationen den Bund und die Länder nun aufgefordert eine Schonzeit von Anfang Januar bis Ende September zu erlassen.

Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass auch Reineke Fuchs seinen Nachwuchs ungestört von menschlichen Nachstellungen großziehen kann.

In diesem Zusammenhang verweist die Initiative auch darauf, dass sich Veranstalter von Fuchswochen und teilnehmende Jäger durch die Störung des Wildes im Rahmen der Fuchswochen unter Umständen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Bundesjagdgesetz schuldig machen. Ferner sei selbst ein Straftatbestand wegen des Verstoßes gegen die Schonung der für die Aufzucht erforderlichen Elterntiere nicht auszuschliessen.

Initiatoren / V.i.S.d.P.:

Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, lovis.kauertz@gmail.com, Telefon 0177 72 300 86
Dag Frommhold, Eichbergstr. 47, 72639 Neuffer, dag.frommhold@fuechse.info, www.fuechse.info

Kampagnen-Webseite: www.schonzeit-fuer-fuechse.de

(Hier steht auch kostenloses Bildmaterial für die Verwendung der Kampagne zur Verfügung)

Weiterführende Informationen sowie Quellennachweise zur Vaterrolle des Fuchsrüden http://www .fuechse.info/index.php?navTarget=artikel_texte/schonzeit.html

Anschreiben an die Ministerien: http://www.schonzeit-fuer-fuechse.de/presse.html

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Oben links: Portrait eines augewachsenen Rotfuchses, oben rechts: Detailaufnahme der "Fuchswochen-Strecke"

Unten links: Abschluss einer sogenannten "Fuchswoche" bei Messkirch (Baden-Württemberg). Die getöteten Tiere werden "zur Strecke gelegt"; unten rechts : Abtransport: Nach dem "Streckelegen" werden die allermeisten Tiere kurzerhand entsorgt

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Bundesverfassungsgericht untersagt erneut Käfighaltung von Hühnern

Karlsruhe, 02.12.2010: Das Bundesverfassungsgericht hat die Kleingruppenhaltung von Legehennen untersagt. In einer Pressemitteilung wurde heute der Urteilsspruch bekannt gegeben. Danach sei die Kleingruppen- und damit Käfighaltung von Hühnern in der derzeitigen Form mit dem Grundgesetz unvereinbar

Bereits 1999 untersagten die Verfassungsrichter die damals weit verbreitete Käfighaltung von Legehennen. Statt sich aber dem Urteilsspruch zu beugen, riefen Lobby und Politik in den Jahren danach die sogenannte „Kleingruppenhaltung“ als Alternative aus. In dieser Haltungsform werden nun einer Henne 800 Quadratzentimeter statt wie vorher 600 Quadratzentimeter Platz zugestanden. Die zugehörige Verordnung trat 2006 in Kraft. Das Land Rheinland-Pfalz hatte gegen diese Verordnung Normenkontrollklage eingereicht. Die Verfassungsrichter bemängelten in ihrem Urteil, dass die Tierschutzkommission nicht angemessen angehört wurde und auch die zugehörigen, unnötig langen Übergangsregelungen. Eine Neuregelung muss nun bis zum 31. März 2012 erfolgen

 

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Erfolg: ESCADA komplett pelzfrei!
Kurz vor Aktionswochenende: ESCADA lässt komplette Pelzfreiheit bekannt geben

Die ESCADA SE wird ab Januar 2010 komplett auf die Verwendung von Echtpelz verzichten. Eine entsprechende Mitteilung wurde in der Branchenkreisen verbreitet. Auf Anfrage bestätigte Frank Elsner, Beauftragter für Presse und Unternehmenskommunikation, diese Angabgen am 15. Oktober 2010 gegenüber der Escada-Campaign. Im Wortlaut heisst es:

"Mit der Frühjahr/Sommer 2011 Kollektion, die ab Januar 2011 in den Geschäften erhältlich sein wird, verwendet ESCADA keine Pelze mehr. Nachdem ESCADA bereits mit der Prefall 2010 Kollektion, die ab Mai dieses Jahres verkauft wurde, keine Zucht- bzw. Edelpelze mehr eingesetzt hatte, verzichtet das Unternehmen nun komplett auf Pelze, also auch auf Kaninchen und Karakul. Diese Entscheidung ist unbefristet."

Der Modekonzern hatte bereits im Juni angekündigt, ab der Herbstsaison 2010 auf die Verwendung von "Zuchtpelzen" zu verzichten. Auf Nachfragen, welche Fellarten diese "Pelzfreiheit" einschliesse, reagierte der Konzern ausweichend oder gar nicht. Klar wurde jedoch bald: Felle bestimmter Tierarten, wie z.B. Kaninchenpelze, sind weiterhin Teil der Kollektionen des Münchner Luxusmodeunternehmens. Die Escada-Campaign rief daraufhin zu einer Wiederaufnahme der Proteste und zu einem internationalen Aktionswochenende gegen den Pelzverkauf des Unternehmens vom 15. bis 17. Oktober auf. Zahlreiche Gruppen weltweit hatten bereits Aktionen angekündigt und gefordert, dass das Unternehmen alle Fellarten, einschliesslich Kaninchen- und Karakulfelle, aus dem Sortiment nimmt.

Mit der Entscheidung auch die Verwendung von Kaninchenfell und das von der Pelzindustrie verarbeitete persische Lammfell (Karakul) zu verzichten, sieht die Escada-Campaign seine Forderungen an das Unternehmen als vollständig erfüllt und die Kampagne als erfolgreich beendet an. Wir rufen daher dazu auf, die geplanten Proteste am Aktionswochenende und in den kommenden Wochen einzustellen.

Wir danken allen, die sich in der Vergangenheit mit Aktionen an der Kampagne beteiligt haben oder diese anderweitig unterstützt haben.

Escada-Campaign
Global Network Against the Fur Industry
 

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TASSO-Newsletter
Wegweisende Entscheidung: Katalonien verbietet Stierkampf

In der spanischen Region Katalonien wird es ab dem Jahr 2012 keine Stierkämpfe mehr geben. Das beschloss das dortige Parlament kürzlich mit 68 zu 55 Stimmen und neun Enthaltungen. Damit ist Katalonien die erste Region auf dem spanischen Festland, die Stierkämpfe abschafft. Als wirtschaftstärkstes Gebiet des Landes könnte die Entscheidung Signalcharakter für ganz Spanien haben. Auf den Kanarischen Inseln ist der Stierkampf bereits seit 1991 verboten.

Der Entscheidung ging ein Volksbegehren voraus, bei dem 180.000 Unterschriften für die Abschaffung des Stierkampfes gesammelt wurden. "Ein großartiger Schritt für den Tierschutz", kommentiert Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO die Entscheidung.

© Copyright TASSO e.V.

 

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Erfolg: Umfangreiches Tierschutzprogramm im NRW-Koalitionsvertrag

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist erfreut, dass die neue rot-grüne Landesregierung in Nordrhein -Westfalen umfangreiche Neuregelungen zum Tierschutzrecht in ihrem Koalitionsvertrag vorsieht und damit zentrale Forderungen des Bundesverbandes umsetzen will.

Dazu gehören: Die Umsetzung des Staatsziels Tierschutz, die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage, eine Reduzierung der Tierversuche, eine artgerechte und qualfreie Nutztierhaltung, die Förderung tiergerechter Haltungsformen, die Verkürzung von Tiertransporten, neue Regelungen für die Haltung und Dressur von Wildtieren, Ausrichtung des Jagd- und Fischereirechtes nach ökologischen und Tierschutzkriterien und die Untersagung von Praktiken, die mit dem Tierschutz unvereinbar sind.

Lesen Sie mehr zum Tierschutzprogramm im NRW-Koalitionsvertrag unter:
www.tierschutzwatch.de

Hier lesen Sie die Pressemitteilung des Bundesverbandes:
www.tierrechte.de

 

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Brandaktuelle Meldung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 Verraten und verkauft: Mastkaninchen

Kein Thema für die "Tierquäler-Parteien!"

Verraten und verkauftDie Bundesregierung, vertreten durch die Mitglieder von CDU/CSU und FDP des Agrarausschusses, die von Anfang an durch ihre ignorante und von Lobbyisten gesteuerte Politik der Tierquälerei Vorschub leistet,  zeigte wieder einmal ihr wahres Gesicht. Die Damen und Herren der Koalitionsclique haben heute erneut – wie bereits am 13.05.2009 – gegen eine bundesweit verbindliche Mastkaninchen-Haltungsverordnung gestimmt. Hierzu lagen drei unterschiedliche Anträge von Bündnis90/Die Grünen, von SPD und der Partei DIE LINKE vor, die zu einer signifikanten Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen geführt hätten.

Die Koalitionsparteien, die blind und taub gegenüber dem Leiden der Tiere sind, haben es zu verantworten, dass die Haltungsart in der kommerziellen Kaninchenmast, die weder artgemäß noch tiergerecht ist, beibehalten wird.  Das Vegetieren und Sterben der hochsensiblen „Langohren“ geht damit unvermindert weiter!

Es ist nichts weniger als ein Akt der Schamlosigkeit und Tierverachtung, dass CDU/CSU und FDP ihre Stimmenmehrheit im Agrarausschuss missbrauchten, um die Anträge der drei Oppositionsparteien mit fadenscheinigen Begründungen auszuhebeln.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hatte zu einer Mahnwache im Vorfeld der Abstimmung vor dem Deutschen Bundestag aufgerufen, der knapp über 30 Personen aus unterschiedlichen Organisationen gefolgt waren. Neben Mitgliedern unserer Partei nahmen Vertreter/innen von ödp, Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Berlin Vegan, Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, Deutsches Tierschutzbüro und Tierschutzbündnis „Mastkaninchen, nein danke!“ teil, verteilten Flugblätter und machten die Passanten durch Transparente und Gespräche auf das Anliegen der Mahnwache aufmerksam.

Es ist wieder einmal ein trauriger Tag für den Tierschutz und für unsere Partei, die sich seit ihrer Gründung 1993 für die Abschaffung der tierquälerischen Haltungsbedingungen von Mastkaninchen einsetzt.

Wir rufen hiermit alle Tierfreundinnen und Tierfreunde auf, Merkel und Westerwelle für ihre schändliche und tierfeindliche Politik beim nächsten Urnengang (Landtagswahlen im Jahr 2011 in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg) die Quittung zu präsentieren.

Wer kein Herz für Tiere hat, hat auch kein Herz für Menschen!

 Das Web-Team der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 

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Österreich: Keine Wildtiere im Zirkus - EU bestätigt Verbot

Das in Österreich geltende Wildtier-Verbot in Zirkussen ist rechtmäßig! Die EU-Kommission hat das Verbot erneut bestätigt und damit eine Beschwerde des Europäischen Zirkus-Verbands (ECA) abgewiesen. Damit ist der Weg auch für andere EU-Staaten frei, ein solches Verbot in Kraft zu setzen. In Deutschland hat der Bundesrat die Bundesregierung bereits 2003 beauftragt, Wildtiere - insbesondere Affen, Elefanten und Bären - in Zirkussen zu verbieten. Der Bundesverband erwartet nun, dass die Bundesregierung diesem Auftrag nachkommt.

Information des österreichischen Vereins gegen Tierfabriken

 

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Tierschutztipp der Woche: Zeigen Sie jemandem den Film »Earthlings«

 

Albert-Schweitzer-Stiftung: “Earthlings” ist wahrscheinlich der wichtigste und erfolgreichste Film über unseren Umgang mit Tieren. Er hat schon etliche Menschen dazu inspiriert, umzudenken und aktiv zu werden

Den Film können Sie kostenfrei auf unserer Webseite sehen. Zeigen Sie ihn möglichst vielen Freunden und Bekannten!

Klicken Sie hier, um Earthlings zu sehen

 

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Mahnwache vor Bielefelder Nerzfarm

Zum 3. Mal beteiligen wir uns an der Mahnwache von "die Tierfreunde" e.V.:

am Samstag, den 29.08.2009, von 10.00-17 Uhr vor der Nerzfarm an der Laarer Straße 70 in Bielefeld-Vilsendorf,

damit die dort eingesperrten Tiere mit ihrem grausamen Schicksal nicht in Vergessenheit geraten und um ein Zeichen gegen die Pelzindustrie zu setzen!

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Die Farm in Vilsendorf wird, wie weitere Pelzfarmen in Deutschland auch, von Alfons Grosser betrieben. Seit 1982 existiert der Betrieb an der Laarer Str. 70, von dessen Existenz bis heute kaum ein Bielefelder weiß. 1999 erhält Alfons Grosser von der Stadt die Genehmigung die Farm grossflächig auszuweiten, so dass mittlerweile dort ca. 16.500 Nerze Jahr für Jahr auf ihren grausamen Tod warten.

Nerze in sog. Pelztierfarmen verbringen Ihr qualvolles Leben in engsten Drahtgitterkäfigen, in denen sie bis zur „Pelzernte“ vor sich hin vegetieren müssen. Die Drähte schneiden in die Füsse, es entstehen Wunden, die sich immer wieder entzünden, da eine Heilung auf dem Drahtgestänge nicht möglich ist. Sie müssen Tag ein Tag aus den beissenden Geruch Ihrer eigenen Exkremente ertragen, die sich unter den Käfigen auftürmen.

Tausende Nerze, die eigentlich Einzelgänger sind, werden direkt nebeneinander gehalten, teilweise sogar mehrere zusammen in einen Käfig gepfercht. Verhaltensstörungen, wie stereotype Bewegungsabläufe, Selbstverstümmelung, Apathie sind aufgrund der unerträglichen Haltungsbedingungen und dem psychischen Stress an der Tagesordnung.

Im Frühjahr wird der Nachwuchs geboren, im November wird dann „geerntet“ – so heisst es in der Pelzbranche. Damit das Fell nicht beschädigt wird, werden die Tiere aus den Käfigen gerissen, in ein Behältnis mit ihren Artgenossen geworfen und darin mit Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid vergast, bis sie qualvoll erstickt sind. Die Fähen bleiben allein zur Nachzucht zurück.

Mit der Mahnwache möchten wir auf das hinter hohen Mauern versteckte Leiden der Nerze aufmerksam machen und die Öffentlichkeit bitten, keinen Pelz mehr zu kaufen bzw. zu tragen, damit diese schreckliche Qual für die Tiere endlich beendet wird. Beachten sollte man dabei auch, dass nicht nur komplette Mäntel aus Pelz bestehen, sondern auch kleine Pelzbesätze an Kragen, Schuhen oder auch an kleinen Nippesfiguren echt sein können

 

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Was passt hier nicht?

 

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„Manege frei von Tierquälerei"

Protestaktion von Tierschützern gegen Zirkus Universal Renz in Gütersloh und Detmold im April/Mai 2009

Unter dem Motto „Manege frei von Tierquälerei" demonstriert die Tierrechtsorganisation „die Tierfreunde e.V.", am Mittwoch, den 29.04.2009, von 17.30 bis 19.30 Uhr gegen die Gastspiele des „Zirkus Universal Renz" in Gütersloh auf dem Marktplatz, um auf das Leid der Zirkustiere aufmerksam zu machen und für einen tierfreien Zirkus zu werben.

Die Tierrechtsorganisation „die Tierfreunde e.V." ruft zur Demonstration gegen den Zirkus Universal Renz am 29 .04.2009 in Gütersloh auf. Der Protest richtet sich gegen die Tierhaltung des Zirkus, der wegen Unfällen mit Zirkustieren immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Tragisches Ende nahm vergangene Woche der Ausbruch der Zirkusbären in Kassel: nach einem Angriff auf einen Polizisten wurde Bärin „Nena" durch Schüsse aus dessen Dienstwaffe getötet.

Die Tierfreunde werfen dem Zirkus nicht artgerechte Haltung der Tiere sowie fehlende Zuverlässigkeit vor. Sie fordern ein sofortiges behördliches Einschreiten und die Beschlagnahmung der verbliebenen Bären, für die der Zirkus nicht einmal die notwendige Genehmigung besitzt.

„Auch die Elefanten und Raubtiere des Zirkus fristen ein erbärmliches Leben jenseits aller Artgerechtigkeit und zeigen starke Verhaltensstörungen", so die Ortsgruppe Ostwestfalen der Tierfreunde. „Die Haltung solcher Tiere in Zirkusbetrieben muss aus Tierschutz- und Sicherheitsgründen untersagt werden".

Vom 25.04. - 09.08.2009 findet im Bielefelder Bauernhausmuseum eine Ausstellung zum Thema statt.

Geöffnet ist sie jeweils Di - Fr, 10 - 18 Uhr und Sa + So, 11 - 18 Uhr.

Es werden auch Führungen angeboten.

Mehr Infos unter www.manegefreivontieren.de

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Hinter jedem Inserat steht ein Schicksal

Die Internetnutzung hat erfreulicherweise in den letzten Jahren erheblich dazu beigetragen, dass die Vermittlungsanzeigen von Tieren aus Tierschutzvereinen einem breiteren, auch überregionalem Publikum zugänglich geworden sind. Auch wir können auf diese Art etliche viele Tiere vermitteln.

Doch deshalb ganz auf Zeitungsinserate zu verzichten geht leider nicht, denn es gibt viele Leute, insbesondere der älteren Generation, die man übers Internet nicht erreicht. Inserate sind leider sehr kostspielig, für so manches Tier in Not aber der Schlüssel in ein besseres Leben.

Im Jahr 2008 beliefen sich unsere Inseratenkosten auf 1.179,- Euro

Um auch weiterhin für Tiere inserieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Hier eine Auswahl aus dem letzten Jahr:

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Internationaler Meat-out-day am 21.3.09 - Aktionen in 17 deutschen Städten

Wir unterstützten die Protestaktion von "die Tierfreunde" e.V. vorm Schlachthof Tönnies:

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Pressemitteilung

Anlässlich des internationalen Meat-out (zu deutsch: "weg mit dem Fleisch") Aktionswochenendes demonstrieren am 21.3.09 Aktivisten der Ortsgruppe OWL von "die Tierfreunde" e.V. ab 12 Uhr vor dem Schlachtunternehmen Tönnies in Rheda Wiedenbrück mit Transparenten, Plakaten und Tiermasken.

Bei Tönnies, einem der grössten Schlachtbetriebe Deutschlands, wurden allein im Jahr 2007 über 11 Millionen Schweine geschlachtet. Die Tierrechtler wollen an diesem Tag darauf aufmerksam machen, dass hinter dieser gigantischen Zahl 11 Millionen Einzelschicksale stehen und den Verbraucher zum Fleischverzicht aufrufen:

"der durchschnittliche Bundesbürger verzehrt in seinem Leben rund 54 Schweine, des weiteren 4 Rinder, 1660 Hühner, 79 Enten. 104 Puten und 6 Gänse. Vom meist leidvollen Leben dieser Tiere und ihrem Sterben will der Verbraucher aber nichts wissen, damit möchte er sich nicht belasten. Dabei entscheidet der Konsum jedes einzelnen darüber, ob all die Qual und die Schlachtungen in Auftrag gegeben werden oder nicht."

so Sprecher Frank Worlitzer. "Schon Christian Morgenstern sagte: Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Unermessliche steigen." so Worlitzer weiter.

Tierschützer weltweit, allein in Deutschland in 16 Städten, werben an diesem Wochenende für eine vegetarische bzw. vegane Ernährung, die nicht nur das Leid der Tiere beenden würde, sondern auch der Gesundheit der Menschen und der Umwelt zuträglich wäre.

Mehr Infos unter:

www.meatout.de
www.die-tierfreunde.de

Frank Worlitzer
Ortsgruppe OWL von "die Tierfreunde" e.V.
Tel. 0521-1364857 oder Hdy 016094795977
Horstheider Weg 4
33613 Bielefeld

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Der Verein Natur ohne Jagd e.V. demonstrierte anlässlich der Jagdmesse "Jagd und Hund" in Dortmund am 7.2.09 gegen das blutige Hobby und Freizeitvergnügen Tiere zu töten.

Wir beteiligten uns an dem Protestmarsch. Hier ein paar Eindrücke:

Demo gegen Jadmesse102Demo gegen Jagdmesse302

Demo gegen Jagdmesse402Infostand Jagdmesse02

 

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Eine Videobotschaft zum Thema Rodeos an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner Rodeo02

Bundesministerin Ilse Aigner ist für Tierschutz zuständig. In Deutschland herrscht derzeit eine chaotische rechtliche Lage, was die Handhabung von Rodeos angeht. Nicht alle Bundesländer haben das Gutachten der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. - entgegen des gemeinsamen Beschlusses - umgesetzt. Dort, wo es umgesetzt wurde, hält es Gerichtsurteilen häufig nicht stand.

Was an einem Ort verboten ist, ist anderswo erlaubt. Freie Fahrt für die Cowboys, die mit immer neuen perfiden Ideen ankommen. Es besteht folglich akuter Handlungsbedarf, denn für die Tiere hat sich nicht viel verbessert. So wurde bei einem Rodeo in Ragow im Herbst 2008 ein Pferd vor laufender Kamera geschlagen und ein Kälbchen von einem Kind geritten. Ausserdem wurden Revolver nahe an den Ohren der verschreckten Pferde abgeschossen.Rodeo202

Weder die Bundesministerin noch einer ihrer Mitarbeiter standen für ein Gespräch zur Verfügung. Deshalb wurde der Weg einer Videobotschaft mit dem Titel: "Ein nie geführtes Gespräch mit Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner" gewählt, um auf die Problematik hinzuweisen. Nach einer kurzen Einleitung, die man überspringen kann, ist ein Querschnitt davon zu sehen, was über die Jahre hinweg in Deutschland gefilmt wurde.

Der Link: http://uk.youtube.com/watch?v=ksphIOpMHGU

Wenn möglich auch Kommentare unter dem Video hinterlassen, damit die Ministerin und ihre Mitarbeiter sich ein Bild darüber machen können, wie Rodeo empfunden wird.

Rückfragen gerne auch per E-Mail an mich (etwas Geduld bitte).

Vielen Dank,
Mechthild Mench

www.anti-rodeo.org
www.anti-corrida.de
www.ochsenrennen.org
www.animal2000.de

 

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Paderborn zieht die Notbremse NW 30.1.0902

 

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Arco

Wir hatten Weihnachten 2006 das Glück für den Hund Arco, der sich im Tierheim aufgegeben hatte, einen Platz bei der Autorin dieses Buches zu finden. Deshalb, und weil wir später einen Teil der Tierarztkosten getragen haben, soll unser Verein den Erlös eines jeden Buches erhalten. Das Buch, 41 S., mit zahlreichen Fotos kostet 11 ,80 Euro und ist für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen oder für Kinder ab 8 Jahren geeignet, aber auch für Erwachsene. Sehr anrührend und ansprechend geschrieben!

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25.10.2008.: WDR5 “Hallo Ü-Wagen” zum Thema Jagd in Paderborn

Wir waren vor Ort und machten mit Plakaten und Transparenten auf unseren Protest gegen die Jagd aufmerksam . Ausserdem nahm unsere Vorsitzende Frau Brockmann sowie weitere Jagdgegner an der Diskussion mit den Jägern teil, was in einer zweistündigen Radiolivesendung auf WDR 5 übertragen wurde.

Hier ein paar optische Eindrücke sowie der Link zum Nachhören

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Demonstration gegen Circus Krone

Am 23.08.08 demonstrierten 25 Aktivisten der Ortsgruppe OWL von "die Tierfreunde" e.V. (www.die-tierfreunde.de) gegen die Tierhaltung des in Paderborn gastierenden Circus Krone.

Es wurden Flugblätter verteilt und die Zirkusbesucher über Megafon über die Hintergründe informiert.

Circus Krone 23.08.2008 (1)02Circus Krone 23.08.200802

 

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Protestaktion gegen Pamplonas Stierkampf

Mittelpunkt des diesjährigen Librori-Europafestes war Paderborns Partnerstadt Pamplona.

Auf der Euromeile informierte Pamplona am 02.08. über seine Geschichte, Kultur, Kunst, Wirtschaft und Essgewohnheiten. Doch besonders berühmt ist Pamplona für seine grausamen Stierkämpfe.

Aus diesem Grund veranstalten wir am 02.08. auf dem Rathausplatz eine Protestaktion.

Rund 200 PaderbornerInnen unterschrieben vorgefertigte Protestpostkarten an Pamplonas Bürgermeisterin Yolanda Barcina Angulo, die ihre Teilnahme am Europafest kurzfristig aus „Termingründen“ abgesagt hatte.

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Text des Flyers, den wir verteilten :

Wir fordern:

Beendigung des Stierkampfes in Paderborns Partnerstadt Pamplona!

Die spanische Stadt Pamplona gehört zu Paderborns Partnerstädten und aus diesem Grund ist Pamplonas Bürgermeisterin mit einer spanischen Delegation zu Gast in Paderborn.

Pamplona ist international bekannt für seine alljährlich im Juli stattfindenden Stierkämpfe. 7 Tage dauert das qualvolle Spektakel. Berühmt-berüchtigt ist auch die Stierhatz in Pamplonas engen Gassen als Auftakt der "Festlichkeiten",  die einer Kulturnation unwürdig sind. In Todesangst und Panik flüchten die Stiere vor ihren Verfolgern, viele Tiere stürzen und ziehen sich schwere Verletzungen zu. Das wird begleitet von dem Johlen einer gefühllosen Zuschauermenge. Die Stiere werden noch am selben Abend in der Arena mit Lanzen, Spiessen und Degen zu Tode gefoltert.

Das spanische Fernsehen überträgt diese Tierquälerei seit 20 Jahren live. Weltweit haben sich Protestbewegungen gegen dies blutige Schauspiel formiert.

Tierschützer aus vielen Nationen reisen alljährlich im Juli nach Pamplona, um durch die Teilnahme am spektakulären "Nacktrennen", organisiert von P.E.T.A. (der weltweit grössten Tierrechtsorganisation) gegen den Stierkampf zu protestieren.

Der Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen fordert vom Rat der Stadt Paderborn ein klares NEIN zum Stierkampf in Pamplona!

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Protest gegen Bielefelder Nerzfarm

Am 5.7.08 protestierten wir gemeinsam mit der Ortsgruppe OWL von „die Tierfreunde“ e.V. erneut gegen die Bielefelder Nerzfarm, sowie den Pelzverkauf bei Escada. Im Rahmen des Protestes wurde folgender Text in der Fußgängerzone mehrfach über Megafon durchgesagt, um auf die Qual der Tiere auf Pelzfarmen, gerade im Sommer, hinzuweisen:

Sommerliche Temperaturen: Das bedeutet für uns Menschen Eisessen, Baggersee und Biergartenbesuche. Doch während wir alle die Sommermonate genießen, bedeutet die Hitze für die ca. 16.500 Nerze, die sich derzeit in Bielefelds Pelzfarm befinden, - pure Qual.

Die winzigen Drahtkäfige, in die die Tiere gepfercht sind, werden jetzt zu den reinsten Backöfen. Schätzungen der Pelzindustrie zufolge sterben jährlich 10 Prozent der Tiere an Hitzschlag.

Um auf diese Tierquälerei aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass das Thema Pelztiere nicht nur im Winter aktuell ist, stehen wir heute abermals hier und fordern die Schließung der Bielefelder Nerzfarm. Wir demonstrieren für ein nationales Pelzfarmverbot, wie es z. B. in Österreich und England bereits seit Jahren besteht.

Unser heutiger Standort vor dem Modegeschäft Biba ist Teil unseres Protestes:

Biba gehört der internationalen Modekette Escada an, die stark im Pelzhandel vertreten ist. Biba-Escada ist mitverantwortlich dafür, dass Nerztierfabriken wie hier in Bielefeld existieren können. Trotz internationaler Proteste von Tierschützern will Biba-Escada am Pelzhandel festhalten. Bitte unterstützen Sie unsere Forderungen mit Ihrer Unterschrift

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Pressemitteilung (Radio Hochstift berichtete am 30.4.08)

Frau B. mit Falle703

Der Ausschusssitzung vom 26.2.08 lag der Antrag der SPD-Ratsfrau Cornelia Welz vor, die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in der Satzung der Stadt Paderborn zu verankern. Vorausgegangen war ein zweimaliger Aufnahmestopp im Tierheim Paderborn- Schloss Neuhaus wegen Überfüllung sowie Eingaben des Bundes für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V., der Arche Noah Gudrun Lumpp sowie der örtlichen Vertretung von aktion tier, weil die unkontrollierte Vermehrung freilebender und privat gehaltener Katzen alarmierende Ausmasse erreicht habe.

Auch diese Vereine waren ausserstande weitere Tiere aufzunehmen. Das Maß war voll, obgleich die Vereine nach Zählung des Veterinäramtes, zum Teil mit finanzieller Unterstützung der Kommunen, insgesamt in 2007 über 1000 Katzen kastrieren ließen.

"Fassungslos war ich", sagt Brigitta Brockmann, Vorsitzende vom Bund für Tier- und Naturschutz OW, "als ich las , dass 1 Paderborner Tierarzt, zur Sache befragt, kein Problem und keinen Handlungsbedarf sieht!

Die Katzen, von denen und für die wir sprechen, laufen ja nicht in Scharen auf den Straßen umher, und die Leute stehen (leider) auch nicht in Scharen vor den Tierarztpraxen, um Katzen kastrieren zu lassen. Aber die Logik "was ich nicht selbst sehen kann, existiert auch nicht!" wäre in diesem Fall fatal, und ich kann nur hoffen, das die Ahnungslosigkeit der befragten Tierärzte ohne Einfluss auf die künftige Entscheidung der Stadt bleibt. Denn darin, dass Handlungsbedarf besteht, war man sich nach dem Aufnahmestopp des Tierheims in 2007 bereits einig, kontrovers war lediglich die Frage, wieweit es rechtlich möglich und praktisch durchführbar ist, Katzenhalter und Katzenfreunde in die (Kosten-) Pflicht zu nehmen. Dies ist mit Sicherheit noch nicht ausdiskutiert und vor allem nicht vorschnell mit „Quatsch“ (Tretow-Hardt, Grüne) abzutun.

Dass private Halter die Kastrationskosten für ihre eigenen Katzen tragen, setzen wir voraus. Für verwilderte Katzen muss, wie bislang schon praktiziert, eine Kostenregelung gefunden werden, an der sich neben den Tierschutzvereinen auch die Kommunen beteiligen (sollten). Dass „Bürger, die verwilderte Katzen füttern, für die Kastration Sorge tragen müssen“ bedeutet nicht, dass sie diese auch bezahlen müssen! Sie sollen vielmehr verpflichtet werden, sich darum zu kümmern, dass die Katzen kastriert werden, indem sie diese bei den Tierschutzvereinen, dem Ordnungsamt oder dem Veterinäramt melden und beim Einfangen der Katzen und Transportieren kooperieren. Unbedingt anzustreben ist das Engagement der Tierärzte, indem sie verbilligte Kastrationen anbieten. 20 Euro bezahlen Bürger, die eine verwilderte Katze füttern, vielleicht selbst, bei ca. 90 Euro (verbindlicher Richtpreis ) hören der private Einsatz und die Eigenverantwortung meist auf. Und für private Halter könnte auch die Befürchtung von Gaby Votsmeier (Tierheim Tiere in Not Paderborn, Schloss Neuhaus) zutreffen, dass diese sich lieber der Katze entledigen, als 90,- € oder mehr für eine Kastration zu zahlen.

Wir gehen davon aus, dass eine Kastrationspflicht in vielen Fällen helfen könnte, den Anfängen zu wehren, vor allem da, wo wohlmeinende Tierfreunde verwilderte oder heimatlose Katzen füttern, aber dann einfach zusehen, wie der Nachwuchs immer zahlreicher und schliesslich lästig wird.

Dann sind es oft nicht nur Vermieter, Mieter oder Anwohner sondern auch die Katzenfreunde selbst, die fordern "die Katzen sollen weg!"

Vier Fälle allein aus der letzten Woche, an deren Anfang jeweils eine unkastrierte Katze stand:

Sennelager - 15 Katzen, bisher von den Hausbesitzern im Gewächshaus eines Gartens gefüttert und inzwischen über Aktion Kitty kastriert, " sollen weg". (siehe auch Vermittlung)

Ottbergen - 7 verwilderte, bislang gefütterte Katzen "sollen weg", damit die Nachbarn Ruhe geben, die mit Steinwürfen und Stacheldraht die Katzen von ihrem armseligen Zufluchtsort unter einer Tanne vertreiben wollen.

Wewelsburg - 4 bisher von einem alten Mann gefütterte unkastrierte Katzen "sollen weg", eine davon 10jährig mit einer Atemwegserkrankung. Der Mann ist verstorben, das Haus verkauft, der neue Besitzer will die Katzen nicht dulden.

Wohnpark Lippling - Der Verwalter des Wohnparks rief um Hilfe, weil die Vermehrung der unkastrierten verwilderten und herrenlosen Katzen im Wohnpark überhand nahm. Allein hier wurden über die Aktion Kitty 24 Katzen kastriert. Der Bewohner, der sich bislang um die Fütterung der hungrigen, inzwischen von Tierschützern kastrierten Katzen kümmerte, zieht weg. Damit die Katzen, die er füttert, nicht unversorgt zurückbleiben "sollen sie weg".

Verwilderte Katzen in einem Tierheim unterzubringen ist kaum möglich. Deshalb versuchen wir zunächst mit den Beschwerdeführern zu reden, dass die Katzen nach der Kastration in ihr Revier zurückkönnen und notfalls Tierschützer die Fütterung übernehmen. Aber dann wird oft, wie derzeit wieder in Sennelager, die Fütterung boykottiert, und in vielen Fällen ist auch das Leben der Katzen nicht mehr sicher.

Deshalb suchen wir dringend für diese Katzen, die nach einer Eingewöhnungszeit zwar vermutlich nicht zahm aber bestimmt gute Mäusefänger werden, Plätze auf ländlichen Anwesen, Bauernhöfen oder in Reitställen wo auch zugefüttert wird.

 

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Österreich beschliesst Käfigverbot für Kaninchen

Als weltweit erstes Land verbietet Österreich ab 2012 die Käfighaltung von Kaninchen zur Fleischerzeugung! Mit diesem wegweisenden Schritt ist Österreich - wie auch schon beim Haltungsverbot von Wildtieren im Zirkus - in Sachen Tierschutz anderen Ländern weit voraus.

Auch in Deutschland werden Millionen Kaninchen in kommerziellen Haltungen ähnlich wie Legehennen in kleinen Käfigen, in denen sie sich nicht aufrichten oder artgemäss fortbewegen können, auf Drahtboden gehalten. Pfotenverletzungen, Kannibalismus und eine hohe Sterblichkeitsrate sind die Folge.

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Anstatt sich an der österreichischen Vorgehensweise zu orientieren, will die deutsche Bundesregierung laut Koalitionsvertrag auf EU-Ebene „für hohe Tierschutzstandards“ sorgen, damit nationale Alleingänge nicht notwendig werden. Bislang ist aktiver Einsatz allerdings nicht zu erkennen. So wie die jetzige Regierung unter Herrn Seehofer die Bedingungen für Legehennen und Masthühner sogar noch verschlechtert hat (Aufhebung des Käfigverbotes für Legehennen, noch weniger Platz für Masthähnchen), bleibt wenig Hoffnung, dass unsere Politiker hier tätig werden.

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Was Sie tun können:

Verzichten Sie auf Kaninchenfleisch.

Protestieren Sie schriftlich bei unserem Landwirtschaftsminister Herrn Seehofer gegen die tierquälerischen Haltungsbedingungen von Kaninchen, die klar gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstossen und fordern Sie ihn auf, sich Österreich anzuschliessen und ebenfalls die Käfighaltung zu verbieten. Selbst ein paar wenige Sätze auf einer Postkarte, per Fax oder per Mail sind wirksam, denn jeder Absender ist ein potentieller Wähler und bekommt ein Antwortschreiben.

Bundesminister Horst Seehofer
Bundesministerium für Landwirtschaft
Wilhelmstr.54
10117 Berlin
poststelle@bmelv.bund.de
Fax. 030-2006-4262

 

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Pressemitteilung: Zoo- und Zirkusbetriebe in der Kritik

Deutsche Zoos, u. a. der Safaripark Stukenbrock, haben zahlreiche ihrer nachgezüchteten Tiger an einen chinesischen Tierpark verkauft, wo diese Recherchen einer Tierschützerin zufolge, geschlachtet wurden. (Ihre Zeitung berichtete).

Diesen Skandal sowie die derzeit zahlreichen gastierenden Zirkusunternehmen in der Region, nahm der Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V. gestern (10. November) zum Anlass, um in der Paderborner Fußgängerzone über das Elend der Wildtiere in Zoos- und Zirkusbetrieben aufzuklären.

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Als Exoten verkleidete Aktivisten verteilten Flyer, zeigten Filmmaterial, sammelten Unterschriften gegen das neu geplante Delfinarium auf Rügen und in Nürnberg, verschenkten Luftballons mit der Aufschrift „Zirkus ohne Tiere“ und schminkten Kindern Tigergesichter.

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In Deutschland gibt es derzeit rund 300 Zoounternehmen und 350 Zirkusbetriebe. Viele der dort gehaltenen Tiere sind Wildfänge, die der Freiheit und ihren Familien entrissen wurden.

Im Zoo erwarteten sie Stahlgitter, Beton und Kacheln. Mit dem Argument des Artenschutzes rechtfertigen die Zoobetreiber das Einsperren von Exoten und das Nachzüchten, doch die nachgezüchteten Tiere sind in der Wildnis gar nicht überlebensfähig, ohnehin sollen sie nicht ausgewildert, sondern nachdem die niedlichen Tierkinder als Kassenmagnet (siehe Eisbär Knut) ausgedient haben, an andere Zoos und Zirkusse gewinnbringend verkauft werden. Dies führt zu einem Überschuss, der sogar dazu führt, dass Zootiere an andere Tiere verfüttert oder an Versuchslabore verkauft werden, so wie jetzt der Zoo Recklinghausen Schweinsaffen ins Tierversuchslabor abgegeben hat (Quelle: Deutscher Tierschutzbund, aktuelle Ausgabe „du und das Tier“, Artikel: Zoos, Auslaufmodell für viele Tierarten).

Bei jedem Zoobesuch kann man das stereotype Verhalten (permanente, sinnlose Zwangsbewegungen), wie ständiges Hin- und Herlaufen, im Kreis gehen, stetes Kopfschütteln (bei Elefanten), und sich wund lecken, vieler der eingesperrten Tiere, insbesondere der Raubtiere, beobachten. Diese Stereotypen sind Folge der grenzenlosen Langeweile und Ausdruck schwersten psychischen Leidens.

Noch schlimmer ergeht es den Wildtieren in den fahrenden Zirkusunternehmen:

Hinter der glitzernden Fassade verbringen die Tiere ein Leben, in viel zu engen Transportkäfigen,

sind Kälte, Reisestress, Langeweile, Einsamkeit und des harten Drills durch Dompteure ausgesetzt. Zuckerbrot und Peitsche ist hier die Devise. Auf Filmmaterial zeigten die Tierschützer, mit welcher physischen und psychischen Brutalität und Grausamkeit der Willen der Tiere gebrochen wird, um sie dazu zu bringen, völlig absurde Dinge zu tun.

Die Zirkusse versuchen der immer lauter werdenden weltweiten Kritik und dem drohenden Haltungsverbot von Großtieren in Deutschland zu begegnen, indem sie die Dompteure (übersetzt: Tierbändiger; bändigen bedeutet unterjochen, knechten, beugen, zwingen...) inzwischen in „Tierlehrer“ umgenannt haben und von „sanfter Dressur“ sprechen. Diese sogenannte „sanfte Dressur“ kann bei domestizierten Tieren, also Haustieren wie z.B. Hunden funktionieren, bei Wildtieren kommt man so nicht zum gewünschten Ziel.

„Zirkusse und Zoos erniedrigen Tiere zum bloßen Objekt der Unterhaltung und Belustigung und nehmen Ihnen Ihre Würde. Sie vermitteln den Kindern, dass es in Ordnung ist, wilde Tiere einzusperren und beliebig über sie zu verfügen. Doch Tiere sind keine Sachen, sie sind Lebewesen, die ein Recht auf Freiheit und ein Dasein nach ihrer Art haben,“ so Sprecherin Britta Gorsler.

 

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Kontakt@tierschutz-ostwestfalen.de * fon: 0 52 51 / 7 15 50 * fax: 0 52 58 / 93 85 58 *